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Sony Music Entertainment

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Sony Music Entertainment

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Sony Music Entertainment Logo 2023.svg
Rechtsform Inc.
Gründung 1887 (als Columbia Records)<ref name="Unternehmensgeschichte" />
Sitz New York City, New York,
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Leitung
  • Rob Stringer (CEO)<ref name="sonymusic.com">[1]' abgerufen am 26. März 2019 (englisch).</ref>
  • Carmine Coppola (CFO)<ref name="sonymusic.com" />
Umsatz 4,3 Milliarden Euro (2011)<ref>Gideon Gottfried: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jahresbilanz 2011: Sony Music bleibt profitabel, Sony Corp. mit Rekordverlusten. (Memento vom 11. August 2014 im Internet Archive) In: Musikmarkt. 10. Mai 2012, abgerufen am 31. Juli 2014.</ref>
Branche Unterhaltung
Website www.sonymusic.de

Sony Music Entertainment (kurz Sony Music oder SME) ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in New York City.<ref>Sony Music Entertainment (SME or ‘Sony Music’) is the New York-based recorded music company fully owned by Japan’s Sony Corporation. In: musicbusinessworldwide. 1929, abgerufen am 18. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es wurde 1887 als Columbia Records gegründet und ist als Tochtergesellschaft der Sony Corporation of America im Besitz der japanischen Sony Corporation sowie Schwestergesellschaft von Sony Music Entertainment Japan.<ref name="Unternehmensgeschichte"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unternehmensgeschichte. (Memento vom 19. August 2014 im Internet Archive) Sony Music Entertainment, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Sony Music Entertainment zählt neben der Universal Music Group und Warner Music Group zu den drei großen Major-Labels.<ref>Sascha Paulick: Unterstützen Plattenfirmen ihre Bands genügend? Diplomica, Hamburg 2013, ISBN 978-3-8428-9810-3, S. 12.</ref><ref>Ed Christman: Universal Music Still Market Top Dog In 2012. In: Billboard. 3. Januar 2013, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> Es stehen Künstler wie Michael Jackson oder Peter Maffay unter Vertrag.<ref name="handelsblatt.com">Teuerster Plattenvertrag aller Zeiten für Michael Jackson. In: Handelsblatt. 16. April 2010, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref><ref>Altrocker Maffay knackt Rekord. In: Handelsblatt. 5. Dezember 2011, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Die Zentrale des Unternehmens befindet sich in der 25 Madison Avenue, Chief Executive Officer (CEO) ist seit April 2017 Rob Stringer.<ref>CEO, SONY MUSIC ENTERTAINMENT / CHAIRMAN, SONY MUSIC GROUP. In: musicbusinessworldwide. Abgerufen am 18. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird es von Christoph Behm geführt.<ref>Zwei Frankfurter an der Spitze der europäischen Musikszene. Auf: journal-frankfurt.de. 15. Januar 2018, abgerufen am 6. Februar 2018.</ref>

Von 2004 bis 2008 war der deutsche Medienkonzern Bertelsmann über seine Bertelsmann Music Group (BMG) zusammen mit der Sony Corporation of America an dem gemeinsamen Nachfolgeunternehmen Sony BMG Music Entertainment zur Hälfte beteiligt.<ref>Bertelsmann steigt aus Musikgeschäft mit Sony aus. In: Frankfurter allgemeine. 5. August 2008, abgerufen am 18. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Aufgrund sinkenden Umsatzes verkaufte Bertelsmann jedoch seine Anteile komplett an Sony, was für diese die Rückkehr zum alten Namen Sony Music Entertainment bedeutete, während BMG dadurch formal in Sony Music aufging bzw. die Marke von Bertelsmann mit ausgewählten Musikern in der neugegründeten BMG Rights Management fortgeführt wurde.<ref>Ausstieg bei Sony BMG: Bertelsmann trennt sich vom Musikgeschäft. In: Spiegel Online. 5. August 2008, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Die ehemaligen Bertelsmann-Labels Ariola, Arista und RCA Records hingegen gingen durch den Verkauf auf Sony Music über.

