Zum Inhalt springen

St. Gotthard (Gemeinde Texingtal)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
St. Gotthard (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde St. Gotthard
St. Gotthard (Gemeinde Texingtal) (Österreich)
St. Gotthard (Gemeinde Texingtal) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Melk (ME), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Melk
Pol. Gemeinde Texingtal
Koordinaten 48° 2′ 5″ N, 15° 19′ 46″ OKoordinaten: 48° 2′ 5″ N, 15° 19′ 46″ O
 {{#coordinates:48,034722222222|15,329444444444|primary
dim=1000 globe= name=St. Gotthard region=AT-3 type=city
  }}f1
Höhe 462 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04918
Katastralgemeindenummer 14060
Zählsprengel/ -bezirk St. Gotthard (31551 002)
Bild
Blick von der Grüntalkogelhütte auf St. Gotthard (2003)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

St. Gotthard ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Texingtal im Bezirk Melk in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1971 war St. Gotthard eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Geografie

Der Kirchweiler mit der auf eine Anhöhe über dem Ort positionierten Pfarrkirche liegt südlich von Texing am nördlichen Abhang des Walzberges. Über den Ort und die Kirche führt eine historische Fernroute ins Pielachtal. Die heute nurmehr als Fußweg genutzte Route verläuft am Schwabeck-Kreuz vorüber und durchquert die Tiefgrabenrotte in Frankenfels, womit St. Gotthard auch als Zwischenstation für Pilger nach Mariazell fungiert. Ein weiteres Ausflugsziel ist die zwischen Walzberg und Pilgerweg liegende Grüntalkogelhütte.

Geschichte

Datei:Pfarrkirche St. Gotthard in Niederösterreich 2010.jpg
Pfarrkirche St. Gotthard in Niederösterreich

St. Gotthard war besonders vom 13. bis zum 17. Jahrhundert ein stark frequentierter Wallfahrtsort. In der Mitte des 12. Jahrhunderts befand sie hier die Burg Stein (auch Burg Gänselstein genannt), deren genaue Lage aber unbekannt ist. Die Pfarre St. Gotthard entstand vermutlich um 1200 und wurde 1227 erstmals erwähnt. Der Legende nach soll hier der hl. Gotthard aus einer Quelle getrunken haben, die auf seine Bitten hin entsprang und deren Wasser Wunder bewirkte.<ref>Pfarrkirche St. Gotthard auf texingtal.at</ref> Dieser Gotthardibrunnen liegt etwas unterhalb der Kirche.

Mit dem 1. Jänner 1972 wurde im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung aus den ehemalig selbständigen Gemeinden Texing, Plankenstein, Sankt Gotthard und Teilen von Kilb die neue Gemeinde Texingtal gegründet.<ref name="fusion" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: St. Gotthard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />