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Söllhuben

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Söllhuben
Gemeinde Riedering
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(422)&title=S%C3%B6llhuben 47° 50′ N, 12° 15′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(422) 47° 50′ 4″ N, 12° 15′ 14″ O
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Höhe: 626 m ü. NHN
Einwohner: 422 (25. Mai 1987)<ref name="VZ1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 138 (Digitalisat).</ref>
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 83083
Vorwahl: 08036
Datei:St. Rupert und Martin Soellhuben Riedering-4.jpg
Karte
Pfarrkirche St. Rupert und Martin
Datei:DEU Söllhuben COA.svg
Wappen von Söllhuben

Söllhuben ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Riedering im Landkreis Rosenheim (Oberbayern, Bayern).

Geographie

Das Pfarrdorf liegt im westlichen Chiemgau am Ostrand der Gemeinde zwischen Chiemsee und Simssee. Seine Lage auf einem Hügel mit Blick über das Inntal und auf die Berge macht es zu einem beliebten Ausflugsziel.

Geschichte

Erste Erwähnungen waren 924 als „Selihoba“ und 931 als „Selihobon“, als dortiger Besitz der Salzburger Bischofskirche übertragen wurde.<ref>Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 106, Nr. 139.</ref> Eine Kirche wird ebenfalls bereits Anfang des 10. Jahrhunderts bezeugt. Die jetzige Pfarrkirche St. Rupert und Martin wurde 1766 anstelle der alten gotischen Kirche erbaut und ist das letzte Werk des bekannten Barockbaumeisters Johann Michael Fischer. Die Pfarrei Söllhuben gehörte bis 1807 zum Bistum Chiemsee. Söllhuben war mit weniger als 1000 Einwohnern eine Gemeinde, bevor es am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Riedering eingegliedert wurde.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 588.</ref>

Demographie

Entwicklung der Einwohnerzahl bis zur Eingemeindung 1978
Jahr Einwohnerzahl Anmerkungen
1825 79 in 15 Häusern mit 17 Familien<ref name="KD179">Karl Detterbeck und Konrad Breitrainer: Riederinger Heimatbuch, herausgegeben von der Gemeinde Riedering, Riedering 1988, S. 178–180.</ref>
1840 80 in 14 Häusern<ref>Bayerlacher: Kurze Beschreibung des königlich bayerischen Landgerichts Rosenheim und des gräflich Preysingischen Herrschafts-Gerichts Hohenaschau, München 1841, S. 94–95 (online).</ref>
1853 421 in 96 Familien<ref name="KD179" />
1864 413 am 3. Dezember in 117 Familien<ref name="KD179" />
1875 419 in 88 Wohngebäuden mit 90 Haushalten, sämtlich Katholiken, davon 415 Bayern, ein sonstiger Reichsdeutscher und drei Ausländer, eine Militärperson<ref name="KD179" />
1933 582 <ref name="VWG">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 533 <ref name="VWG" />
1977 997 am 31. Dezember<ref name="KD218">Karl Detterbeck und Konrad Breitrainer: Riederinger Heimatbuch, herausgegeben von der Gemeinde Riedering, Riedering 1988, S. 218.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:Endorfer Str. 13 Gasthof Hirzinger Soellhuben Riedering-2.jpg
Gasthof Hirzinger

Im Gasthaus Hirzinger wird seit 2006 die Sendung Wirtshausmusikanten beim Hirzinger des Bayerischen Rundfunks aufgezeichnet.


Siehe auch

Literatur

  • Karl Detterbeck und Konrad Breitrainer: Riederinger Heimatbuch, herausgegeben von der Gemeinde Riedering, Riedering 1988, 801 Seiten.
  • J. Buehl: Geschichtliche Anmerkungen über die Pfarrei und Hofmark Söllhuben. In: Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte, Band 5, München 1843, S. 147–179 (online).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Riedering

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