Geschichte

Columbia Records und CBS

Datei:Columbia Records Colored Logo.svg
Logo von Columbia Records

1887 gründete man in Washington, D.C. die Columbia Phonograph Company als Franchise der North American Phonograph Company.<ref name="Unternehmensgeschichte" /> Das Unternehmen begann mit der Herstellung und dem Vertrieb von Phonographen, für die es zuvor das entsprechende Patent von Thomas Alva Edison erworben hatte.<ref>Martin Maier: Die internationale Musikindustrie im Zeitalter der Globalisierung. Grin Verlag, München 2008, ISBN 978-3-640-18522-1, S. 9.</ref> Die Geschäftstätigkeit von Columbia war zunächst auf die US-Bundesstaaten Maryland und Delaware sowie den Hauptstadtdistrikt konzentriert, wo denen sich auch die Bezeichnung Columbia ableitet.<ref>Lynn Bilton: Hail, Columbia: A fresh book at last gives Edward Easton and his Graphophone company their due. 1998, abgerufen am 18. Oktober 2014.</ref> 1926 wurde mit Okeh Records ein Repertoire an Jazz- und Blues-Musikern übernommen, einschließlich Werken von Louis Armstrong und Clarence Williams.<ref>Encyclopedia of the Harlem Renaissance: A-J. Taylor & Francis, 2004, S. 238 (englisch).</ref> Zu diesem Zeitpunkt hatte die Columbia Graphophone Company die Mehrheit am Unternehmen gekauft. Sie war einst als Tochtergesellschaft für Grammophone in Großbritannien gegründet worden. Im Zuge der Übernahme weiterer Unternehmen entstand die Electric and Musical Industries Limited (EMI),<ref>Rachat d'EMI par Universal : le fado en moins, les Beatles en plus. In: lemonde. 30. September 2012, abgerufen am 18. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> wobei das Geschäft in den Vereinigten Staaten wiederum an die American Record Corporation veräußert wurde. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg trennten sich Columbia und EMI vollständig.<ref>Geoffrey P. Hull, Thomas William Hutchison, Richard Strasser: The Music Business and Recording Industry. Routledge, London 2011, S. 176–177 (englisch).</ref>

Der Eigentümer von Columbia war bis zur Übernahme durch die American Record Corporation ein Bankenkonsortium, das während der Great Depression Konkurs anmelden musste.<ref>Regina Sperlich: Popularmusik in der digitalen Mediamorphose. Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-8350-6074-6, S. 143.</ref> Die American Record Corporation wurde 1938 selbst Ziel einer Übernahme durch Columbia Broadcasting System.<ref>Peter Tschmuck: Kreativität und Innovation in der Musikindustrie. Studien-Verlag, Innsbruck 2003, ISBN 3-7065-1836-8, S. 92.</ref> Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete CBS unter dem Namen Epic Records ein weiteres Label, das sich neben Columbia zunächst auf Klassik und Jazz spezialisieren sollte, aber auch in andere Genres vorstieß.<ref name="Unternehmensgeschichte" /> 1961 wurde schließlich CBS Records ins Leben gerufen, das als Label für alle Geschäfte außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada fungierte. Gegen Ende des Jahrzehnts fasste man Columbia, Epic und CBS Records in der sogenannten CBS Records Group zusammen.<ref>Paul Kingsbury, Michael McCall, John W. Rumble: The Encyclopedia of Country Music. Oxford University Press, Oxford 2012, ISBN 978-0-19-539563-1, S. 473 (englisch).</ref>

1968 vereinbarte Columbia beziehungsweise CBS Records ein Joint Venture mit der Sony Corporation of America,<ref>Columbia Records, Kakao Entertainment America Partner on K-Pop Group IVE. In: variety. 23. März 2023, abgerufen am 18. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> das vor allem die Vermarktung von Musik zusammen mit anderen Produkten des Herstellers zum Ziel hatte.<ref>James O’Rourke: The Business Communication Casebook. Cengage Learning, Boston 2007, S. 121 (englisch).</ref> Im Zuge der Zusammenarbeit wurde mit 52nd Street von Billy Joel auch das erste Album auf CD veröffentlicht.<ref>Paul Sawers: The CD turns 30: The first player and album were released today in 1982. In: The Next Web. 1. Oktober 2012, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> Im November 1987 kündigte Sony schließlich an, die CBS Records Group. nach monatelangen Verhandlungen für zwei Milliarden US-Dollar von der CBS Corporation zu übernehmen.<ref>Paul Richter, William K. Knoedelseder Jr.: Sony Buys CBS Record Division for $2 Billion After Months of Talks. In: Los Angeles Times. 19. November 1987, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> Zu diesem Zeitpunkt war das Unternehmen das größte Musiklabel weltweit und hatte Künstler wie zum Beispiel Michael Jackson, Barbra Streisand, Bruce Springsteen oder Cyndi Lauper unter Vertrag. Beobachter werteten die Übernahme als beachtliche Veränderung in der nordamerikanischen Medienlandschaft.<ref>Peter J. Boyer: Sony and CBS Records: What a Romance! In: The New York Times. 18. September 1988, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> CBS Records führte seinen Namen zunächst weiter, erst 1991 wurde die Firma offiziell in Sony Music Entertainment geändert.<ref>CBS Records Changes Name. In: The New York Times. 16. Oktober 1990, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref>

Beteiligung von Bertelsmann

Datei:Sony BMG logo.svg
Logo von Sony BMG

Bereits im Jahr 2000 wurde berichtet, die Musiksparte von Bertelsmann, die Bertelsmann Music Group (BMG), mit Sony Music Entertainment über einen Zusammenschluss verhandeln würde.<ref>Musikindustrie: Gerüchte um Bertelsmann und Sony. In: Spiegel Online. 2. Februar 2000, abgerufen am 14. Juli 2014.</ref> Beide Unternehmen dementierten zunächst die Fusion,<ref>Musik-Fusion dementiert, Gerüchte reißen aber nicht ab. In: Manager Magazin. 2. Februar 2000, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> erst im November 2003 kündigte man das Joint Venture offiziell an.<ref>Boi Feddern: Bertelsmann und Sony planen gemeinsames Musikunternehmen. In: heise online. 6. November 2003, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Das neue Unternehmen sollte die Bezeichnung Sony BMG Music Entertainment erhalten und sich jeweils zur Hälfte im Besitz von Bertelsmann und Sony befinden, der gemeinsame Umsatz betrug fünf Milliarden US-Dollar.<ref>Arndt Ohler, Birgit Jennen: Krise zwingt BMG in Ehe mit Sony. In: Financial Times Deutschland. 7. November 2013, S. 1.</ref> Sony Music Entertainment war zuvor das zweitgrößte, BMG das fünftgrößte Musiklabel der Welt. Beobachter werteten den Zusammenschluss als notwendige Konsolidierung vor dem Hintergrund sinkender Erlöse, anhaltenden Wettbewerbs in der Branche und der zunehmenden elektronischen Verbreitung von Musik.<ref>Bertelsmann und Sony besiegeln Musik-Fusion. In: Börsen-Zeitung. 13. Dezember 2003, S. 13.</ref><ref>Ralf Niemczyk: Sony BMG: Schrumpfkur in den Aufschwung. In: Tagesanzeiger. 30. November 2004, S. 53.</ref>

