Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Sukkulente – WikipediaZum Inhalt springen
Datei:Split Aloe.jpgSukkulente Pflanzen speichern Wasser in ihren Pflanzenteilen, hier in den Blättern von Aloe vera.
Sukkulenten (von lateinischsucus für ‚Saft‘ bzw. suculentus für ‚saftreich‘<ref>Gerhard Wagenitz: Wörterbuch der Botanik. Die Termini in ihrem historischen Zusammenhang. 2., erweiterte Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg/Berlin 2003, ISBN 3-8274-1398-2, S. 316.</ref>) sind saftreiche Pflanzen, die an besondere Klima- und Bodenverhältnisse angepasst sind. Je nach dem Pflanzenorgan, das zur Wasserspeicherung umgebildet ist, wird zwischen Blatt-, Stamm- und Wurzelsukkulenten unterschieden, wobei alle Kombinationen möglich sind. Im Bereich der Anatomie wird flüssigkeitsreiches Gewebe als sukkulent bezeichnet.
Obwohl Kakteen nur einen sehr kleinen Teil aller existierenden Sukkulenten ausmachen, gelten sie als die bekanntesten Vertreter der sukkulenten Pflanzen. Im Sprachgebrauch wird deshalb zwischen Kakteen und „anderen“ Sukkulenten unterschieden.
Wegen der bei den einzelnen Arten sehr unterschiedlich ausgeprägten Sukkulenz ist eine genaue Trennung zwischen sukkulenten und nicht sukkulenten Arten manchmal sehr schwierig. An der Grenzlinie liegen sowohl eher krautige oder holzige Pflanzen als auch solche, die in ihrer Rübenwurzel eher Zucker und Stärke als Wasser speichern. Sukkulenten werden gelegentlich auch als Fettpflanzen bezeichnet.
Familien und Gattungen
Pflanzenfamilien und -gattungen, in denen sich Sukkulenten befinden, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Um die Tabelle übersichtlich und lesbar zu halten, sind alle Familien und Gattungen alphabetisch nach ihrem botanischen Namen aufgeführt und mit den deutschen Trivialnamen der Familien, falls vorhanden, ergänzt. An dieser Stelle unberücksichtigt bleiben die deutschen Gattungsnamen, die Autoren der Taxa sowie Angaben über Synonyme und weitere hierarchische Stufen der biologischen Systematik (wie Unterfamilien), die den einzelnen Artikeln zu entnehmen sind.
Familie
Gattung
Beispielbild
Agavengewächse (Agavaceae)<ref group="B1">Agavaceae, S. 1–103, 6 Gattungen</ref><ref group="B1">Anthericaceae, S. 236–237, 1 Gattung</ref>
Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7.
<references group="B1" />
Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Zweikeimblättrige Pflanzen (Dicotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3915-4.
<references group="B2" />
Focke Albers, Ulli Meve (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Asclepiadaceae (Seidenpflanzengewächse). Eugen Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3982-0.
Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Crassulaceae (Dickblattgewächse). Eugen Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3998-7.
Heidrun E. K. Hartmann (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae A–E. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 2001, ISBN 3-540-41691-9.
Heidrun E. K. Hartmann (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae F–Z. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 2001, ISBN 3-540-41723-0.
Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1.
Einzelnachweise
<references />
Weiterführende Literatur
U. Eggli, R. Nyffeler: Living under temporarily arid conditions – succulence as an adaptive strategy. In: Bradleya. Band 27, 2009, S. 13–36.
R. Nyffeler, U. Eggli: An up-to-date familial and suprafamilial classification of succulent plants. In: Bradleya. Band 28, 2010, S. 125–144.