Die dritte Station des Skilanglauf-Weltcups 2005/06 fand im finnischen Kuusamo am 26./27. November 2005 statt. Von den vier Wettkämpfen – jeweils zwei der Männer und Frauen – gewannen die Norweger zwei, außerdem siegten ein Deutscher und eine Tschechin.
Die ersten Trainings fanden am Donnerstag vor den Wettkämpfen statt, insgesamt standen den Athleten an drei Tagen neun Stunden Trainingszeit zur Verfügung. Von Donnerstag bis Samstag trafen sich immer um 17 Uhr die Mannschaftsführer zu einer Sitzung. Bei den Wettkämpfen begannen immer zunächst die Frauen, ehe die Männer starteten.<ref>Ruka Nordic Opening – Ausschreibung (PDF-Datei; 267 kB) auf fis-ski.com.</ref>
24. November, 11:00 Uhr–15:00 Uhr: Offizielles Training
24. November, 17:00 Uhr: Mannschaftsführersitzung
25. November, 10:00 Uhr–12:00 Uhr: Offizielles Training
25. November, 17:00 Uhr: Mannschaftsführersitzung
26. November, 09:00 Uhr–10:30 Uhr: Offizielles Training
26. November, 10:30 Uhr–11:32 Uhr: Frauen, klassische Technik, Einzelstart (Intervall von 30 Sekunden), 10 km
26. November, 12:30 Uhr–13:50 Uhr: Männer, klassische Technik, Einzelstart (Intervall von 30 Sekunden), 15 km
26. November, 14:00 Uhr–15:30 Uhr: Offizielles Training
26. November, 17:00 Uhr: Mannschaftsführersitzung
27. November, 11:00 Uhr–12:03 Uhr: Frauen, freie Technik, Einzelstart (Intervall von 30 Sekunden), 10 km
27. November, 12:25 Uhr–13:46 Uhr: Männer, freie Technik, Einzelstart (Intervall von 30 Sekunden), 15 km
Mit Tor Arne Hetland und Jens Arne Svartedal, den beiden Besten des ersten 15-Kilometer-Rennens, nahmen auch die Führenden im Distanzweltcup an den Wettkämpfen teil, wobei Svartedal zunächst nur das Klassik-Rennen bestreiten sollte, später aber auch im Freistilwettkampf startete. Aus deutscher Sicht fiel Axel Teichmann ein weiteres Mal – diesmal aufgrund einer Bronchitis – aus, sodass noch fünf seiner Landsmänner auf der anspruchsvollen Strecke am Start waren.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Teichmann fällt mit Bronchitis aus (Memento vom 7. November 2014 im Internet Archive)</ref> Dabei ersetzte der junge Benjamin Seifert zum zweiten Mal den durch eine Grippe geschwächten Franz Göring.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutsches Team unverändert nach Kuusamo (Memento vom 7. November 2014 im Internet Archive)</ref> Während die Finnen durch ihre nationale Gruppe das zahlenmäßig größte Aufgebot besaßen, stellten die Norweger pro Rennen immerhin sieben Athleten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Nominierungen der Skandinavier für Kuusamo (Memento vom 30. Oktober 2013 im Internet Archive)</ref> Am klassischen Wettkampf nahmen 86 Läufer teil, von denen 83 das Ziel erreichten,<ref name="Kuusamo Klassisch">Men 15 km Classical Individual Results (PDF-Datei; 148 kB)</ref> das Freistilrennen beendeten 88 von 92 gemeldeten Athleten.<ref name="Kuusamo Freistil">Men 15 km Free Individual Results (PDF-Datei; 126 kB)</ref> Die Rennen wurden in der umgekehrten Reihenfolge des jeweils aktuellen Distanzweltcups gestartet.