Sony Music Entertainment Japan war vom Joint Venture ausdrücklich ausgenommen, da man dort ein starkes Übergewicht gegenüber BMG hatte.<ref>Japan bleibt draußen. In: Der Spiegel. 7. November 2003.</ref> Vorstandsvorsitzender von Sony BMG wurde Andrew Lack, während Rolf Schmidt-Holtz die Position des Chairman übernahm.<ref name="Thomas Schulz (2003)">Thomas Schulz: New York, Tokio, Gütersloh. In: Der Spiegel. 10. November 2003, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Im Sommer genehmigte die Europäische Kommission den Zusammenschluss von Sony Music Entertainment mit BMG zunächst,<ref>Musikindustrie: EU-Kommission genehmigt Fusion von BMG und Sony Music. In: Spiegel Online. 19. Juli 2004, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> jedoch wurde diese Entscheidung später vom Europäischen Gerichtshof wieder aufgehoben.<ref>EU-Gericht hebt Fusion von BMG und Sony auf. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 13. Juli 2006, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Die Unternehmen mussten die Fusion daraufhin erneut anmelden, nach Zustimmung der europäischen Kartellbehörden sowie der Federal Trade Commission wurde das Joint Venture im August 2004 abschließend vollzogen.<ref>Sony Music und BMG vollziehen Fusion. In: Handelsblatt, 9. August 2004, S. 14.</ref> Sony BMG beschäftigte damals insgesamt 9.000 Mitarbeiter und hatte einen Marktanteil von 25,2 Prozent bei CD-Verkäufen.<ref>Zweitgrößter Musikriese Sony BMG Music fertig. In: Ostthüringer Zeitung. 9. August 2004.</ref><ref>Andreas Cleis: Sony und Bertelsmann spannen zusammen. In: Neue Zürcher Zeitung. 7. November 2013, S. 21.</ref>

Mitte 2008 gab Bertelsmann bekannt, sich wieder von Sony BMG zu trennen,<ref>Bertelsmann trennt sich von Sony BMG. In: Werben & Verkaufen. 5. August 2008, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> nachdem der Umsatz auch in Deutschland über mehrere Jahre eingebrochen war.<ref>Bernd Graff: Die Krise der Musikindustrie. In: Süddeutsche Zeitung. 23. August 2008, S. 2.</ref> Für einen Kaufpreis von 1,2 Milliarden US-Dollar wurde Sony damit alleinige Gesellschafterin des Unternehmens, das fortan wieder als Sony Music Entertainment firmierte.<ref>Hans-Peter Siebenhaar: Bertelsmann macht Musik aus. In: Handelsblatt. 6. August 2008, S. 14.</ref> Mit Ariola, Arista und RCA Records befanden sich drei traditionsreiche Labels, die Bertelsmann 1958 gründete beziehungsweise 1979 und 1986 erworben hatte,<ref>Musikgeschichte. In: Neue Westfälische. 2. April 2013.</ref> vollständig in Besitz von Sony Music Entertainment.<ref>Bertelsmann zieht sich weitgehend aus dem Musikgeschäft zurück. In: Die Welt. 6. August 2008, S. 9.</ref> Bertelsmann sicherte sich lediglich die Rechte an Aufnahmen von 200 Künstlern vorwiegend europäischer Herkunft, die anschließend in der BMG Rights Management gebündelt wurden, die die Tradition der Marke BMG fortführte.<ref>Bertelsmann trennt sich von Musiksparte. In: Handelsblatt. 5. August 2008, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Den Vertrieb wickelte man weiterhin über Sony Music Entertainment ab.<ref>Martin Rapp: Bertelsmann trennt sich von Sony-BMG-Beteiligung. In: ChannelPartner. 5. August 2008, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref>

Künstler

Datei:Peter Maffay.jpg
Peter Maffay (2008)

