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Sudak

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Soldaia)

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Sudak
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Wappen von Sudak
Sudak (Ukraine)
Sudak (Ukraine)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Staat: UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine
Oblast: Autonome Republik Krim
Rajon: Kreisfreie Stadt
Höhe: 50 m
Fläche: 15 km²
Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl UA (Fehler: Ungültige Zeitangabe)

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Postleitzahlen: 98000 – 98015
Vorwahl: +380 6566
Geographische Lage: 44° 51′ N, 34° 58′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl UAKoordinaten: 44° 51′ 4″ N, 34° 58′ 25″ O
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dim=10000 globe= name= region=UA-43 type=city
  }}
KATOTTH: UA01180650010079746
KOATUU: 0111700000
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt, 1 Siedlung städtischen Typs, 13 Dörfer, 1 Siedlung
Verwaltung
Adresse: вул. Леніна 85а
98000 м. Судак
i1

Sudak (ukrainisch und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt in der Autonomen Republik Krim in der Ukraine mit 36.400 Einwohnern (2004).

Sudak ist ein Zentrum der Wein- und Sektherstellung und ein Kurort mit etwa 15 Sanatorien.

Bevölkerung

Zusammensetzung der Bevölkerung laut der Volkszählung 2001:

Volksgruppe Anteil in Prozent<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sf.ukrstat.gov.ua</ref>
Russen 64,3
Ukrainer 19,4
Krimtataren 9,8

Geschichte

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Datei:Церковь Двенадцати Апостолов (Судак).jpg
Kirche der Zwölf Apostel in Sudak
Datei:Немецкая кирха, Судак, Крым.jpg
Lutherische Kirche, 1887 (in der deutschen Kolonie)

Sudak wurde im Jahr angeblich 212 n. Chr. von Alanen gegründet und war unter dem griechischen Namen Sugdeja bekannt. Im 6. Jahrhundert wurde auf Befehl des byzantinischen Kaisers Justinian I. (482–565) eine Festung gebaut. Seit dem späten 7. Jahrhundert drangen die Chasaren auf die Krim vor. In der Zeit um 700 ist in der Stadt ein chasarischer Gouverneur mit dem christlichen Namen Georg überliefert.<ref>Andreas Roth: Chasaren. Das vergessene Grossreich der Juden. Melzer, Frankfurt 2006, ISBN 3-937389-71-7, S. 27.</ref> Im Mittelalter war der Handelsort eine große Station der Seidenstraße; den Höhenpunkt seiner Bedeutung erlangte er im 12. und 13. Jahrhundert. In dieser Zeit wurde Sudak von verschiedenen Völkern auch Surosch (Slawen), Soldaja oder Soldaia (Byzantiner und Italiener) genannt.

Sudak war Erzbistum der römisch-katholischen Kirche, worauf das Titularerzbistum Sugdaea zurückgeht.

Seit 1204 wurde Sudak faktisch eine venezianische Kolonie. Hier landete 1253 der Franziskaner Wilhelm von Rubruk, um von dort aus seine Reise in den fernen Osten Asiens zu beginnen.<ref>Wilhelm Heyd: Die italienischen Handelscolonien am schwarzen Meer. In: Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft. Band 18, Nr. 4, 1862, S. 655 (Textarchiv – Internet Archive).</ref> Im Jahr 1260 besuchten die Brüder Maffeo und Niccolò Polo, Vater des berühmten mittelalterlichen Chinareisenden Marco Polo, auf ihrer ersten Handelsreise ins Mongolenreich ihren Bruder Marco der Ältere im venezianischen Soldaia, wo er ein Kontor betrieb.<ref>Sophus Ruge: Geschichte des Zeitalters der Entdeckungen. Salzwasser, Paderborn 2013, ISBN 3-8460-3710-9, S. 53 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Im 13. bis 14. Jahrhundert wurde der Ort mehrmals von Tatar-Mongolen geplündert und zerstört, erstmals am 27. Januar 1223, aber rasch wiederaufgebaut. Im Juni 1365 wurden Ort und Umgebung von den Genuesen erobert. Ab Juni 1475 gehörte Sudak zum Einflussgebiet des Osmanischen Reiches.

Im Jahr 1783 kam Sudak mit der gesamten Krim zum Russischen Reich. Im Russischen Kaiserreich gehörte Sudak zum Gouvernement Taurien, das bis Oktober 1921 bestand. Im Jahre 1804 gründete hier der deutsche Wissenschaftler Peter Simon Pallas die erste Schule der Weinkelterei in Russland, 1808 errichteten deutsche Siedler aus Württemberg nahe dem schon bestehenden Ort eine Weinbauernsiedlung.

Nach der Oktoberrevolution war sie Teil der ASSR der Krim innerhalb der Russischen SFSR.

Im Zweiten Weltkrieg war Sudak vom 1. November 1941 bis zum 13. April 1944 von deutschen Truppen besetzt.

Durch Beschluss<ref>The Transfer of the Crimea to the Ukraine (englisch)</ref> des Obersten Sowjets der UdSSR aus Anlass des 300. Jahrestags des Vertrags von Perejaslaw wurde Sudak zusammen mit der Oblast Krim am 26. April 1954 an die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik angeschlossen. Von 1991 bis 2014 war Sudak Teil der unabhängigen Ukraine.

Erst 1979 erhielt der Ort Sudak die Stadtrechte.

Nicht anerkannter Anschluss an Russland

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Seit dem international nicht anerkannten Anschluss der Halbinsel Krim an Russland im März 2014 gehört Sudak de facto zum Föderationskreis Südrussland der Russischen Föderation.<ref>Федеральный закон Российской Федерации от 21 марта 2014 года № 6-ФКЗ «О принятии в Российскую Федерацию Республики Крым и образовании в составе Российской Федерации новых субъектов — Республики Крым и города федерального значения Севастополя»</ref> De jure nach Angaben der administrativ-territorialen Teilung der Ukraine ist Sudak Teil der Autonomen Republik Krim, die zu den durch Russland besetzten Gebieten gehört.<ref>Annexion der Krim. Putin verstößt gegen russische Verfassung</ref>

Sehenswürdigkeiten

  • Die gut erhaltene genuesische Festung Sudak (11.–14. Jahrhundert).
  • Zahlreiche Kurortbauten aus dem 19. Jahrhundert.
  • Zahlreiche beeindruckende Naturlandschaften.
  • Ein 2003 geöffneter Aquapark.

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Weitere Orte in der Verwaltungseinheit

Verwaltungstechnisch ist Sudak eine Stadt mit Oblast-Bedeutung, oder städtischer Rajon. Zu diesem Rajon gehören neben der eigentlichen Stadt auch die Siedlung städtischen Typs Nowyj Swit ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und 13 Dörfer: Bahatiwka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Wessele ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Woron ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Hromiwka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Hruschiwka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Datschne ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Lisne ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Mischritschtschja ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Morske ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Perewaliwka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Prybereschne ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Sonjatschna Dolyna ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Cholodiwka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) sowie die Ansiedlung Myndalne ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

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Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Mit der Stadt verbunden

Weblinks

Commons: Sudak – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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