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Stadtbibliothek Stuttgart

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(Weitergeleitet von Stadtbücherei Stuttgart)
Stadtbibliothek Stuttgart
Datei:Stadtbibliothek Stuttgart Logo.svg

Gründung 1901
Bestand ca. 1.370.000 Medien
Bibliothekstyp Stadtbibliothek
Ort Stuttgart
ISIL [[[:Vorlage:ISIL-Link]] DE-480]
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Website http://www.stadtbibliothek-stuttgart.de

Die Stadtbibliothek Stuttgart (früher: Stadtbücherei Stuttgart) ist die Verwaltungsstelle öffentlicher Bibliotheken in der Stadt Stuttgart. Sie hat ihren Sitz in der Stadtbibliothek am Mailänder Platz.

Standorte

Datei:StadtBibliothekStuttgart-pjt3-18.jpg
Stadtbibliothek am Mailänder Platz
Datei:Stadtbücherei Stuttgart Wilhelmspalais.JPG
Im Wilhelmspalais war die Zentralbücherei von 1965 bis 2011 untergebracht

Zur Stadtbibliothek Stuttgart gehören:

mit Graphothek, Musikbibliothek, zentraler Kinderbibliothek, Bibliothek der Dinge und Videogalerie
  • Fahrbibliothek mit zwei Bibliotheksbussen
  • Stadtteilbibliothek Bad Cannstatt, im Mühlgrünviertel am Neckar
  • Stadtteilbibliothek Kneippweg, im Espan in Bad Cannstatt
  • Stadtteilbibliothek Botnang, gegenüber vom Bürgerhaus Botnang
  • Stadtteilbibliothek Degerloch, im Berolinahaus in der Löffelstraße
  • Stadtteilbibliothek Feuerbach, im Burgenlandzentrum
  • Stadtteilbibliothek Freiberg, im Kaufpark
  • Pop-Up-Bibliothek Hedelfingen, am Hedelfinger Platz
  • Stadtteilbibliothek Heslach, im Jugendhaus Heslach
  • Stadtteilbibliothek Möhringen, im Spitalhof-Garten
  • Stadtteilbibliothek Münster, im Kultur- und Sportzentrum Münster
  • Stadtteilbibliothek Neugereut, bei der Jörg-Ratgeb-Schule
  • Pop-Up-Bibliothek Obertürkheim, gegenüber vom Bezirksrathaus
  • Stadtteilbibliothek Ost, bei der Raichberg-Realschule
  • Stadtteilbibliothek Plieningen, in der Neuhauser Straße
  • Stadtteilbibliothek Stammheim, im ehemaligen Schulhaus
  • Stadtteilbibliothek Untertürkheim, am Kelterplatz
  • Stadtteilbibliothek Vaihingen, am Vaihinger Markt
  • Stadtteilbibliothek Weilimdorf, am Löwenmarkt
  • Stadtteilbibliothek West, im Bürgerzentrum West
  • Stadtteilbibliothek Zuffenhausen, im Kulturzentrum am Bahnhofvorplatz

Die vier Krankenhausbibliotheken gehören seit 2014 zum Klinikum Stuttgart.<ref>Landeshauptstadt Stuttgart: Doppelhaushaltsplan 2014/2015. 2013, S. 248, abgerufen am 16. Juni 2023.</ref> Die Rathausbibliothek der Stadt Stuttgart gehört seit 2012 zum Haupt- und Personalamt.<ref>Rathausbibliothek. Abgerufen am 16. Juni 2023.</ref> Die Online Animation Library (Animationsfilm-Archiv des Trickfilmfestivals Stuttgart) gab es bis 2020.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Online Animation Library (Memento vom 26. April 2014 im Internet Archive)</ref>

Geschichte der Stadtbibliothek

1897 wurde der Verein „Volksbibliothek Stuttgart“ ins Leben gerufen, dem vom württembergischen Finanzministerium ein Provisorium im Hof der Legionskaserne – heute der Standort des Wilhelmsbaus – überlassen wurde.<ref name=":0">Buecher Wiki - BuecherWiki - Stadtbibliothek Stuttgart im Bücher-Wiki. Abgerufen am 15. Juli 2022.</ref>

Am 9. Juni/21. August 1901 gab sich der Volksbibliotheksverein eine Satzung, in der das Ziel verankert wurde, „den Bewohnern unserer Stadt eine allgemein zugängliche und leicht benutzbare Gelegenheit zu unterhaltender und bildender Lektüre zu verschaffen“. Zu dieser Zeit war der Bücherbestand in der baufälligen Kaserne bereits auf 10.000 Bände angewachsen. Der Verleger Carl Engelhorn erwarb ein Grundstück in der Silberburgstraße, auf dem neben dem neuen Verlagssitz ein Bibliotheksneubau entstehen sollte, für den er 80.000 Mark – heute etwa 1,2 Mio. Euro – zur Verfügung stellte. Die Stuttgarter Architekten Ludwig Eisenlohr und Carl Weigle, enge Freunde Engelhorns, legten einen Entwurf vor, der Elemente der Neugotik und der Neorenaissance miteinander verband. Am 19. November 1901 konnte die Volksbibliothek ihren neuen Standort, der u. a. über einen geräumigen Lesesaal für ca. 100 Leser verfügte, beziehen.<ref name=":0" />

Auf eine Phase der rasanten Entwicklung dank finanzstarker Unterstützer folgte nach dem Ersten Weltkrieg eine schwierige Phase für die Bücherei, die von 1922 bis 1927 sogar den Lesesaal schließen musste.<ref>100 Jahre Stadtbücherei Stuttgart</ref>

1965 zog die Zentralbücherei der Stadtbücherei Stuttgart, die von 1958 bis 1976 von Wolfgang Thauer geleitet wurde, in das in den 1960er Jahren renovierte Wilhelmspalais.

Von den Sparbemühungen des Stuttgarter Gemeinderates im Doppelhaushalt 2010/11 war auch die Stadtbücherei Stuttgart betroffen. So wurde 2011 die Mediothek geschlossen. Auch die Rathausbücherei sollte geschlossen werden. Der Vorschlag, die Fahrbücherei auf einen Bücherbus zu reduzieren, wurde nach Bürgerprotesten abgelehnt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. Website der Stuttgarter Nachrichten vom 3. Oktober 2009.</ref>

Wegen des heutigen komplexen Aufgabenspektrums wurde im Zuge des Umzugs der Zentralbücherei in die Stadtbibliothek am Mailänder Platz der Name von Stadtbücherei Stuttgart in Stadtbibliothek Stuttgart geändert.<ref>Beschlussvorlage zur Namensgebung für die neue Stadtbibliothek (PDF)</ref> 2013 erhielt die Bibliothek, die zu dieser Zeit von Ingrid Bussmann geleitet wurde, die Auszeichnung Bibliothek des Jahres 2013, den einzigen nationalen Bibliothekspreis in Deutschland, der vom Deutschen Bibliotheksverband e. V. und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius verliehen wird. Die Jury würdigte insbesondere die Zuwendung an Menschen mit Migrationshintergrund. Der Preis war mit 30.000 Euro dotiert.<ref>Homepage dbv Deutscher Bibliotheksverband e. V. Auszeichnungen / Bibliothek des Jahres, abgerufen am 24. Oktober 2013</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Homepage Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius Neuigkeiten: Stadtbibliothek Stuttgart erhält den Preis „Bibliothek des Jahres 2013“ (Memento vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive), abgerufen am 24. Oktober 2013</ref>

Neubau Zentralbibliothek

Im Oktober 2011 zog die Zentralbücherei in das neuerrichtete Gebäude der Stadtbibliothek am Mailänder Platz um. Der vom koreanischen Architekten Eun Young Yi geplante Bau steht im Europaviertel auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Stuttgart. Eun Young Yi beschreibt ihn selbst so: „Ein monolithischer Bau, der einen neuen Mittelpunkt einer modernen Gesellschaft signalisiert, besteht zwar nicht aus einem Einzelstein, aber er gibt ein monolithisches Bild als solches wieder - bestehend aus Beton und mattem Glasbaustein. In dieser harten, äußeren Hülle verbirgt sich eine transparente, leichte Glashülle. So entschält sich das Gebäude räumlich nach innen wie eine Zwiebel. Und im tiefsten Inneren begegnet man einem negativen Monolithen – ein absolut geometrischer, geordneter, weißer Raum als vollkommener Kubus, der durch ein zentrales Oberlicht erhellt wird.“<ref>Homepage der Stadtbibliothek – hier eine ausführliche Beschreibung des Baus und der damit verfolgten Ziele</ref>

Literatur

  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Uwe Bogen (Text); Thomas Wagner (Fotos): Stuttgart. Eine Stadt verändert ihr Gesicht. Erfurt 2012, S. 54–55.
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Adrienne Braun: Mittendrin und außen vor. Stuttgarts stille Ecken. Konstanz 2014, S. 148–153.
  • Brigidia González, Claudia Hildner: Neue Stadtbibliothek Stuttgart [2008–2011; Architekt: Prof. Eun Young Yi]. 1. Auflage. Stadtwandel-Verlag, Berlin 2012.

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 47′ 24,6″ N, 9° 10′ 58,9″ O

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