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Susi Müller

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Susanna Katharina „Susi“ Müller (* 28. Juni 1963 in Karlsruhe)<ref>[1]Geburtsjahr laut GND [2], abgerufen am 25. August 2012</ref> ist eine deutsche Moderatorin und Sprecherin. Sie wurde als Off-Stimme der Fernsehsendung Herzblatt bekannt und in den Medien als „erotischste Stimme Deutschlands“ bezeichnet.<ref name="br2">Bayern 2 - radioWissen: Wie aus Luft Laute werden – Die menschliche Stimme PDF, 80 KB</ref>

Leben

Susi Müller wuchs in Baden-Baden auf.<ref name="media-parten.com">Susi Müller, media-paten.com</ref> Nach einem klassischen Gesangsstudium arbeitete sie zunächst in einer Musikredaktion des Südwestfunks.<ref name="media-parten.com" /> Die Redakteure wurden auf ihre „entspannte, relativ tiefe Sprechstimme mit hohem Hauch- und Flüsteranteil“<ref name="br2"/> aufmerksam. Susi Müller trat daraufhin als Sprecherin in der SWF3-Sendung Music Hall auf, und in den Tagesthemen, im Stern und dem Spiegel erschienen erste Reportagen über die Stimme.<ref name="media-parten.com" /><ref name="susithevoice-web"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />susithevoice.de (Memento vom 12. September 2011 im Internet Archive)</ref>

Rudi Carrell engagierte Müller 1987 für seine neue Flirt-Show Herzblatt.<ref name="taz.de" /> Bis 2005 fasste sie in fast allen Sendungen als Stimme aus dem Hintergrund die Antworten der Kandidaten zusammen. Zudem trat sie als Moderatorin verschiedener Fernsehsendungen auch vor der Kamera auf und war weiterhin als Hörfunkmoderatorin sowie Hörspiel- und Synchronsprecherin tätig. Seit dem Ende der Sendung Herzblatt gibt sie in der Edition SusiTheVoice eigene Hörbücher heraus.<ref name="susithevoice-web"/><ref name="taz.de" /> Von Juli 2016 bis Februar 2021 war sie Stationvoice bei Sat.1 Gold. Dort war sie zudem von Oktober bis Dezember 2016 bei der Herzblatt-Neuauflage Herz sucht Liebe zu hören.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Susi Müller, sat1gold.de (Memento vom 1. Oktober 2020 im Internet Archive)</ref><ref> Glenn Riedmeier: TV-Kritik: „Herz sucht Liebe“: Wenn aus dem Herzblatt der Herzbube wird: Coole Sprüche, Susis Stimme und die Trennwand sind zurück.Bei: fernsehserien.de, 19. Oktober 2016</ref>

Sie hat einen Sohn und lebt seit 1990 in Hamburg.<ref name="taz.de">„Ich will kein Kasper der Medienwelt sein“. Bei: taz.de, taz am Wochenende, 8. August 2009</ref>

Literatur

  • Hartwig Eckert, John Laver: Menschen und ihre Stimmen. Aspekte der vokalen Kommunikation. Beltz, Psychologie Verlags Union, Weinheim 1994, ISBN 3-621-27203-8.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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