Sony Music Entertainment verfügte über die Verwertungsrechte der Werke namhafter Musiker, darunter AC/DC, Alicia Keys, Anastacia, Andrea Berg, Avril Lavigne, Backstreet Boys, Beyoncé Knowles,<ref name="The Korea Herald (2013)">Cha Yo-rim: Crayon Pop signs contract with Sony Music Entertainment. In: The Korea Herald. 13. August 2013, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> Bob Dylan, Boney M., Britney Spears,<ref>Shirley Halperin: L.A. Reid Courts Britney Spears for Record Deal. In: Billboard. 8. August 2012, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> Bushido, Bruce Springsteen, Carlos Kleiber, Mark Forster (auf Grund dessen erschienen die beiden Alben zu den Neujahrskonzerten der Wiener Philharmoniker aus den Jahren 1989 und 1992 bei Sony), Casper,<ref>Tino Friedrich: Ein Rapper erfindet sich neu. In: Darmstädter Echo. 23. Oktober 2013, abgerufen am 31. Juli 2014.</ref> Christina Aguilera, Clueso,<ref>Fred-Jay-Preis an Clueso verliehen. In: MusikWoche. 21. Juni 2011, abgerufen am 26. März 2026.</ref> Daft Punk, Depeche Mode, Die Ärzte, Eisbrecher, Eurythmics, Falco, Die Prinzen, Hansi Hinterseer, Heino,<ref>Franz Rohleder: Skandal-Album: Diese Lieder kopiert Heino. In: tz. 24. Januar 2013, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Jennifer Lopez,<ref>Gil Kaufman: Jennifer Lopez Says She's Already Signed New Label Deal. In: MTV. 24. Februar 2010, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Joe Cocker,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Joe Cocker releases his Sony Music debut album "Hard Knocks" on 1st October 2010. (Memento vom 8. August 2014 im Internet Archive) Joe Cocker, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> Johnny Cash, Jupiter Jones,<ref>Melanie Manner: Musikriese mit Zuversicht im digitalen Zeitalter. In: WirtschaftsBlatt. 8. April 2013, S. 22.</ref> Justin Timberlake,<ref name="The Korea Herald (2013)" /> Kelly Clarkson, Kool Savas, Kygo, Laith Al-Deen, Louis Armstrong, Luciano Pavarotti, Modern Talking, ZZ Top, Nena, Oasis, One Direction, Ozzy Osbourne,<ref>Tim Arango: Sony, Pearl Jam near end of duet. In: New York Post. 12. Mai 2003, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> Pink, Roger Whittaker, Carlos Santana,<ref>Leila Cobo: Carlos Santana to Release First Spanish Album on Sony Latin/RCA. In: Billboard. 20. November 2013, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Shakira, Silbermond, Tim Bendzko,<ref>Bendzko im Hockeypark. In: Westdeutsche Zeitung. 4. April 2014.</ref> Udo Jürgens, Usher,<ref name="The Korea Herald (2013)" /> Van Morrison, Whitney Houston<ref>Josh Halliday: Whitney Houston album price hike sparks controversy. In: The Guardian. 13. Februar 2012, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> und Wolfgang Ambros,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Künstler (Memento vom 14. April 2014 im Internet Archive)</ref> Sony Music Entertainment,<ref>Naturerlebnis Hawaii - Hawaii Individuell. Abgerufen am 15. Juni 2018.</ref>. Besondere mediale Rezeption erfuhr die Zusammenarbeit von Sony Music Entertainment mit folgenden Musikern:

