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Samarium(III)-oxid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Sm2O3)
Kristallstruktur
Kristallstruktur von Samarium(III)-oxid
Vorlage:Farbe Sm3+ 0 Vorlage:Farbe O2−
Allgemeines
Name Samarium(III)-oxid
Andere Namen
  • Samariumsesquioxid
  • Disamariumtrioxid
  • Samaria
Verhältnisformel Sm2O3
Kurzbeschreibung

geruchloser gelblicher Feststoff<ref name="Merck">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 235-043-6
ECHA-InfoCard 100.031.845
PubChem 159425
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 348,72 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Merck" />

Dichte

8,347 g·cm−3<ref name="Merck" />

Schmelzpunkt

2325 °C<ref name="Merck" />

Siedepunkt

4118 °C<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser (20 °C)<ref name="Merck" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

> 5000 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="Merck" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Samarium(III)-oxid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Oxide.

Geschichte

Samarium(III)-oxid wurde 1879 von Paul Émile Lecoq de Boisbaudran im Samarskit entdeckt.<ref name="Eagleson">Mary Eagleson: Concise encyclopedia chemistry, S. 583 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Gewinnung und Darstellung

Samarium(III)-oxid kann durch Verbrennung von Samarium an Luft gewonnen werden.

<math>\mathrm{4 \ Sm + 3 \ O_2 \longrightarrow 2 \ Sm_2O_3}</math>

Es kann auch durch thermische Zersetzung von Samariumsalzen wie Samariumoxalat oder Samariumcarbonat bei Temperaturen um 700 °C gewonnen werden.<ref name="sal">Gerd Meyer, Lester R. Morss: Synthesis of lanthanide and actinide compounds. Springer Netherlands, 1990, ISBN 978-0-7923-1018-1, S. 196 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{ Sm_2(CO_3)_3 \longrightarrow Sm_2O_3 + 3 \ CO_2}</math>

Samarium(III)-oxid-Nanopartikel können durch Reaktion von Samariumhydrid mit Sauerstoff gewonnen werden.<ref name="tnr">Eugene V. Dirote: Trends in nanotechnology research. 2004, ISBN 1-59454-091-8, S. 114 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{ 4 \ Sm_3H_7 + 9 \ O_2 \longrightarrow 6 \ Sm_2O_3 + 14 \ H_2}</math>

Insgesamt werden etwa 700 Tonnen pro Jahr hergestellt.<ref name="Emsley">John Emsley: Nature's building blocks: an A-Z guide to the elements. Oxford University Press, 2003, ISBN 0-19-850340-7, S. 372 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Eigenschaften

Datei:Samarium(III) oxide.jpg
Samarium(III)-oxid

Samarium(III)-oxid ist ein geruchloser gelblicher Feststoff, der unlöslich in Wasser ist.<ref name="Merck" /> Er kommt in einer monoklinen und einer kubischen Kristallstruktur vor, wobei die kubische Form stabiler und häufiger ist.<ref name="tnr" />

Verwendung

Samarium(III)-oxid wird in Infrarotstrahlung absorbierendem Glas verwendet. In der organischen Chemie katalysiert es die Reaktion von acyclischen primären Alkoholen zu Aldehyden und Ketonen. Eine weitere Anwendung ist die Herstellung von anderen Samariumsalzen<ref>Pradyot Patnaik: Handbuch der Anorganischen Chemie. McGraw-Hill, 2002, ISBN 0-07-049439-8.</ref> wie Samarium(III)-sulfid.<ref name="G. Meyer, Lester R. Morss">G. Meyer, Lester R. Morss (Hrsg.): Synthesis of Lanthanide and Actinide Compounds. Springer, 1991, ISBN 0-7923-1018-7, S. 328 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Lanthanoidoxide