T. Krishnamacharya
Vorlage:Hinweisbaustein T. Krishnamacharya (Tirumalai Krishnamacharya; * 18. November 1888 in Muchukundapura, Karnataka; † 28. Februar 1989 in Madras, Tamil Nadu<ref name="buch-vOsDAAAAMBAJ-6">Yoga Journal. S. 6. eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref>)<ref name="kym.org"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />T. Krishnamacharya - The Legend lives on... ( des Vorlage:IconExternal vom 11. April 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (kym.org)</ref> war ein Indischer Yoga-Lehrer, Ayurveda-Heiler und Gelehrter.<ref>Eckard Wolz-Gottwald: Yoga-Philosophie-Atlas. Erfahrung ursprünglicher Bewusstheit. Via Nova, Fuld 2006, ISBN 978-3-936486-04-9, S. 187–189</ref>
Er wird häufig als „Vater des modernen Yoga“ bezeichnet.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Krishnamacharya - Father of Modern Yoga.] In: en:Dotdash Meredith. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Oktober 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Memories of a Master.] In: YogaJournal.com. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The YJ Interview: Partners in Peace.] In: YogaJournal.com. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Krishnamacharya, der alle sechs Grade des vedischen Darshans (Indische Philosophie) erreichte, gilt als einer der einflussreichsten Yoga-Lehrer des 20. Jahrhunderts, dem die Wiederbelebung des Hatha Yoga zugeschrieben wird.<ref name="Ruiz" />
Leben und Wirken
Sri T. Krishnamacharya stammt aus dem Dorf Muchukundapura im Distrikt Chitradurga. Seine Muttersprache war das zur dravidischen Sprachfamilie gehörende Telugu,<ref>Dirk R. Glogau: Lehr- und Wanderjahre eines Yogis. In: Deutsches Yoga-Forum, 04/2013, 02: 19 (PDF 0,4 MB)</ref> woraus sich gemäß südindischer Namenskonvention ergibt, dass Tirumalai der vorangestellte Familien-/Herkunftsname und Krishnamacharya der persönliche Name ist. Er studierte an verschiedenen indischen Universitäten Sanskrit und Philosophie sowie die Praxis des Hatha-Yogas bei Sri Ramamohana Brahmachari, der in der Nähe des Sees Manasarovar in Tibet lebte.
Unter der Schirmherrschaft des Maharadschas von Mysore, Krishna Raja Wadiyar IV. reiste Krishnamacharya durch Indien um Yoga-Vorlesungen und -Vorführung zu geben, unter anderen Kunststücken auch das Anhalten des Herzschlags.
Er gilt als der Architekt des Vinyasa-Yoga,<ref name="Ruiz" /> durch die Kombination von Atmung und Bewegung. Grundlage für die Lehre Krishnamacharyas war das Prinzip „Lehre was für den Einzelnen angemessen ist.“
Während er in anderen Teilen der Welt als Yogi bekannt wurde, wird Krishnamacharya in Indien vor allem als Heiler verehrt, der Gesundheit und Wohlbefinden mit Mitteln der ayurvedischen und yogischen Traditionen wieder herstellte.<ref name="Ruiz">Ruiz 2001.</ref>
Er verfasste vier Bücher über Yoga wie auch mehrere Abhandlungen und Gedichte. Nach der indischen Unabhängigkeit etablierte er seine Yoga-Schule in Madras.
Krishnamacharya heiratete 1925 Srimathi T. Namagiriammal (1914–1985),<ref>T. K. V. Desikachar, Richard H. Cravens: Health, Healing, and Beyond: Yoga and the Living Tradition of T. Krishnamacharya. Farrar, Straus and Giroux, New York City, 2011, S. 47 (online in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref> er hatte mit ihr drei Töchter (Srimathi Pundarikavalli, Srimathi T. Alamelu Sheshadri, Srimathi Shubha Mohan Kumar) und drei Söhne (Sri T. K. Srinivasan, geb. 1931,<ref>T. K. V. Desikachar, Richard H. Cravens: Health, Healing, and Beyond: Yoga and the Living Tradition of T. Krishnamacharya. Farrar, Straus and Giroux, New York City, 2011, S. 94 (online in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref> Sri T. K. V. Desikachar, Sri T. K. Sribhashyam).<ref>Paul Harvey, Centre for Yoga Studies: Śrī T Krishnamacharya – The Source (1888 to 1989), 8. Oktober 2008, abgerufen am 18. März 2020.</ref>
Unter Krishnamacharyas Schülern sind einige sehr renommierte Yogalehrer wie seine Söhne Sri T. K. V. Desikachar (1938–2016) und Sri T. K. Sribhashyam (1940–2017), zudem Indra Devi (1899–2002), sein Schwager Sri B. K. S. Iyengar (1918–2014), Sri K. Pattabhi Jois (1915–2009), und Sri A. G. Mohan (* 1945).
Werke (Auswahl)
- Yoga Makaranda, Madurai C.M.V. Press, 1934
- Yogaasangalu (ca. 1941)
- Yogavalli (1988), unpubliziert
- Yogasutras of Patanjali – Patanjala yogadarshanam, Übersetzung ins Englische (2005), ISBN 978-81-87847-35-9
- Nathamuni’s Yoga Rahasya (1998), Übersetzung ins Englische durch T. K. V. Desikachar (2004), ISBN 978-81-87847-18-2
- Mantra Mala: A Compilation of Mantra-S (2007), ISBN 978-81-87847-27-4
Literatur
- A. G. Mohan: Krishnamacharya: His Life and Teaching. Shambhala Publications, Boston 2010, ISBN 978-1-59030-800-4 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
Weblinks
- Literatur von und über T. Krishnamacharya im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Sri T.Krishnamacharya auf yogakshemam.net
- Porträt von T. Krishnamacharya
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Krishnamacharya, T. |
| ALTERNATIVNAMEN | Krishnamacharya, Tirumalai |
| KURZBESCHREIBUNG | indischer Yoga-Lehrer |
| GEBURTSDATUM | 18. November 1888 |
| GEBURTSORT | Karnataka |
| STERBEDATUM | 28. Februar 1989 |
| STERBEORT | Madras, Tamil Nadu |