Im Gesamtweltcup blieb Tor Arne Hetland an der Spitze, der Sprinter hatte sich mit einem neunten und einem zehnten Rang bei den beiden 15-Kilometer-Rennen gut geschlagen. Sein Vorsprung auf den neuen Zweitplatzierten Tobias Angerer war jedoch auf 39 Punkte geschrumpft, sodass sich dem Deutschen bei den nächsten Rennen die Chance bot, Hetland zu überholen. Mit Jens Arne Svartedal und Vincent Vittoz sowie Tore Ruud Hofstad folgten in der Wertung Athleten, die ebenfalls in Kuusamo auf dem Podium gestanden waren.<ref name="GWC Männer">WORLD CUP STANDING MEN OVERALL (PDF-Datei; 74 kB)</ref> Im Distanzweltcup übernahm Tobias Angerer mit 189 Punkten die Führung vor Jens Arne Svartedal, hier fiel Hetland auf den dritten Rang zurück.<ref name="Distanzweltcup" /> Im Nationencup blieb Norwegen deutlich an der Spitze, Deutschland hatte das erneut recht erfolglose Schweden überholt und setzte sich auf Rang zwei. Österreich und die Schweiz befanden sich eng beieinander auf den Plätzen zehn und elf.<ref name="Nationencup">NATION CUP STANDING OVERALL (PDF-Datei; 42 kB)</ref>
Wie schon in Düsseldorf und Beitostølen verzichteten mit Beckie Scott sowie Sara Renner die beiden besten Kanadierinnen auf den Start; sie bereiteten sich – wie diesmal ihre gesamte Mannschaft – auf ihre Heimweltcups in Vernon und Canmore vor. Ansonsten blieben fast alle Top-Teams ohne Ausfälle und liefen meist in der identischen Besetzung wie in Beitostølen. Die meisten Athleten stellten Norwegen (acht Starterinnen) sowie Finnland (sieben Läuferinnen, dazu elf aus der nationalen Gruppe), aber auch Deutschland und Schweden schickten Kontingente von fünf beziehungsweise vier Athletinnen nach Kuusamo. Dabei musste Schweden auf Anna Dahlberg verzichten, die aus privaten Gründen nicht am Start war. Auch die Schwedin Lina Andersson verpasste wegen Achillessehnenproblemen den Klassikwettkampf; sie fühle sich traurig, weil sie noch größere Hoffnungen an den Wettkampf gehabt habe.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültigDahlberg och Olsson åker inte i Kuusamo – ”privata orsaker”.] In: aftonbladet.se.Fehler bei Vorlage:Internetquelle, datum=Vorlage:Cite book/Date , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. April 2009 (schwedisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dafür konnte sie im Freistilrennen starten, was zunächst ebenfalls ungewiss war. Von den 72 gemeldeten Athletinnen im Klassikwettkampf und den 74 Sportlerinnen im Freistilrennen kamen jeweils 70 ins Ziel.
Das Klassikrennen am Samstag eröffnete Kaisa Varis aus der nationalen finnischen Gruppe. Für die frühere Weltcupsiegerin war es das erste Weltcuprennen des Winters und erst das zweite nach der zweijährigen Dopingsperre von 2003. Ebenso wie ihre Teamkolleginnen schaffte sie jedoch kein überzeugendes Resultat; lediglich die an Position zehn gestartete Elina Hietamäki erreichte mit dem 21. Rang Weltcuppunkte. Hietamäki-Pienimäki blieb auch länger in Führung, ehe mit der Deutschen Viola Bauer die erste bessere Läuferin kam, die sie mit fast vierzig Sekunden Vorsprung auf Rang zwei verdrängte. Auch Laurence Rochat aus der Schweiz, als 46. gestartet, lief eine gute Zeit und setzte sich an Rang zwei. Nur drei Startnummern später unterbot jedoch Claudia Künzel, die in Beitostølen nur 26. gewesen war, die Zeit ihrer Mannschaftsgefährtin Bauer um wiederum etwa eine halbe Minute und sorgte für die erste deutliche Richtmarke. Die lange Führende meinte dazu: „Meine Erkältung ist weg, der Ski ist sensationell gelaufen, und die Strecke mit viel rauf und runter lag mir. So kann ich auch eine Olympiamedaille gewinnen.“<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültigKünzel läuft in Kuusamo auf das Podest.] In: handelsblatt.com.Fehler bei Vorlage:Internetquelle, datum=Vorlage:Cite book/Date , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. April 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zudem freue sie sich auch über die Ergebnisse ihrer Landsfrauen, von denen insgesamt vier unter die besten 15 gelaufen waren.