Zum Inhalt springen

Solarenergie-Förderverein Deutschland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Solarenergie-Förderverein Deutschland
(SFV)
colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Logo
Rechtsform Eingetragener Verein
Gründung 15. November 1986<ref>Hermann Bähr: Bericht zur MV 2006. (PDF) Solarbrief 4/06. www.sfv.de, 11. November 2006, abgerufen am 24. Januar 2017: „Der Geschäftsführer weist darauf hin, dass genau vor 20 Jahren minus vier Tagen – nämlich am 15.11.1986 – die erste Mitgliederversammlung des SFV als Gründungsveranstaltung stattfand.“</ref> in Aachen
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Aachen
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Umweltschutz durch Förderung des Einsatzes von erneuerbaren Energien, insbesondere der Sonnenenergie, sowie durch umweltschonende Nutzung und Einsparung von Energie
Vorsitz Thomas Bernhard, Ulrich Böke, Christina Bönning-Huber, Rainer Doemen, Frank Hergert, Susanne Jung, Eberhard Waffenschmidt<ref>Vorstand & Team. Der SFV-Vorstand. In: www.sfv.de. Solarenergie-Förderverein Deutschland, abgerufen am 2. Dezember 2024.</ref>
Geschäftsführung Susanne Jung<ref name="SFV-IMPRESSUM"/>
Personen Wolf von Fabeck (Ehrenvorsitzender)<ref name="SFV-IMPRESSUM"/>
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder 2.948 (sowie 329 Fördermitglieder – Stand Juli 2023)<ref>Über uns. Der Solarenergie-Förderverein Deutschland. In: www.sfv.de. Abgerufen am 15. Juli 2024.</ref>
Website www.sfv.de
Datei:Logo Renewable Energy by Melanie Maecker-Tursun V3 4c.svg
Erneuerbare Energien Logo von Melanie Maecker-Tursum
Datei:20161112 xl P1090431-1986-2016-Dokumentation-30-Jahre-SFV-buero-des-sfv-in-der-frere-roger-str.8-10-in-52062-aachen-ab-01.01.2009.jpg
Geschäftsstelle in Aachen in der Frère-Roger-Str. 8–10

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e. V. (SFV) ist ein umweltpolitischer Verein mit Sitz in Aachen, der Öffentlichkeitsarbeit für die Nutzung erneuerbarer Energien betreibt und der für Betreiber von Photovoltaikanlagen einen Beratungsservice anbietet. Er strebt die schnellstmögliche Umstellung der Energieversorgung auf 100 Prozent erneuerbare Energien an und setzt sich für die Rückholung von CO2 mit technischen Mitteln aus der Atmosphäre ein.<ref name="MESTER-KALENDER2019"/>

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e. V. (SFV) wurde 1986 in Aachen gegründet (ursprünglich „Solarenergie-Förderverein e. V.“ (SFV)).<ref>Satzung des SFV. 15. Oktober 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Oktober 2003; abgerufen am 29. November 2019.</ref> Ihm gehören persönliche Mitglieder (Privatpersonen) sowie Fördermitglieder (ohne Stimmrecht – zumeist Firmen) an.

Er ist als gemeinnützig anerkannt und bundesweit tätig. Gemäß seiner Satzung arbeitet er als Umweltschutzverein. Der Verein sieht den Klimawandel infolge Nutzung fossiler Energien sowie die Gefährdung durch radioaktive Strahlung bei der Nutzung von Atomenergie als die größten Gefahren für die menschliche Zivilisation an. Er setzt sich daher für 100 Prozent erneuerbare Energien weltweit ein.<ref>Programm des SFV</ref>

