Södelbronn
Södelbronn Gemeinde Neusitz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(23)&title=S%C3%B6delbronn 49° 21′ N, 10° 15′ O
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| Höhe: | 426–438 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 23 (2008)[Ohne Beleg] | |||||
| Postleitzahl: | 91616 | |||||
| Vorwahl: | 09861 | |||||
Södelbronn ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neusitz im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Södelbronn liegt in der Gemarkung Neusitz.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt auf einer Anhöhe, an die sich direkt der Wald mit Anstieg zur Frankenhöhe anschließt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Horabach (0,7 km nördlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,7 km südwestlich), die nach Kirnberg zur Staatsstraße 2249 (0,5 km südlich) bzw. nach Erlbach verläuft (0,8 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Deutung des Ortsnamens als eine bei einer Quelle befindlichen Meierei (=Sedelhof) setzt eine ursprüngliche Form „Södelhofbronn“ voraus, die jedoch urkundlich nicht belegt ist. Die später erfolgte Auslassung des Siedlungstyps bei Ortsnamen ist allerdings durchaus üblich. Eine Ableitung von Sodbrunnen ist theoretisch denkbar, würde aber offen lassen, wie es zu der ungewöhnlichen Ablautung des heutigen Ortsnamens kam.
Södelbronn lag im Fraischbezirk der Reichsstadt Rothenburg an der Grenze zum ansbachischen Oberamt Colmberg.<ref>Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 702. </ref> 1800 gab es im Ort sechs Haushalte, die alle der Reichsstadt Rothenburg untertan waren.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 272.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde der Ort dem Steuerdistrikt Gebsattel und der Ruralgemeinde Neusitz zugewiesen.<ref>Neusitz > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 25. April 2025.</ref>
Baudenkmal
- Steinkreuz, mittelalterlich; in der Waldabteilung Heiligenbaum.<ref>Denkmalliste für Neusitz (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Heilig Kreuz (Neusitz) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Sedelbrunn. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 272 (Digitalisat).
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Rothenburg ob der Tauber (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 25). Deutscher Kunstverlag, München 1967, DNB 457879254, S. 104.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Södelbronn in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Södelbronn im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Chausseehaus | Erlbach | Horabach | Neusitz | Schafhof | Schweinsdorf | Seehäusl | Södelbronn | Wachsenberg