<ref name="Stimmen">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültigHappy top three women.] In: nordicopening.com.Fehler bei Vorlage:Internetquelle, datum=Vorlage:Cite book/Date , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. April 2009 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die zehn nach Künzel gestarteten Athletinnen kamen weder an ihre noch an Bauers Zeit heran; durch Stefanie Böhlers dritten Platz entstand sogar kurzfristig eine Dreifachführung für Deutschland. Böhler hatte sogar noch bessere Zwischenzeiten als Künzel gehabt, war aber auf den letzten Kilometern noch zurückgefallen. Ähnliches widerfuhr der Norwegerin Ella Gjømle, die sich am Ende auf Rang siebzehn platzierte. Ab Startnummer 61 folgten die besten zwölf Sportler des ersten Distanzrennens. Die an dieser Position startende Slowenin Petra Majdič durchbrach dann auch die deutsche Dreifachführung, mit nur einer Sekunde Vorsprung auf Viola Bauer klassierte sie sich nun auf Rang zwei. Kurz darauf verpasste auch Kristina Šmigun knapp den Sprung an die Spitze, die Estin – neun Monate zuvor noch Doppelolympiasiegerin – gab an, zu viel trainiert zu haben und sich daher noch etwas müde zu fühlen. Weder den beiden Russinnen Olga Rotschewa und Julia Tschepalowa noch der letzten Deutschen Evi Sachenbacher-Stehle gelang es, Viola Bauer vom zwischenzeitlichen dritten Rang zu verdrängen; alle drei Sportlerinnen klassierten sich schließlich zwischen Rang neun und 15. Dann, mit der Startnummer 67, folgte Aino-Kaisa Saarinen, die bei beiden Zwischenzeiten schneller als die Führenden war. Doch auch sie verlor allein auf den letzten vier Kilometern 24 Sekunden auf Künzel, sodass ihr nur der vorläufig dritte Rang blieb. Von diesem verdrängte sie Kateřina Neumannová, allerdings blieb auch sie trotz guter Zwischenzeit hinter Künzel und Šmigun. Hilde G. Pedersen und Natalja Baranowa kamen nicht an die Bestzeiten heran und klassierten sich schließlich auf den Plätzen zehn und 14. Dabei wurde Baranowa sogar noch von den beiden am Schluss ins Rennen gegangenen Läuferinnen, Virpi Kuitunen und Marit Bjørgen, überholt. Besonders Bjørgen lief erneut furios und war im Ziel 34 Sekunden schneller als Künzel. Auch Kuitunen überzeugte jedoch und platzierte sich auf dem zweiten Rang, knappe fünf Sekunden vor der Deutschen. Marit Bjørgen sorgte so für ihren fünften Sieg im fünften Weltcuprennen, weswegen sie von den Medien schon als unschlagbar tituliert wurde. Die Seriensiegerin schrieb diesen Erfolg ihren gut präparierten Skiern wie auch ihrer eigenen Kondition zu, wenngleich sie betonte, das Rennen wäre schwerer für sie gewesen, als es den Anschein gehabt habe. Ihr Ziel sei es, bis zu den Olympischen Spielen noch besser zu werden.<ref name="Stimmen" /> Außerdem scherzte Bjørgen, sie habe mit Virpi Kuitunen nur „gespielt“, um sie auf ihrer Heimstrecke nicht zu demotivieren. Kuitunen selbst gab an, sie hätte gedacht, der Zeitunterschied zwischen ihr und Bjørgen wäre kleiner als er tatsächlich war. Dann habe sich ihr Laufen jedoch überraschend steif angefühlt, was während des Wettkampfes nicht besser wurde.<ref name="Stimmen 2" /> Dennoch war sie insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis.<ref name="Stimmen" />
Im Freistilrennen konnte erneut nur eine Starterin aus der nationalen Gruppe Weltcuppunkte erreichen, Kati Venäläinen. Deren Zeit unterbot als erste Läuferin die Italienerin Arianna Follis mit der Startnummer 34. Vier Athletinnen später kam Irina Artemowa aus Russland ins Ziel, sie lag knapp vor Follis. Doch auch Artemowas Bestzeit hielt nicht lange, denn Karine Philippot war trotz Unaufmerksamkeit und eines darauffolgenden Sturzes in der letzten Kurve schneller.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültigDimanche 27/11.] In: karinephilippot.com.Fehler bei Vorlage:Internetquelle, datum=Vorlage:Cite book/Date , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. April 2009 (französisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Wiederum wenige Läuferinnen später schob sich Jewgenija Medwedewa an die Spitze, sie hatte als erste Athletin eine schnellere Laufzeit als 26 Minuten und distanzierte Philippot um etwa 20 Sekunden. Von den folgenden Athleten kam Gabriella Paruzzi Medwedewa noch am nächsten; sie war mit 18 Sekunden Rückstand zwischenzeitlich Zweite. Die an Position 60 gestartete Ukrainerin Walentyna Schewtschenko verpasste nur um 1,9 Sekunden die Führung, Evi Sachenbacher-Stehle übernahm diese dagegen mit drei Sekunden Vorsprung, obwohl sie sich nach eigener Angabe nicht gut gefühlt habe.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Weltcup Beitostölen und Kuusamo (Memento vom 11. September 2014 im Internet Archive)</ref> Schon die unmittelbar nach Sachenbacher gestartete Slowenin Petra Majdič war jedoch um sechs Sekunden schneller, wozu sie selbst meinte, sie wäre auf den „extrem schwierigen“ Strecken von Kuusamo besser als in den Vorjahren zurechtgekommen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültigMajdičeva iz tekme v tekmo višje.] In: rtvslo.si.Fehler bei Vorlage:Internetquelle, datum=Vorlage:Cite book/Date , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. April 2009 (slowenisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Wenige Sekunden nach Majdič kam Julia Tschepalowa ins Ziel, die nahezu eine halbe Minute auf die Slowenin aufgeholt hatte. Die Russin war glücklich, dass ihr das Freistilrennen gelungen war, den Klassikwettkampf am Vortag hätte sie sowieso eher als Warming up betrachtet.<ref name="Neumannova queen at Ruka">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültigNeumonnova queen of the freestyle at Ruka.] In: nordicopening.com.Fehler bei Vorlage:Internetquelle, datum=Vorlage:Cite book/Date , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. April 2009 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Tschepalowas Führung hatte auch Bestand, als mit Claudia Künzel und Kristina Šmigun die beiden Sportlerinnen ins Ziel kamen, die ihr bei der letzten Zwischenzeit am dichtesten gekommen waren. Im Gegensatz zum Vortag, an dem Künzel auf den letzten Kilometern noch das Podest erreichte, verlor sie diesmal in der Schlussphase viel Zeit, unter anderem 20 Sekunden auf Šmigun. Die Estin war sehr zufrieden mit dem Rennen, bei dem alles wie geplant gelaufen sei. Wenn sie in guter Form sei, wären auch die Ergebnisse gut, ergänzte die am Ende Drittplatzierte.<ref name="Neumannova queen at Ruka" /> Während Hilde G. Pedersen als Siebte ein ordentliches Rennen zeigte, fiel Natalja Baranowa durch einen 18. Rang im Distanzweltcup auf Platz neun zurück. Die Finninen Aino-Kaisa Saarinen und Virpi Kuitunen präsentierten sich im Freistilrennen schwach. Während Saarinen als 42. noch nicht einmal Weltcuppunkte erreichte, fiel Virpi Kuitunen auf Rang 23 sogar noch hinter Kati Venäläinen aus der nationalen Gruppe zurück, die in diesem Wettkampf beste Finnin war. Ein sehr gutes Rennen lief dagegen Vorjahressiegerin Kateřina Neumannová, die nach sämtlichen Zwischenbestzeiten auch im Ziel vorne lag, mehr als 20 Sekunden vor Tschepalowa. Auch Marit Bjørgen scheiterte als letzte Läuferin an Neumannovás Zeit, sie wurde schließlich Vierte hinter der Tschechin, der Russin und der Estin. Somit war dies das erste Rennen der Saison, das mit keinem norwegischen Sieg endete und auch das erste, bei dem Marit Bjørgen nicht gewann. Die siegreiche Neumannová zeigte sich überrascht, dass sie die Seriensiegerin schlagen konnte. Sie selbst habe damit gerechnet, dass Bjørgen dank ihres starken Laufes in der Endphase noch triumphieren würde. Die Norwegerin dagegen gab zu, sie habe nicht genug in der Skating-Technik trainiert und wäre insofern nicht von ihrer Niederlage verwundert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültigNeumannova Fastest In Kuusamo.] In: fasterskier.com.Fehler bei Vorlage:Internetquelle, datum=Vorlage:Cite book/Date , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. August 2009 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Ergebnisse
In allen Rennen werden die besten fünfzehn Athleten angegeben.
In diesen Tabellen werden die Gesamtwertungen nach der dritten Weltcupstation gezeigt. Es werden jeweils die zehn besten Athleten in Distanz- und Sprintweltcup sowie die zwanzig besten im Gesamtweltcup gezeigt. In der Spalte Veränderung wird die Tendenz angezeigt, ob sich der Athlet im Gegensatz zum Weltcupstand nach der letzten Station um Ränge verbessert oder verschlechtert hat.
Bei gleicher Punktzahl schreiben die FIS-Regeln vor, dass der Athlet im Gesamtklassement besser platziert ist, der das bessere Topresultat erreicht hat.
Männer
Gesamtweltcup
Top 20 nach 4 von 24 Rennen<ref name="GWC Männer" />