Einer der bekanntesten Vorschläge des Vereins ist das sogenannte Aachener Modell,<ref>Zehn Jahre Aachener Modell. Aachener Zeitung vom 12. März 2005</ref> ein Markteinführungsinstrument für erneuerbare Energien, das 1994 erstmals Anwendung fand.<ref>Photovoltaik. Mit der Stromerzeugung aus Sonnenenergie – der Photovoltaik – hat die STAWAG die umfangreichsten Erfahrungen im Bereich der Nutzung erneuerbarer Energien. www.stawag.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Mai 2009; abgerufen am 3. April 2016.</ref> Der Grundgedanke des Aachener Modells, die kostendeckende Vergütung<ref>Wolf von Fabeck: Historisches zur kostendeckenden Vergütung bis zu ihrer Aufnahme in das EEG vom 1. Aug. 2004 mit Folien zum Aachener Modell. Wie das Programm des SFV entwickelt und deutschlandweit eingeführt wurde. www.sfv.de, 20. Juli 2014, abgerufen am 18. Februar 2016.</ref>, wurde vom SFV erstmals im Jahr 1989 vorgetragen.<ref>Günter Altner, Heike Leitschuh-Fecht, Gerd Michelsen: Jahrbuch Ökologie: 2004. C.H.Beck, abgerufen am 18. Februar 2016 (2003 – 287 Seiten, gefunden auf books.google.de).</ref> Er fand im Jahr 2000 Eingang in das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und führte dadurch zu einer raschen Verbreitung von Solaranlagen.<ref>Entwicklung des Photovoltaik-Booms in Deutschland</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Erneuerbare Energien in Zahlen. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Memento vom 4. November 2012 im Internet Archive)</ref>

Der Verein erarbeitet Vorschläge zur Markteinführung<ref>Frank Merten: Langfristiger Bedarf an Energiespeichern für die Strom- und Energiewende. (PDF) Voraussetzungen und Implikationen für die regenerative Strom- und Energieversorgung der Zukunft. www.eurosolar.de, 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2016; abgerufen am 15. Mai 2016: „Auch wenn neue Energiespeicher und Flexibilitäten in dieser Phase noch nicht unbedingt benötigt werden, so ist mit ihrer Markteinführung im Hinblick auf die langfristigen Anforderungen und den nötigen zeitlichen Vorlauf trotzdem heute schon zu beginnen.“</ref> der erneuerbaren Energien und zur Stromspeicherung<ref>Wolf von Fabeck: 100 Prozent Erneuerbare Energien nur mit Energiespeichern möglich – Grundsatzfragen. (PDF) Batterien als Kurzzeitspeicher – EE-Methanol als Langzeitspeicher – Finanzierung durch CO2-Steuer. In: www.sfv.de. 12. März 2014, S. 164, abgerufen am 5. November 2015.</ref><ref>Artikel zum Thema Speichern von Energie. In: www.sfv.de. Solarenergie-Förderverein Deutschland e. V. (SFV), abgerufen am 5. November 2015.</ref> (Power-to-X) sowie zur steuerlichen Umstrukturierung der Wirtschaft. Darüber hinaus unterstützt er als bundesweite Interessenvertretung die privaten Solarstromerzeuger und ist nichtständiger Beisitzer bei der Clearingstelle EEG.<ref>Clearingstelle EEG</ref>

Ziele

Das Hauptziel des Solarenergie-Förderverein Deutschland e. V. ist die rasche, vollständige Umstellung der Energiebereitstellung auf die erneuerbaren Energien, insbesondere auf Sonnen- und Windenergie.<ref>Arbeitspapier zu einer neuen Energiegesetzgebung. Wie wir 100% Erneuerbare erreichen wollen. In: www.sfv.de. Solarenergie-Förderverein Deutschland, 18. Februar 2021, abgerufen am 31. August 2021.</ref> Ein weiteres wesentliches Ziel des Vereines ist die Rückholung von CO2 mit technischen Mitteln aus der Atmosphäre.<ref name="MESTER-KALENDER2019"/> Nationales Handeln soll globale Wirkung erzielen.

Ziele und Grundsätze im Einzelnen sind:

  • Den Vorwurf der übermäßigen Kostenbelastung durch das EEG zurückweisen
  • Klimawandel ist teuer und gefährdet Leben – erneuerbare Energien so schnell wie möglich – Verzögerungen sind unverantwortlich
  • Langfristige Berechenbarkeit der Einspeisevergütungen ist unabdingbar
  • Kurze Entfernung zwischen Stromerzeugern, Speichern und Stromverbrauchern – Minimierung des Netzausbaus – Erhöhung der Versorgungssicherheit – Dezentralisierung ist kein Selbstzweck
  • Anlagenbetreiber von vermeidbaren Aufgaben freihalten – Vorrang für erneuerbare Energien – Anschluss-, Abnahme- und Vergütungspflicht der Netzbetreiber
  • Schwerpunkt auf Onshore-Windenergie (ca. 10 % der Landesfläche) und Solarstrom (möglichst von bereits versiegelten Flächen) – kein Anbau von Biomasse zur Energiegewinnung
  • Vergütung für dezentrale Energiespeicherung
  • Integration von Pufferspeichern in Photovoltaikanlagen zum Ausgleich stark fluktuierender Solarstromerzeugung vordringlich
  • Entwicklung von Langzeitspeichern für Wochen ohne Wind und Sonne
  • Netzstabilisierung auch Aufgabe für Solar- und Windanlagen
  • Effizienzoffensive durch Verlagerung der Steuerlast von den Lohnkosten auf die Energiekosten<ref>Der Solarenergie-Förderverein Deutschland – Unser Programm mit ausführlichen Erläuterungen. In: www.sfv.de. 29. November 2012, abgerufen am 7. November 2015.</ref>
  • Rückholung von CO2 mit technischen Mitteln aus der Atmosphäre.<ref name="MESTER-KALENDER2019"/>

Stromspeicherung

In den letzten Jahren fordert der Verein verstärkt den Ausbau der Stromspeicher.<ref>Solarenergie Förderverein fordert Ausbau der Stromspeicher. In: www.energiewende-sta.de. 26. Januar 2011, abgerufen am 7. November 2015.</ref> Hintergrund dieser Forderung ist der Umstand, dass elektrische Leistung nicht kontinuierlich in gleicher Höhe benötigt wird, sondern bedarfsgerecht. Strom muss physikalisch bedingt sekundengenau dann geliefert werden, wenn er gebraucht wird, da sonst das Stromnetz außer Tritt gerät und schlimmstenfalls zusammen bricht.<ref>Wolf von Fabeck: Umweltfreunde in der Diskussion zum Stromnetzausbau. (PDF) In: www.sfv.de. 2. Juli 2015, abgerufen am 7. November 2015: „Es geht nicht nur um Energiemengen, sondern um Leistungen: Strom muss sekundengenau dann geliefert werden, wenn er gebraucht wird. Die Erzeugerleistung muss jederzeit mit der Verbraucherleistung übereinstimmen. Zufällige Energieangebote sind nur dann brauchbar, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt kommen. Wir dürfen uns nicht auf den Zufall verlassen. Nur Stromspeicher können eine jederzeitige Übereinstimmung garantieren.“</ref>

Jede Stromproduktion, auch die fossile/atomare, ist grundsätzlich an Speicher gebunden: Kohlekraftwerk (Kohlehalde), Ölkraftwerk (Öltank), Gaskraftwerk (Kavernenspeicher), Kernkraftwerk (Brennstäbe), Wasserkraftwerk (Stausee) usw. Dementsprechend müssen auch für eine vollständige Energieversorgung auf Basis von Erneuerbaren Energien adäquate Speicher zur Verfügung stehen, um auch in einem solchen System eine bedarfsgerechte Energieversorgung sicherstellen zu können. Die entscheidende Frage im Prozess der Systemumstellung ist, ab wann welche neuartigen Speicher bzw. Umwandlungstechnologien (Power to X) zur Verfügung stehen müssen.<ref>dena fordert: Stromspeicher müssen zügig ausgebaut werden. Aktuelle Debatte greift zu kurz. Kohler: „Stromspeicher sind unverzichtbar für die Energiewende“. www.dena.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2015; abgerufen am 6. Dezember 2015.</ref><ref>Stromspeicher in der Energiewende. (PDF) Untersuchung zum Bedarf an neuen Stromspeichern in Deutschland für den Erzeugungsausgleich, Systemdienstleistungen und im Verteilnetz – STUDIE. www.agora-energiewende.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2015; abgerufen am 5. September 2015.</ref>

Damit ein adäquates Energiespeichersystem zum richtigen Zeitpunkt in ausreichendem Maße zur Verfügung steht, ist aus Sicht des Vereins eine Markteinführung (vergleichbar EEG) zur Erreichung der Technologieentwicklung und Kostendegression notwendig.<ref>Vortrag: Speicher, Wind- und Sonnenstrom statt Fernleitungsbau für Braunkohle. (PDF) Abgerufen am 5. September 2015: „Seit Jahren mahnt der SFV eine Markteinführung von Strom speichern an. Außerdem plädiert er für eine Neuordnung des Stromhandels, die dazu führen soll, dass die EEG-Umlage ausschließlich dem Ausbau der Erneuerbaren Energien zugutekommt, dass Strom aus Erneuerbaren Energien vorrangig verwendet wird und dass die Erneuerbaren sowie schnell regelbare Gaskraftwerke nicht durch die Unflexibilität von Atom- und Braunkohlekraftwerken ausgebremst werden.“</ref>

Zeitschrift Solarbrief und Newsletter

Der Verein versendet regelmäßig Newsletter rund um das Thema erneuerbare Energien.<ref>Informationsangebote des SFV. SFV-Rundmails und unsere Zeitschrift Solarbrief. In: www.sfv.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Januar 2013; abgerufen am 13. Dezember 2019.</ref> Er gibt die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Solarbrief (ISSN 0946-8684) heraus.<ref>Solarbriefe. In: www.sfv.de. Solarenergie-Förderverein Deutschland, 2023, abgerufen am 22. Juli 2023.</ref><ref>Solarbriefe. In: www.sfv.de. Solarenergie-Förderverein Deutschland, 29. Oktober 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. November 2020; abgerufen am 22. Juli 2023 (Archiv der Solarbriefe von 1989 bis 2020).</ref>

Geschichte

Datei:20161111 xl P1090331-1986-2016-Dokumentation-30-Jahre-SFV-Wolf-von-Fabeck--Geschaeftsfuehrer--Rueckblick-auf-die-Geschichte-des-Vereins.webm
Dokumentation 30 Jahre SFV mit Wolf von Fabeck

Der Verein wurde am 15. November 1986 in Aachen als Solarenergie-Förderverein e. V. gegründet und am 1. November 2003 in Solarenergie-Förderverein Deutschland e. V. (SFV) umbenannt.

In seiner Geschichte hat sich der Verein fünf Satzungen gegeben: 1986<ref>Satzung des Solarenergie-Fördervereins e. V. (SFV). (PDF; 1,2 MB) Stand 15.12.1986. www.sfv.de, 15. Dezember 1986, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20191213; abgerufen am 13. Dezember 2019.</ref>, 1997<ref>Die Satzung des SFV. Stand 07.11.97. In: www.sfv.de. 7. November 1997, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Oktober 2003; abgerufen am 13. Dezember 2019.</ref>, 2003<ref>Satzung des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e. V. (SFV) vom 1.11.2003. www.sfv.de, 1. November 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. Januar 2004; abgerufen am 13. Dezember 2019.</ref>, 2019<ref>Satzung des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e. V. (SFV). 09.11.2019, SFV. www.sfv.de, 9. November 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. November 2019; abgerufen am 13. Dezember 2019.</ref> und 2024<ref>Satzung des Solarenergie-Förderverein Deutschland e. V. (SFV). Aachen, 16.11.2024, SFV. www.sfv.de, 16. November 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Dezember 2024; abgerufen am 5. Dezember 2024.</ref>.

Aktivitäten

Karikaturen zum Thema Klimawandel und Energiewende

Der SFV veröffentlicht seit vielen Jahren Karikaturen von Gerhard Mester zum Thema Klimawandel und Energiewende.<ref>Karikaturen zur Energiewende (2013). Zusammenstellung von Zeichnungen des Karikaturisten Gerhard Mester. www.sfv.de, 13. September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2019; abgerufen am 5. Januar 2019.</ref><ref>Karikaturen zur Energiewende (2017). www.sfv.de, 18. Oktober 2016, abgerufen am 5. Januar 2019.</ref>

Verfassungsbeschwerde wegen unzureichender deutscher Klimapolitik

Am 23. November 2018 haben der BUND<ref name="BUND-2018-11-26"/> und der Solarenergie-Förderverein<ref>Wolf von Fabeck: Klimawandel hinnehmen? Persönliche Betroffenheit der SFV-Mitglieder. Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e. V. wird eine Verfassungsbeschwerde beim BVerfG einreichen (geplant 23.11.18). www.sfv.de, 16. November 2018, abgerufen am 10. Februar 2019.</ref> gemeinsam mit elf Einzelpersonen (unter anderem Josef Göppel<ref name="KLAEGERSTATEMENT2018"/>, Hannes Jaenicke<ref name="KLAEGERSTATEMENT2018"/> und Volker Quaschning<ref name="KLAEGERSTATEMENT2018"/>) eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) eingelegt. Mit der ersten Klage dieser Art soll der Handlungsdruck für die Politik erhöht werden, mehr zur Bekämpfung des Klimawandels zu tun.<ref>Klimapolitik: Umweltschützer verklagen Bundesregierung. www.deutschlandfunk.de, 24. November 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. November 2018; abgerufen am 3. März 2019.</ref><ref>Sybille Klormann: Klimapolitik der Bundesregierung vor Gericht. In: zeit.de. 23. November 2018, abgerufen am 24. November 2018.</ref><ref>Sandra Kirchner: Verfassungsbeschwerde: Vorwurf: Unterlassene Klimapolitik gefährdet Grundrechte. Weil die Politik ihre Klimaschutzverprechen nicht einhält, wollen mehrere Kläger nun den Druck zum Handeln erhöhen und ziehen gegen Bundesregierung und Parlament vor Gericht. Doch die Hürden für Verfassungsbeschwerden sind enorm hoch. www.klimareporter.de, 3. Dezember 2018, abgerufen am 3. März 2019.</ref><ref>Christian Rath: Verfassungsklage fürs Klima: Es geht um Leben, Eigentum, Umwelt. Umweltschützer rufen das Bundesverfassungsgericht an, damit Deutschland beim Klimaschutz endlich ernstmacht. Es gibt erfolgreiche Vorbilder. www.taz.de, 23. November 2018, abgerufen am 3. März 2019.</ref> Die Initiative zu dieser Verfassungsklage ging vom SFV aus und wird ausschließlich aus Spenden und Eigenmitteln durch den SFV finanziert.<ref name="BUND-2018-11-26"/><ref>Klimaklage: Bundesverfassungsgericht setzt Bundesregierung und Bundestag Frist für Stellungnahme – Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) – Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende. Abgerufen am 30. November 2019.</ref>

Im Juni 2024 wurden von mehreren Umweltorganisationen und Einzelpersonen drei Verfassungsbeschwerden („Verfassungsbeschwerde 2.0“) gegen das Klimaschutzgesetz eingereicht. Darunter eine, vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gemeinsam mit dem Solarenergie-Förderverein Deutschland.<ref>Gegen Gesetz der Ampel: Klimaschutz: Beschwerden in Karlsruhe geplant. Klimaschutz sei Menschenrecht, sagen Umweltschützer und wollen vor das Verfassungsgericht ziehen. Es geht um das Klimaschutzgesetz, das vom Bundespräsidenten noch geprüft wird. In: www.zdf.de. ZDF, 26. Juni 2024, abgerufen am 24. Juli 2024 (Quelle: dpa).</ref><ref>Katja Gelinsky: Klagen gegen die Ampel: Juristischer Feldzug der Klimaschutzbewegung. Mehrere Umweltverbände kündigen Verfassungsbeschwerden gegen die Klimapolitik der Ampelkoalition an. Es drohe „Freiheit nach Maßgabe des Geldbeutels“. In: www.faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.), 26. Juni 2024, abgerufen am 24. Juli 2024.</ref>

