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St. Oswald (Gemeinde Eberstein)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

St. Oswald (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
St. Oswald (Gemeinde Eberstein) (Österreich)
St. Oswald (Gemeinde Eberstein) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde Eberstein  (KG St. Oswald)
Koordinaten 46° 49′ 8″ N, 14° 35′ 17″ OKoordinaten: 46° 49′ 8″ N, 14° 35′ 17″ O
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Höhe 1020 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Gebäudestand 102 (1. Jän. 2021f1)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01295
Zählsprengel/ -bezirk Eberstein-Umgebung (20504 001)
Bild
Kirche und Schule St. Oswald
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Eberstein Sankt Oswald Saualpenstrasse Ruine Gillitzstein 21022014 133.jpg
Burgruine Gillitzstein
Datei:Eberstein Pfarrkirche Sankt Oswald 25122006 05.jpg
Pfarrkirche Sankt Oswald
Datei:Eberstein Sankt Oswald Steinerhütte N-Ansicht 03092019 7178.jpg
Steinerhütte

St. Oswald ist eine Ortschaft in der Gemeinde Eberstein im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten (Österreich). Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 01295">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).

Lage

Die Ortschaft liegt im Osten des Bezirks St. Veit an der Glan, im Nordosten der Gemeinde Eberstein, auf dem Gebiet der Katastralgemeinde St. Oswald an den westlichen Hängen der Saualpe.

Im Ort werden folgende Hofnamen geführt: Luxenhofer (Nr. 3), Vigelter (Nr. 5), Jochernig (Nr. 6), Matschnig (Nr. 8), Groinig (Nr. 9), Messnerei (Nr. 10), Gasul (Nr. 11), Petschnig (Nr. 13), Hörmanig (Nr. 14), Unterer Stücklberger (Nr. 17), Labak (Nr. 18), Pongraz (Nr. 19), Altes Curatenhaus (Nr. 21), Amrizer (Nr. 23), Farchanig (Nr. 24), Stammer (Nr. 25), Unterer Winkler (Nr. 28), Hoblacher (Nr. 33), Tscheppe (Nr. 34), Hölbling (Nr. 35), Rezer (Nr. 36), Lobnig (Nr. 37), Mathl (Nr. 38), Grobernig (Nr. 39), Trattenbauer (Nr. 40), Neukeusche (Nr. 40a), Weber (Nr. 46), Besenbacher (Nr. 54), Jagdhaus Wriessnig (Nr. 56), Steinerhütte/Rauscherhütte (Nr. 57), Druckerhütte (Nr. 58), Thersaler Zeche und Gypfleralpe.<ref>Adresssuche auf gis.ktn.gv.at</ref>

Geschichte

Auf dem Gebiet der Steuergemeinde St. Oswald liegend, gehörte der Ort in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Eberstein. Bei Bildung der Ortsgemeinden im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 kam St. Oswald an die Gemeinde Eberstein. Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts entstanden auf einer Höhe von etwa 1400 bis 1500 m Wochenendhaussiedlungen (Saualpe), die mittlerweile mehr als die Hälfte des Gebäudebestands der Ortschaft ausmachen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Heiliger Oswald

Der einschiffige Bau mit spätgotischem Chor wird erstmals 1369 urkundlich genannt. Restaurierungen erfolgten in den Jahren 1880, 1929 und 2000.

Ehemalige Volksschule

Sankt Oswald Nummer 15. Der im Jahre 1893 errichtete eingeschoßige Holzbau steht über einem Mauersockel und stammt von Michael Wank. 90 Jahre lang (1895 bis 1985) wurde dort unterrichtet. 1995 erfolgte eine Adaptierung des dunkelbraunen Holzhauses.

Ruine Gillitzstein

Die Ruine Gillitzstein liegt auf einer Hangplatte nördlich von Eberstein gegen Sankt Oswald. Erkennbar sind nur mehr Reste eines kleinen, vorwiegend neuzeitlichen Schlosses über rechteckigem Grundriss. Es war der Gewerkensitz des Gillitzsteiner Floßofen- und Hochofenbetriebes.

Matschnig-Kreuz

Das aus dem Ende des 18. Jahrhunderts stammende Kreuz befindet sich bei vulgo Matschnig.

Quellen

Durch Spazier- und Wanderwegen sind drei Quellen bei St. Oswald erschlossen: „Kuppler-Brunn“, „Steinmar“ und „Larensack“.

Bevölkerungsentwicklung

Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1854: 343 Einwohner<ref>Landes-Regierungsblatt für das Kronland Herzogthum Kärnten. Jahrgang 1854, 2. Abteilung, IV. Stück. Klagenfurt 1854. S. 26.</ref>
  • 1869: 51 Häuser, 370 Einwohner<ref name=OR1869>K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872. S. 60.</ref>
  • 1880: 48 Häuser, 287 Einwohner<ref name=OVZ1880>K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 48.</ref>
  • 1890: 43 Häuser, 286 Einwohner<ref name=OR1890>K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 49.</ref>
  • 1900: 44 Häuser, 280 Einwohner<ref name=GL1900>K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 64.</ref>
  • 1910: 46 Häuser, 285 Einwohner<ref name=OR1910>Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 32.</ref>
  • 1923: 44 Häuser, 205 Einwohner<ref name=OV1923>Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 12.</ref>
  • 1934: 231 Einwohner<ref name=OV1934>handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 12.</ref>
  • 1961: 42 Häuser, 150 Einwohner<ref name=OV1961>Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 253.</ref>
  • 2001: 104 Gebäude (davon 39 mit Hauptwohnsitz) mit 104 Wohnungen; 133 Einwohner und 24 Nebenwohnsitzfälle; 49 Haushalte; 7 Arbeitsstätten, 28 land- und forstwirtschaftliche Betriebe<ref name=OVZ2001>Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 97.</ref>
  • 2011: 110 Gebäude, 128 Einwohner, 49 Haushalte, 11 Arbeitsstätten<ref name=OVZ2011>Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014.</ref>
  • 2021: 102 Gebäude, 85 Einwohner, 47 Haushalte, 17 Arbeitsstätten<ref name=OVZ2024>Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 33.</ref>

Literatur

  • Dehio-Handbuch Kärnten. Verlag Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 790.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: St. Oswald (Eberstein) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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