Słupca
Słupca (Vorlage:DeS Slupca, 1943–1945 Grenzhausen (Wartheland))<ref name="Anordnung">„Anordnung über Ortsnamenänderung im Reichsgau Wartheland vom 18. Mai 1943“ – Landkreis Konin (PDF; 1,8 MB)</ref> ist eine Stadt im östlichen Teil der polnischen Woiwodschaft Großpolen. Słupca ist Hauptstadt des Powiat Słupecki. Die Stadt hat 14.000 Einwohner. Słupca ist eine Stadtgemeinde und Sitz einer davon unabhängigen Landgemeinde mit etwa 9.000 Einwohnern.
Geographische Lage
Die Stadt liegt etwa siebzig Kilometer östlich der Stadt Posen und 25 Kilometer östlich der Stadt Września (Wreschen).
Geschichte
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1176.<ref name="pilot" /> Im Jahr 1290 erhielt die Ortschaft von ihrem Besitzer, dem Posener Bischof Johann, Neumarkter Stadtrecht.<ref>Richard Roepell: Geschichte Polens. Band 1, Hamburg 1840, S. 540.</ref> Am 11. Januar 1314 erteilt Władysław I. Ellenlang in Slupca dem Posener Bischof Andreas, Besitzer der Stadt, für seine vielfachen Verdienste das Recht, in der Stadt eine Münze zu errichten, deren Prägung in ganz Polen gültig sein soll.<ref>Jacob Caro: Geschichte Polens, Band 2, Gotha 1863, S. 71, Fußnote 1)</ref> Die Kleinstadt war im Mittelalter von Mauern umgeben. Im Jahr 1331 wurde sie durch Feuer zerstört.
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St.-Lorenz-Kirche
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St.-Leonard-Kirche
Durch die Zweite Teilung Polens kam die Stadt von 1793 bis 1807 vorübergehend an Preußen. Von 1807 bis 1815 war Słupca Teil des Herzogtums Warschau und anschließend Teil Kongresspolens.<ref name="pilot" /> 1867 verlor der Ort sein Stadtrecht erneut, erhielt es aber 1932 wieder.<ref name="pilot" />
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Marktplatz im Jahr 1926, im Hintergrund die im Jahre 1936 abgerissene Kirche
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Marktplatz in Grenzhausen (Słupca), Warthegau
Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg trug sie den deutschen Namen Grenzhausen. Die Stadt hatte eine römisch-katholische Kirche, eine griechisch-katholische Kirche und eine Synagoge.
In Słupca geborene Persönlichkeiten
- Dieter Zimmermann (* 1942), deutscher Maler und Grafiker
- Jan Bednarek (* 1996), Fußballspieler
Gemeinden
Stadtgemeinde
Die Stadt Słupca bildet eine eigenständige Stadtgemeinde (gmina miejska).
Landgemeinde
Vorlage:Hauptartikel Die Landgemeinde (gmina wiejska) Słupca hat eine Fläche von 144,93 km². Zu ihr gehören folgende 30 Ortschaften mit einem Schulzenamt:
- Cienin Kościelny (1943–1945 Schattingen)<ref name="Anordnung" />
- Cienin-Kolonia
- Cienin Zaborny (1943–1945 Schattenwalde)<ref name="Anordnung" />
- Drążna
- Gółkowo
- Kamień
- Kąty
- Kochowo
- Korwin
- Koszuty
- Koszuty-Parcele
- Kotunia
- Kowalewo-Góry
- Kowalewo-Opactwo
- Kowalewo-Sołectwo
- Marcewek
- Marcewo
- Młodojewo
- Młodojewo-Parcele
- Niezgoda
- Nowa Wieś
- Pępocin
- Piotrowice (dt.: Peterwitz<ref>Vorlage:Webarchiv</ref>)
- Pokoje
- Poniatówek
- Rozalin
- Wierzbno
- Wierzbocice
- Wilczna
- Wola Koszucka-Parcele
Weitere Ortschaften der Landgemeinde sind:
- Benignowo
- Bielawy
- Borki
- Cienin-Perze
- Cienin Zaborny-Parcele
- Czerwonka
- Czesławowo
- Grobla
- Grzybków
- Jaworowo
- Józefowo
- Kluczewnica
- Koszuty Małe
- Kowalewo Opactwo-Parcele
- Kowalewo Opactwo-Wieś
- Kunowo
- Meszna
- Michałowo
- Piotrowice-Parcele
- Posada
- Rokosz
- Róża
- Sergiejewo
- Szkudłówka
- Zaborze
- Zacisze
- Zastawie
- Żelazków
Weblinks
- Offizielle Website von Słupca (polnisch, deutsch und englisch)
- Anordnung über Ortsnamenänderung im Reichsgau Wartheland im Verordnungsblatt des Reichstatthalters im Warthegau vom 18. Mai 1943 (PDF; 1,79 MB)
Fußnoten
<references> <ref name="pilot"> Szukacz.pl, Słupca – Informacje dodatkowe, abgerufen am 8. Juni 2010 </ref> </references>