Kurzgutachten zu den Grenzen des Ordnungswidrigkeitenrechts und der schulischen Abwesenheit im Zuge der Fridays-for-Future-Bewegung

In einem Kurzgutachten vom März 2019 lässt der Solarenergie-Förderverein Deutschland von Felix Ekardt die Grenzen des (deutschen) Ordnungswidrigkeitenrechts bezogen auf schulische Abwesenheiten im Zuge der Bewegung Fridays For Future untersuchen.<ref>Felix Ekardt: Fridays for Future: Verfassungsschranken für Sanktionen bei schulischer Abwesenheit. (pdf) Kurzgutachten im Auftrag des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e. V. 31. März 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. April 2019; abgerufen am 5. April 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sfv.de</ref>

Struktur und Zahlen

Zum Verein gehören verschiedene Info-Stellen, z. B. die SFV-Info-Stelle Nordbayern in Heidenheim oder die SFV-Info-Stelle in Amberg.

Der Gesamtvorstand besteht aus bis zu sieben Vorstandsmitgliedern.<ref>Satzung des Solarenergie-Förderverein Deutschland e. V. §14 Vorstand. In: www.sfv.de. 16. November 2024, abgerufen am 3. Dezember 2024.</ref> Ein Mitglied des Vorstands ist die Geschäftsführerin. Derzeit ist dies Susanne Jung.<ref name="SFV-IMPRESSUM"/>

Auszeichnungen

Für das Konzept der „Kostengerechten Vergütung für Solarstrom“ erhielt der SFV 1994 den Deutschen Solarpreis.<ref>Deutscher Solarpreis: 1994–2003. (PDF) Solarenergie-Förderverein Aachen e. V. (Lokale oder regionale Vereine als Förderer von Projekten für Erneuerbare Energien). In: www.eurosolar.de. Abgerufen am 4. Dezember 2024 (Seite 14).</ref>

2005 (Wolf von Fabeck)<ref>Deutsche Solarpreise 2005. In: www.eurosolar.de. Oktober 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. August 2007; abgerufen am 3. Dezember 2024.</ref> und 2024 (Susanne Jung)<ref>Preisverleihung Deutscher Solarpreis 2024. Sonderpreis für persönliches Engagement. In: www.eurosolar.de. November 2024, abgerufen am 3. Dezember 2024.</ref> erhielten die Geschäftsführenden des SFV jeweils den Deutschen Solarpreis in der Kategorie Sonderpreis für persönliches Engagement.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Solarenergie-Förderverein Deutschland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="BUND-2018-11-26">Verfassungsklage wegen unzureichender deutscher Klimapolitik. Gemeinsame Pressemitteilung des BUND und des SFV. www.bund.net, 26. November 2018, abgerufen am 10. Februar 2019.</ref> <ref name="SFV-IMPRESSUM">Impressum. In: www.sfv.de. November 2019, abgerufen am 24. November 2019.</ref> <ref name="MESTER-KALENDER2019">Karikaturen von Gerhard Mester: Karikaturen zur Energiewende. (pdf) Kalender 2019. www.sfv.de, 1. Oktober 2018, abgerufen am 4. Januar 2019: „100 Prozent Erneuerbare Energien weltweit UND zusätzliche Rückholung von CO2 mit technischen Mitteln aus der Atmosphäre ist unser Ziel.“</ref> <ref name="KLAEGERSTATEMENT2018">Volker Quaschning, Thomas Bernhard, Johannes Jung, Daniel Kray, Wolf von Fabeck, Andreas Sanders, Josef Göppel, Emanuel und Ella-Marie Kirschstein, Hannes Jaenicke: Statements von Klägern der Verfassungsklage. www.sfv.de, 22. November 2018, abgerufen am 10. Februar 2019.</ref> </references>

Koordinaten: 50° 46′ 23,4″ N, 6° 4′ 54,4″ O

 {{#coordinates:50,7731652|6,0817854|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-NW
   |type=landmark
  }}