Zum Inhalt springen

St. Stephan (Häder)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Häder St. Stephan 21.JPG
Kirche St. Stephan in Häder
Datei:Häder St. Stephan 25.JPG
Südseite der Kirche

St. Stephan ist eine römisch-katholische Pfarrkirche<ref>Häder: St. Stephan. Abgerufen am 26. Mai 2024.</ref> in Häder, einem Gemeindeteil von Dinkelscherben im Landkreis Augsburg im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben, die im 18. Jahrhundert errichtet wurde. Sie ist als Baudenkmal geschützt. Das Kirchweihfest ist der 26. Dezember.

Geschichte

Die Ersterwähnung erfolgte 1177 in einer Urkunde von Papst Alexander III., welcher die „Haerder ecclesiam“ als Besitz des Augsburger Klosters St. Ulrich und Afra bestätigte.<ref>Häder • Pfarreiengemeinschaft Dinkelscherben. 24. August 2022, abgerufen am 4. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bis zur Säkularisation blieb das Benediktinerkloster Grund- und Patronatsherr von Häder. Die Turmuntergeschosse der dem heiligen Stephan geweihten Kirche sind romanischen Ursprungs. Um 1700 wurde der Turm um das Oktogon mit Zwiebelhaube erhöht. Am 15. September 1721 fand in der Pfarrkirche die Weihe drei neuer Altäre statt.<ref>Kapellen- und Altarweihen - 1-Kapel | Häder | Augsburg, rk. Bistum | Deutschland | Matricula Online. Abgerufen am 4. September 2022.</ref> Um 1765 gab Abt Joseph Maria von Langenmantel den Bau eines neuen Langhauses in Auftrag. Gleichzeitig wurde der spätgotische Chor erhöht. Nach der Innenrenovierung im Jahr 2011 wurde die Kirche von Oktober 2017 bis Juli 2018 auch außen renoviert.

Architektur

Das einschiffige Langhaus mit westlicher Empore und gerundeten Altarnischen im Osten wird von einer Stichkappentonne gedeckt. Die hohen Rundbogenfenster, über denen sich Okuli befinden, geben dem Innenraum viel Licht. Der eingezogene Chor wird von einer Tonne überwölbt, er ist innen mit einem Korbbogen und außen dreiseitig geschlossen.

Ausstattung

Die einheitliche Rokoko-Ausstattung entstand um 1765/66. Die Fresken sind von Joseph Mages und über dem Chorbogen ist in einer Kartusche das Wappen des Abts von Sankt Ulrich und Afra in Augsburg, Joseph Maria von Langenmantel, zu sehen.

Literatur

  • Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Bayern III – Schwaben (Bearbeiter: Bruno Bushart, Georg Paula). 2. Auflage. Deutscher Kunstverlag, München 1989, ISBN 978-3-422-03116-6, S. 406.

Weblinks

Commons: St. Stephan (Häder) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 21′ 22,9″ N, 10° 38′ 3,6″ O

 {{#coordinates:48,356349|10,634326|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-BY
   |type=landmark
  }}