Zum Inhalt springen

Stryków

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Stryków
Wappen von Stryków
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Łódź
Powiat: Zgierz
Fläche: 8,15 km²
Geographische Lage: 51° 54′ N, 19° 37′ OKoordinaten: 51° 54′ 0″ N, 19° 37′ 0″ O
 {{#coordinates:51,9|19,616666666667|primary
dim=10000 globe= name= region=PL-10 type=city
  }}
Einwohner: 3363
(1. Jan. 2024)<ref name="Area and population in the territorial profile in 2024"></ref>
Postleitzahl: 95-010
Telefonvorwahl: (+48) 42
Kfz-Kennzeichen: EZG
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Autobahn A1
Autobahn A2
Eisenbahn: ŁódźWarschau
Nächster int. Flughafen: Łódź
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 42 Ortschaften
25 Schulzenämter
Fläche: 157,84 km²
Einwohner: 13.011
(1. Jan. 2024)<ref name="Area and population in the territorial profile in 2024">Area and population in the territorial profile in 2024. Abgerufen am 7. September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 82 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1020083
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Andrzej Jankowski
Adresse: ul. Kościuszki 27
95-010 Stryków
Webpräsenz: www.strykow.pl

Stryków (1943–1945 Strickau) ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Łódź. Sie ist Sitz einer Stadt- und Landgemeinde im Powiat Zgierski.

Geografie

Geografische Lage

Der Ort liegt etwa 15 Kilometer nordöstlich von Łódź am Fluss Moszczenica.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1389. Das Stadtrecht erhielt Stryków 1394 von König Władysław II. Jagiełło verliehen. Im 18. Jahrhundert war der Ort ein Handelsplatz. Sigismund II. gestattete 1744 das Abhalten von acht Jahrmärkten pro Jahr. 1793 kam Stryków im Rahmen der Zweiten Teilung Polens an Preußen. 1807 wurde es dann Teil des neu gebildeten Herzogtums Warschau und 1815 Teil Kongresspolens. Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich, gefördert durch den russischen Zaren, die Textilproduktion in Stryków. 1870 verlor der Ort wie auch viele andere Städte der Region das Stadtrecht. 1903 erhielt er einen Schienenanschluss; er wurde an die Strecke ŁódźWarschau angeschlossen.

1923 erhielt Stryków erneut das Stadtrecht. Kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs lebten im Ort etwa 5000 Menschen, von denen etwa 2000 Juden waren.

Während der deutschen Besetzung Polens 1939–1945 starben etwa 45 Prozent der Einwohner; die Besatzer brachten die meisten der 2000 Juden systematisch um (Holocaust). Während des Überfall auf Polen erschossen deutsche Soldaten am 12. September 1939 Zivilisten.<ref>Lucas Frings <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Empfehlung Film | Polen 39. Wie deutsche Soldaten zu Mördern wurden (Memento vom 21. Januar 2026 im Internet Archive) auf lernen-aus-der-geschichte.de</ref>

Seit den 1970er Jahren arbeitete die Mehrzahl der Einwohner in der nahe gelegenen Woiwodschaftshauptstadt Łódź.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Datei:Kościół św. Marcina w Strykowie.jpg
Die Martinskirche
  • Neobarocke Martinskirche św. Marcina, errichtet 1911 bis 1914
  • Ruinen einer Kirche aus dem 17. Jahrhundert
  • Gemauerte und hölzerne Häuser mit Walmdächern aus dem 18. und 19. Jahrhundert

Gemeinde

Die Stadt- und Landgemeinde hat 42 Ortschaften und davon sind 25 Schulzenämter; Anielin, Anielin Swędowski, Bartolin, Bratoszewice, Ciołek, Dobieszków, Dobra, Dobra Nowiny, Gozdów, Kalinów, Kiełmina, Klęk, Koźle, Lipka, Ługi, Michałówek, Orzechówek, Niesułków, Niesułków Kolonia, Nowostawy Górne, Osse, Pludwiny, Rokitnica, Sadówka, Sierżnia, Smolice, Sosnowiec, Sosnowiec Pieńki, Stary Imielnik, Swędów, Tymianka, Krucice, Lipa, Warszewice, Cesarka, Wola Błędowa, Wrzask, Bronin, Wyskoki, Zagłoba und Zelgoszcz.

Weblinks

Commons: Stryków – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein