Stephan Loboué
| Stephan Loboué | ||
| Datei:Loboué, Stephan RWO 10-11 WP.JPG Loboué bei Rot-Weiß Oberhausen (2010)
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| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Stephan Raphael Loboué<ref>Cầu thủ Stephan Raphael Loboue(Stephan Loboue), 20. Januar 2012, Zugriff am 23. Januar 2012</ref> | |
| Geburtstag | 23. August 1981 | |
| Geburtsort | Pforzheim, Deutschland | |
| Größe | 194 cm | |
| Position | Tor | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 1988–1994 | SV Königsbach | |
| 1994–1996 | VfR Pforzheim | |
| 1996–2000 | Stuttgarter Kickers | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1999–2000 | Stuttgarter Kickers Amateure | 2 (0) |
| 2000–2002 | VfL Wolfsburg Amateure | 57 (0) |
| 2002–2004 | SpVgg Greuther Fürth Amateure | 20 (0) |
| 2003–2004 | SpVgg Greuther Fürth | 10 (0) |
| 2004–2006 | SC Paderborn 07 | 35 (0) |
| 2006–2010 | SpVgg Greuther Fürth | 67 (0) |
| 2010–2011 | Rot-Weiß Oberhausen | 0 (0) |
| 2012 | Golden Arrows | 2 (0) |
| 2012–2013 | Eintracht Trier | 16 (0) |
| 2013–2014 | Wacker Burghausen | 35 (0) |
| 2014–2015 | SSV Jahn Regensburg | 12 (0) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1999 | Deutschland U-18 | 3 (0) |
| 2000 | Deutschland U-20 | 1 (0) |
| 2006–2008 | Elfenbeinküste | 4 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: Karriereende | ||
Stephan Raphael Loboué (* 23. August 1981 in Pforzheim, Deutschland) ist ein ehemaliger deutsch-ivorischer Fußballspieler und heutiger Torwarttrainer. Der Torwart hat einen ivorischen Vater und eine deutsche Mutter.
Vereinskarriere
Loboué spielte in der Jugend bei den Pforzheimer Vereinen SV Königsbach und VfR Pforzheim, ehe er 1996 zu den Stuttgarter Kickers wechselte. Bei den Kickers kam Loboué bis 2000 nur in der zweiten Mannschaft zum Zuge; dann wechselte der Ivorer zum VfL Wolfsburg, wo er als Ersatztorhüter keinen Einsatz erhielt und nur in der Oberliga-Reserve spielte. 2002 wechselte Loboué – ebenfalls als Ersatztorhüter – zur SpVgg Greuther Fürth. Nach einer weiteren Spielzeit ohne Einsatz stand der Schlussmann in der Saison 2003/04 zehnmal im Tor der Fürther.
Zur Saison 2004/05 wechselte Loboué in die Regionalliga zum SC Paderborn 07, wo er endlich Stammtorhüter wurde und in 31 Spielen zum Aufstieg beitrug. In der 2. Bundesliga kam Loboué dann jedoch nur noch auf vier Einsätze. Daraufhin entschloss er sich, zur Saison 2006/07 zur SpVgg Greuther Fürth zurückzukehren. Während der Stammtorhüter Borut Mavrič an einer Muskelverletzung laborierte, zeigte Loboué gute Leistungen und verdrängte den Slowenen als Nummer eins.
In der Saison 2007/08 wurde Loboué wieder die Nummer 2. Der Verein verpflichtete Sascha Kirschstein. Der ehemalige HSV-Torhüter wurde von Trainer Bruno Labbadia zum Stammtorhüter erklärt.<ref>Kirschstein verdrängt Loboué, kicker Sportmagazin Online-Artikel vom 3. August 2007, gesichtet am 22. August 2007</ref> Im Herbst 2008 gelang es Stephan Loboué wiederum, Kirschstein zu verdrängen.
Nachdem er im Verlauf der Rückrunde der Saison 2009/10 nach einer Verletzung seinen Stammplatz im Tor an Max Grün verloren hatte, wechselte Loboué zur Saison 2010/11 zu Rot-Weiß Oberhausen.<ref>rwo-online.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Loboué und Hergesell wechseln zu RWO ( vom 4. Juni 2010 im Internet Archive), 28. Mai 2010, abgerufen am 28. Mai 2010</ref> Jedoch gelang es ihm nicht, den dortigen Stammtorwart Sören Pirson zu verdrängen, so dass er in der Liga überhaupt nicht zum Einsatz kam und lediglich ein Pokalspiel für RWO bestritt. Nach dem Abstieg der Oberhausener im Sommer 2011 verließ er den Verein wieder und hielt sich seitdem bei der Reserve des VfL Wolfsburg fit.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Loboue To Be Arrows’ Final Signing ( vom 23. Januar 2012 im Internet Archive), 20. Januar 2012, Zugriff am 23. Januar 2012</ref>
Am 20. Januar 2012 wechselte er zum südafrikanischen Erstligisten Lamontville Golden Arrows.<ref>Golden Arrows defender Musa Bilankulu rates Ugandan midfielder Tonny Mawejje Bilankulu sheds light on Mawejje, 20. Januar 2012, Zugriff am 23. Januar 2012</ref> Dort bestritt er am ersten Spieltag nach der Winterpause (16. Februar 2012) sein erstes Pflichtspiel in der Premier Soccer League, als er beim Auswärtsspiel gegen Bloemfontein Celtic in der Startelf stand. Trotz vieler guter Paraden konnte er eine Niederlage nicht verhindern (2:3).<ref>psl.co.za: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Celtic hold on to beat Arrows ( vom 19. Februar 2012 im Internet Archive), 15. Februar 2012, Zugriff am 16. Februar 2012</ref> Trotzdem konnte er sich nicht als Stammtorhüter durchsetzen und kam nur zu einem weiteren Einsatz. Im Sommer 2012 wurde sein Vertrag nicht verlängert.
Anfang September 2012 wechselte Loboué zum deutschen Regionalligisten Eintracht Trier. Er unterschrieb einen Einjahresvertrag bis Ende Juni 2013.<ref>eintracht-trier.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Torwart Stephan Loboué hat unterschrieben! ( vom 3. Juni 2015 im Internet Archive), 3. September 2012, abgerufen am 4. September 2012</ref>
Zur Saison 2013/14 unterschrieb Loboué einen Vertrag beim Drittligisten Wacker Burghausen.<ref>Stephan Loboué verstärkt den SVW. Mitteilung auf der Homepage des Wacker Burghausen, 27. Juni 2013. Abgerufen am 27. Juni 2013.</ref> Nach dem Abstieg verließ Loboué den Verein und wechselte zum SSV Jahn Regensburg.<ref>Regensburg holt Loboue; Sport1.de, 12. Mai 2014.</ref> Hier beendete der Torhüter nur knapp sieben Monate später am 27. Januar 2015 seine aktive Karriere.
Nationalmannschaftskarriere
In der Jugend spielte Loboué noch für Deutschland; Uli Stielike berief den Torhüter in die U-18-Nationalmannschaft. Später entschied sich Loboué jedoch, in Zukunft für die ivorische Nationalmannschaft spielen zu wollen. Am 1. März 2006 erhielt er seine erste Berufung in die Nationalmannschaft für das Testspiel gegen Spanien. Da der damalige Nationaltrainer Henri Michel den Kader für die WM 2006 nicht mehr umbauen wollte, erfüllte sich der große Traum des Torhüters – die WM-Teilnahme – nicht.
Sein erstes Länderspiel für die „Elefanten“ bestritt Loboué am 15. August 2006 im französischen Tours gegen den Senegal, als er zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, die 0:1-Niederlage jedoch nicht mehr verhindern konnte.
Kurioserweise war zwischen 2006 und 2008 Uli Stielike Nationaltrainer der Elfenbeinküste, jener Trainer, der Loboué zum U-18-Nationalspieler machte. Im Mai 2007 berief Stielike ihn in den Kader für das Qualifikationsspiel zum Afrika-Cup gegen Madagaskar. Im August wurde er zum Freundschaftsspiel gegen Ägypten eingeladen, jedoch erneut nicht eingesetzt. Loboué stand im Kader der Elfenbeinküste für die Fußball-Afrikameisterschaft 2008.
Trainerkarriere
Nach dem Ende seiner aktiven Karriere wurde Loboué 2015 als Torwarttrainer im Nachwuchsbereich von Eintracht Frankfurt tätig. Mit der U21 der Eintracht Frankfurt holte er unter Trainer Kristjan Glibo die Hessenliga-Meisterschaft. Im Sommer 2023 wechselte Loboué zur ersten Mannschaft von Raja Casablanca, wo er unter dem deutschen Trainer Josef Zinnbauer tätig war und die marokkanische Meisterschaft gewann.<ref>Instagram. Abgerufen am 20. Juni 2024.</ref> Ein Jahr später wechselte er zu Schalke 04 ins Trainerteam von Karel Geraerts.<ref>Stephan Loboué und Sidney Sam werden Teil des S04-Trainerteams. In: Fußball. 20. Juni 2024, abgerufen am 20. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Loboué, Stephan |
| ALTERNATIVNAMEN | Loboué, Stephan Raphael (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-ivorischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 23. August 1981 |
| GEBURTSORT | Pforzheim, Deutschland |
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- Fußballnationaltorhüter (Elfenbeinküste)
- Deutscher
- Ivorer
- Geboren 1981
- Mann
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