Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Sultan-Ahmed-Gefängnis – Wikipedia Zum Inhalt springen

Sultan-Ahmed-Gefängnis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Sultan-Ahmet-Gefängnis)
Datei:Four Seasons Sultanahmet March 2008.JPG
Haupteingang des heutigen Hotels

Das Sultan-Ahmed-Gefängnis ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein ehemaliges Gefängnis im Istanbuler Stadtbezirk Eminönü.

Der Gefängnisbetrieb wurde am 25. Januar 1969 eingestellt und das Gebäude beherbergt heute das Four Seasons Hotel Istanbul at Sultanahmet.

Gefängnis

Das Gebäude wurde um 1920 im türkisch-neoklassizistischen Stil erbaut. Als Architekt werden je nach Quelle die Vorreiter der „Ersten Nationalen Architektur“ Mimar Kemaleddin oder Mehmet Vedat Tek genannt, welche stark von der nationalistischen Ideologie Ziya Gökalps geprägt waren.

Das Gefängnis entstand im Rahmen der Bestimmung über die interne Verwaltung von Besserungs- und Haftanstalten aus dem Jahr 1880 (Tevkifhâne ve Hapishâne İdare-i Dahiliyelerine Dair Nizamname) und hatte eine Kapazität für ca. 1000 Insassen. Auch Frauen und Jugendliche wurden hier inhaftiert. Auf der Inschrift über dem heutigen Haupteingang ist der Name „Strafanstalt für schwere Verbrechen Istanbul 1337“ (Dersaadet Cinayet Tevkifhânesi 1337) in arabischer Schrift zu lesen.

Bekannte Insassen

Das Gefängnis in der Literatur

Da im Sultan-Ahmed-Gefängnis häufig Schriftsteller, Journalisten und Künstler inhaftiert wurden, findet es seinen Platz in der türkischen Literatur und Lyrik. So begann Nazım Hikmet sein Werk Menschenlandschaften (Memleketimden İnsan Manzaraları) als Inhaftierter in diesem Gefängnis. Kemal Tahir berichtet detailliert in seinem Buch Häftling der gefangenen Stadt (Esir Şehrin Mahpusu) über die Vollzugsanstalt. Orhan Kemal erzählt in Zelle 72 (72. Koğuş) über seinen Alltag in Haft. Bekannt ist Vedat Türkalis Gedicht über das Sultan-Ahmed-Gefängnis:

Sultanahmet Cezaevi
Sabah serinliği gün ağarıyor
Demir taş küf yosun
Sen böyle gecenin ortasında
olan bitenden habersiz
Uyuyor musun?
[…]
Das Sultan-Ahmed-Gefängnis
Morgenkühle, der Tag graut
Eisen, Stein, Schimmel und Moos
Und du, mitten in der Nacht
Ahnungslos von allem
Schläfst du schon?
[…]

Auch außerhalb der türkischen Literatur wird die Anstalt erwähnt; so zum Beispiel in Graham Greenes Orient-Express.

Hotel

Das Gebäude wurde lange Zeit vernachlässigt und verfiel allmählich, bis im Jahr 1992 der Entschluss gefasst wurde, das Bauwerk für ein Hotel zu nutzen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bakanlık Tarihi, Kültürü Koruyacağına Üzerine Otel Dikiyor. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Oktober 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bianet.org bianet.org</ref> Der Architekt Yalçın Özüekren wurde mit der Sanierung beauftragt und im September 1996 konnte das Four Seasons Hotel Istanbul at Sultanahmet den Betrieb aufnehmen.<ref name="archnet"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Four Seasons Hotel. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Juni 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/archnet.org archnet.org</ref> In der Nachbarschaft des Hotels befinden sich historische Bauwerke wie die Hagia Sophia, die Sultan-Ahmed-Moschee und der Topkapı-Palast. Das Hotel verfügt über 65 Zimmer und Suiten.

Siehe auch

Literatur

  • Dana Arnold, Andrew Ballantyne: Architecture as Experience. Radical Change in Spatial Practice. Routledge, 2004, ISBN 978-0-415-30159-6.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 41° 0′ 23,6″ N, 28° 58′ 48,9″ O

 {{#coordinates:41,006556|28,980263|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=TR
   |type=landmark
  }}