Sony liefert die Werke seiner Künstler sowohl auf CD, DVD und Blu-ray Disc als auch im Download aus.<ref>Sony stellt Produktion von DVDs und Blu-rays für Endkunden ein. In: derstandard. 8. Juli 2024, abgerufen am 18. Juli 2024.</ref> Einzelne Werke werden auch als SACD angeboten, die Hörspielserie Die drei ??? erscheint außerdem noch auf Kassette. Seit dem erneuten Aufkommen von Vinyl-Schallplatten werden viele Alben auch auf ebendiesem Medium verkauft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Produkte (Memento vom 13. August 2014 im Internet Archive) Sony Music Entertainment, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Aufgrund sinkender CD-Verkäufe startete das Unternehmen 2001 gemeinsam mit Universal Music und Yahoo einen Online-Dienst namens Duet,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Yahoo, Sony und Universal starten Online-Musikportal. (Memento vom 8. August 2014 im Internet Archive) In: Chip Online. 6. April 2001, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> der später in pressplay. umbenannt und 2003 schließlich an Roxio verkauft wurde.<ref>Jens Ihlenfeld: Aus Duet wird pressplay. In: Golem. 12. Juni 2001, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref><ref>Jens Ihlenfeld: Roxio kauft Online-Musikservice Pressplay für Napster-Launch. In: Golem. 19. Mai 2003, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Sony Music Entertainment schloss Vereinbarungen mit diversen anderen Online-Diensten für den legalen Vertrieb seiner Musik, beispielsweise mit der Tauschbörse MP3.com.<ref>Streit um Online-Musik: MP3.com und Sony Music sind sich handelseinig. In: Spiegel Online. 22. August 2000, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> In Deutschland kooperierte man ab 2004 mit Telefónica Germany (O₂),<ref>Musik soll Kunden für UMTS ködern. In: Handelsblatt. 1. Juni 2004, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Kunden des Mobilfunkanbieters konnten über das neu eingeführte UMTS-Netz auf Musik von Sony zugreifen.<ref>Kristina Spiller: O2 und Sony umgarnen Kunden mit Musik für das Handy. In: Financial Times Deutschland. 1. Juni 2004, S. 5.</ref> 2011 startete Sony Music Entertainment in Deutschland sein Angebot Music Unlimited.<ref>Werner Pluta: Sonys Musikstreamingdienst startet in Deutschland. In: Golem. 22. Januar 2011, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> das Beobachter als Antwort auf Streaming-Dienste wie Spotify einordneten.<ref>Ben Reid: Sony Music Unlimited App For iPhone Is Sony’s Answer To Spotify. In: Redmond Pie. 22. Mai 2012, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> Noch im selben Jahr erzielte Sony Music Entertainment aber keine nennenswerten Umsätze mit Downloads,<ref>Jens Ihlenfeld: Sony Music muss von CD-Verkäufen leben. In: Golem. 25. April 2011, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> erst 2013 betrachtete man die Krise als überwunden.<ref>Martina Gabric: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sonys Edgar Berger: Wir hätten schneller Angebote machen müssen. (Memento vom 11. August 2014 im Internet Archive) In: Musikmarkt. 19. April 2013, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref>

Labels

  • Ariola: Bertelsmann gründete das Label im Jahr 1958 und belieferte zunächst vor allem den Lesering beziehungsweise Schallplattenring.<ref>Thomas Lehning: Geschichte und Gegenwart des Bertelsmann-Konzerns. Fink Verlag, Paderborn 2004, ISBN 3-7705-4035-2, S. 169.</ref> Bekannt wurde Ariola zunächst mit Künstlern wie zum Beispiel Peter Alexander und Udo Jürgens, später expandierte man international unter anderem in die Vereinigten Staaten.<ref>Caspar Busse: Cash in Gütersloh. In: Süddeutsche Zeitung. 2. April 2013, S. 25.</ref> Zu Beginn der 1970er Jahre zählte Ariola bereits zu den sieben größten Plattenlabels in Deutschland,<ref>Thomas Lehning: Geschichte und Gegenwart des Bertelsmann-Konzerns. Fink Verlag, Paderborn 2004, ISBN 3-7705-4035-2, S. 172.</ref> heute stehen vor allem Schlagermusiker dort unter Vertrag.<ref>Künstler. Ariola, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref>
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.B1 Recordings: Das Label ist ein Joint Venture zwischen Wolfgang Boss und Sony Music Entertainment vor allem für internationale Künstler.<ref>Michael Nützel: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sony Music und B1-Chef Wolfgang Boss vereinbaren weltweite Koop. (Memento vom 4. August 2014 im Internet Archive) In: Musikmarkt. 28. April 2014, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref>
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Sony Music Catalog: Die Catalog-Abteilung ist für die Auswertung des kompletten Repertoire-Portfolios verantwortlich. Dazu gehören Musik-Alben und Singles von internationalen Interpreten wie z. B. Michael Jackson, Joe Cocker, AC/DC und nationalen Künstlern wie Peter Maffay, Andrea Berg, Udo Jürgens oder Wolfgang Petry.<ref>Sony Music Entertainment:
Sony Music Entertainment Group „Catalog“ Homepage. 10. November 2017, abgerufen am 10. November 2017.</ref>

Kritik

2004 geriet das Unternehmen in die Kritik, nachdem der Zusammenschluss zu Sony BMG von den Kartellbehörden in den Vereinigten Staaten und Europa ohne Auflagen zugelassen worden war.<ref>Der Zusammenschluss Sony/Bertelsmann und seine wettbewerbsökonomischen Konsequenzen. In: wirtschaftsdienst. 2010, abgerufen am 18. Juli 2024.</ref> Der Londoner Impala-Verband, der die Interessen kleinerer Musiklabels vertritt, betrachtete das Joint Venture als Gefahr für den Wettbewerb in der Musikindustrie.<ref>Unabhängige Labels klagen gegen SonyBMG. In: Netzeitung. 3. November 2004.</ref> Man reichte daraufhin Klage vor dem Europäischen Gerichtshof ein und gewann in erster Instanz.<ref>Nate Anderson: EU overturns Sony/BMG merger. In: ars technica. 17. Juli 2006, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> Die Europäische Kommission prüfte die Fusion erneut und bestätigte ihren Entschluss im Oktober 2007.<ref>Anne Baranowski: EU: KOM genehmigt erneut Joint-Venture Sony BMG. In: MultiMedia und Recht. Ausgabe 12/2007.</ref><ref>Fusionskontrolle: Kommission bestätigt Genehmigung des Tonträger-Joint-Ventures von Sony und BMG. Europäische Kommission, 3. Oktober 2007, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Andere Beobachter kritisierten die Gründung von Sony BMG als „globales Musikanten-Massaker“, unter dem vor allem das kreative Personal beider Unternehmen leiden würde,<ref>Tobias Kniebe: Das globale Musikanten-Massaker. In: Süddeutsche Zeitung. 17. Mai 2010, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> während die Mehrheit der Künstler selbst die Fusion begrüßte.<ref name="Thomas Schulz (2003)" />

2005 wurde bekannt, dass Sony BMG auf CDs den Kopierschutz Extended Copy Protection (XCP) einsetzte.<ref>Christoph Seidler: Computerviren mit Tarnkappe. In: Süddeutsche Zeitung. 16. Februar 2006, S. 18.</ref> Die Electronic Frontier Foundation und andere Experten kritisierten, diese Software wäre mit einem Rootkit vergleichbar, da sie sich gezielt auf betroffenen Computern verstecken würde.<ref>Fred von Lohmann: Are You Infected by Sony-BMG's Rootkit? Electronic Frontier Foundation, 8. November 2005, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref><ref>Neda Ulaby: Sony Music CDs Under Fire from Privacy Advocates. In: National Public Radio. 4. November 2005, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> Außerdem sei XCP ein potenzielles Sicherheitsrisiko, da es Hintertüren im System öffne, die Angriffe erleichtern würden.<ref>Sony BMGs Kopierschutz mit Rootkit-Funktionen. In: heise online. 1. November 2005, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Nach Medienberichten warnten die Sicherheitsspezialisten von F-Secure Sony DADC frühzeitig vor den Gefahren der Software, man ignorierte die Hinweise aber.<ref>Kopierschutz-Skandal um Sony BMG: Hinhalten, kleinreden, beschwichtigen. In: Spiegel Online. 29. November 2005, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref><ref>Sony wusste von XCP-Risiken. In: laut.de. 30. November 2005, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Nach F-Secure stufte auch Microsoft XCP als bösartige Software ein und veröffentlichte ein Update,<ref>Andreas Wilkens: Microsoft-Tool entfernt Rootkit von Sony BMG. In: heise online. 14. Dezember 2005, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> welches das Rootkit von Windows-PCs entfernt.<ref>Panagiotis Kolokythas: XCP: Sony BMG zeigt Reue - Microsoft bekämpft aktiv Kopierschutz. In: PC Welt. 14. November 2005, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Bürgerrechtler, betroffene Kunden und Behörden reichten Sammelklagen unter anderem in den US-Bundesstaaten Florida, Illinois, New York und Texas ein.<ref>Andreas Wilkens: Sicherheitsexperte: Sony BMGs Rootkit in Netzwerken des US-Militärs. In: heise online. 17. Januar 2006, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref><ref>Texas verklagt Sony BMG. In: laut.de. 23. November 2005, 21. Juli 2014.</ref> Aufgrund anhaltender öffentlicher Kritik kündigte Sony BMG schließlich an, den Kopierschutz nicht mehr zu verwenden.<ref>Sony will XCP-Kopierschutz abschaffen. In: Hamburger Abendblatt. 9. Januar 2006, S. 26.</ref> Man entfernte alle infizierten CDs aus dem Einzelhandel und bot Käufern einen Ersatz an,<ref>Sonymusic ruft Millionen CDs zurück. In: laut.de. 17. November 2005, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> sie wurden mit kostenlosen Downloads sowie Barzahlungen entschädigt.<ref>Sony lenkt im Streit um Kopierschutz ein. In: Handelsblatt. 2. Januar 2006, S. 11.</ref> Im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleichs bezahlte Sony BMG eine Strafe in Höhe von 4,25 Millionen US-Dollar an insgesamt 35 US-Bundesstaaten.<ref>Sony to pay $4.25M over use of hidden files. In: The Journal Record. 28. Dezember 2006 (englisch).</ref> Insgesamt waren 4,7 Millionen CDs mit XCP hergestellt und 2,1 Millionen Platten von 52 unterschiedlichen Künstlern wie zum Beispiel Céline Dion oder Frank Sinatra verkauft worden.<ref>Sony BMG: Einigung im Rechtsstreit um Schnüffelsoftware. In: Die Welt. 31. Dezember 2005, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref>

2011 gehörte Sony Music Entertainment zu den Unterstützern des Stop Online Piracy Act.<ref>Connor Adams Sheets: SOPA Supporters: Companies and Groups that Support the Controversial Bill. In: International Business Times. 5. Januar 2012, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> Bürgerrechtler und andere Beobachter befürchteten, das Gesetz könne der Zensur im Internet Vorschub leisten,<ref>SOPA: Umstrittenes US-Copyright-Gesetz vorerst vertagt. In: Spiegel Online. 19. Dezember 2011, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> außerdem seien darin ineffiziente und schädliche Verfahren vorgesehen.<ref>Declan McCullagh, Florian Kalenda: Auch Internetpionier Vint Cerf kritisiert SOPA. In: ZDNet. 16. Dezember 2011, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> Die Beteiligung von Sony Music Entertainment beziehungsweise des gesamten Sony-Konzerns war außerdem Anlass für eine öffentliche Drohung von Anonymous.<ref>Drew Olanoff: Anonymous posts threat against Sony (and Justin Bieber) over SOPA support. In: The Next Web. 30. Dezember 2011, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref> Während Sony Electronics seine Unterstützung für SOPA aufgrund der öffentlichen Kritik im Januar 2012 aufgab,<ref>Annika Demgen: SOPA: Nintendo, Electronic Arts und Sony verzichten auf Unterstützung. In: netzwelt. 2. Januar 2012, abgerufen am 21. Juli 2014.</ref> änderte Sony Music Entertainment seine Position zum Gesetzentwurf nicht.<ref>Chris Davies: Sony and Nintendo drop SOPA support amid Anonymous threats. In: SlashGear. 3. Januar 2012, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).</ref>

Seit 2021 ist ein Rechtsstreit zwischen Sony Music und Quad9, bezüglich Sperrung einer Domain im Gange.<ref>Quad9 legt Widerspruch gegen deutsches Gerichtsurteil von Sony Music ein. In: Quad9. Abgerufen am 18. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 40° 45′ 41,5″ N, 73° 58′ 23,9″ W

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