Stammesmühle
Stammesmühle Gemeinde Großhabersdorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Stammesm%C3%BChle 49° 24′ N, 10° 47′ O
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| Höhe: | 330–335 m ü. NHN | |||||
| Postleitzahl: | 90613 | |||||
| Vorwahl: | 09105 | |||||
Stammesmühle (fränkisch: Schdameas-mil<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 93. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „schdameʳsmil“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Großhabersdorf im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Stammesmühle liegt in der Gemarkung Großhabersdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Die ehemalige Einöde ist mittlerweile als Haus Nr. 45 der Rothenburger Straße aufgegangen. Sie liegt am Neubach, einem linken Zufluss der Bibert. Im Nordwesten erhebt sich der Fronberg. Südlich des Hauses liegt das Großhabersdorfer Freibad.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Juli 2023.</ref>
Geschichte
Die Mühle wurde Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Stammesmühle zur Realgemeinde Großhabersdorf. Die Mühle hatte das brandenburg-ansbachische Kastenamt Cadolzburg als Grundherrn.<ref name="H120">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 120.</ref> Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Stammesmühle die Hausnummern 58 und 59 des Ortes Großhabersdorf.
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Stammesmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Großhabersdorf und der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Großhabersdorf zugeordnet.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 228.</ref><ref>Großhabersdorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.</ref>
Baudenkmal
- Rothenburger Straße 45: Wohn- und Mühlengebäude mit Scheune und Altsitz<ref>Denkmalliste für Großhabersdorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
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Religion
Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Walburg (Großhabersdorf) gepfarrt,<ref name="H120"/> die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Walburga (Großhabersdorf) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrei Roßtal. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Verkehr
Etwa 100 Meter östlich befindet sich die Bushaltestelle Großhabersdorf Freibad an der Linie 113 des Omnibusverkehr Franken. Einzelne Fahrten verbinden den Ort mit den Bahnhöfen Gustav-Adolf-Straße und Fürth Hauptbahnhof der U-Bahn sowie im Schülerverkehr mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Oberasbach und der Staatlichen Realschule Zirndorf.
Literatur
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Fürth (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 18). Deutscher Kunstverlag, München 1963, DNB 451450957, S. 159.
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 120 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
Weblinks
- Stammesmühle. In: grosshabersdorf.de. Abgerufen am 9. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Stammesmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Bronnenmühle | Fernabrünst | Großhabersdorf | Hornsegen | Oberreichenbach | Schwaighausen | Stammesmühle | Unterschlauersbach | Vincenzenbronn | Weihersmühle | Wendsdorf | Ziegelhütte
Sonstige Wohnplätze: Friedrichsmühle | Wendsdorfer Mühle