Sortawala
Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Ort in Russland
Sortawala (bis 1918 Serdobol; Vorlage:RuS, Vorlage:FiS, Vorlage:SvS) ist eine Stadt in der Republik Karelien in Russland. Sie liegt am Nordufer des Ladogasees und hat Vorlage:EWZ Einwohner (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />
Geschichte
Die Stadt Sortawala wurde als Serdobol im Gebiet der Wotskaja Pjatina (russisch: вотская пятина, deutsch: Wattlande) der Republik Nowgorod begründet. Der ursprüngliche Name von der Stadt Serdobol stammt vom nordrussischen Wort serdobol'nik (russisch: сердобольник), was auf Deutsch Wein-Rose bedeutet. Die Stadt wurde erstmals in schwedischen Schriftstücken um 1468 erwähnt. Diese Stadt spielte eine wichtige Rolle in mittelalterlichen Schwedisch-Nowgorodischen Kriegen. Das Stadtrecht erhielt Serdobol schon als Sordavala im Kexholms län im Jahr 1632 vom Königreich Schweden. Seit 1721 nach dem Ende des Großen Nordischen Krieges gehörte die Stadt als Serdobol erneut zu Russland. Vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis 1917 gehörte die Stadt als Serdobol zum Großfürstentum Finnland im Russischen Kaiserreich und ab 1918 als Sortavala zum unabhängigen Finnland, ehe sie nach dem Zweiten Weltkrieg erneut an Russland abgetreten wurde.
Der Serdobol-Granit, der in der Umgebung nördlich des Ladogasees abgebaut wurde, war zu Zeiten des Russischen Kaiserreiches berühmt, beispielsweise wurden die Atlanten des Portikus der Neuen Eremitage in Sankt Petersburg daraus gefertigt.
Sortawala hat eine Anlegestelle am Ladogasee, von der aus Schiffe Touristen und Pilger zur Walaam-Insel bringen.
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Der Ladogasee bei Sortowala
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Holzhäuser in Sortawala
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1897 | Vorlage:01.600 |
| 1939 | Vorlage:04.710 |
| 1959 | 17.611 |
| 1970 | 22.188 |
| 1979 | 21.618 |
| 1989 | 22.579 |
| 2002 | 21.131 |
| 2010 | 19.235 |
Anmerkung: Volkszählungsdaten
Söhne und Töchter der Stadt
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Inoffizielle Website (russisch)
- Website der Rajonverwaltung (russisch)
- Sortawala auf mojgorod.ru (russisch)