Zum Inhalt springen

Straßlach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Straßlach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(762)&title=Stra%C3%9Flach 48° 0′ N, 11° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(762) 48° 0′ 14″ N, 11° 30′ 52″ O
 {{#coordinates:48,0039|11,5144|primary
dim=10000 globe= name=Straßlach region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 634 m ü. NN
Einwohner: 762 (25. Mai 1987)<ref>Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987, München, 1991</ref>
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 82064
Vorwahl: 08170
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Straßlach ist ein Ortsteil der Gemeinde Straßlach-Dingharting im oberbayerischen Landkreis München.

Geographie

Das Kirchdorf liegt als typisches Straßendorf an der alten Tölzer Straße zwischen München und Bad Tölz östlich des Isartals, etwa 4 Kilometer südlich von Grünwald und 15 Kilometer südlich von München.

Geschichte

Der Name leitet sich von der Römerstraße (Straz) her, die von Oberhaching kommt und auf der Frundsberghöhe die Isar überquert, und dem Wald (Loh), durch den sie verlief.

Im Jahr 819 wird der Ort erstmals erwähnt. Er gehörte bis zur Säkularisation größtenteils zum Kloster Schäftlarn.

1884 wurden sechs Bauernhöfe und die katholische Pfarrkirche durch einen Brand vernichtet.

Bis zur Gebietsreform gehörte die ehemals selbständige Gemeinde Straßlach zu dem 1972 aufgelösten Landkreis Wolfratshausen. Am 1. Mai 1978 wurden Dingharting und Straßlach zur neuen Gemeinde Straßlach zusammengeschlossen.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref> Im Jahr 1989 wurde der Gemeindename in Straßlach-Dingharting geändert.

1986 wurden in Straßlach Karl Heinz Beckurts, Manager bei der Siemens AG, und sein Chauffeur Eckhard Groppler auf der Grünwalder Straße von der RAF durch eine Sprengfalle ermordet (Ort des Anschlags: 48° 0′ 43,8″ N, 11° 30′ 55,5″ O

 {{#coordinates:48,012177777778|11,515425|
   |dim=
   |globe=
   |name=Attentat Karl Heinz Beckurts
   |region=DE-BY
   |type=landmark
  }}).

2021 wurde Fußballspieler Gerd Müller in der Urnenhalle des Friedhofs Straßlach beigesetzt.<ref>Klaus Nerger: Das Grab von Gerd Müller. In: knerger.de. 29. Oktober 2021, abgerufen am 29. Oktober 2021.</ref>

Baudenkmäler

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Persönlichkeiten

  • Utta Gruber (* 1924), ordentliche Professorin für Nationalökonomie und Finanzwissenschaften sowie Sozialpolitik, wohnte in Straßlach.<ref>Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 416.</ref>

Literatur

  • Georg Paula, Timm Weski: Landkreis München (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band I.17). Karl M. Lipp Verlag, München 1997, ISBN 3-87490-576-4, S. 296–298.

Weblinks

Commons: Straßlach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein