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Roopkund Lake

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(Weitergeleitet von Skeleton Lake)
Roopkund Lake
Datei:Roopkund Lake.jpg
Geographische Lage Uttarakhand (Indien)
Daten
Koordinaten 30° 15′ 43″ N, 79° 43′ 55″ OKoordinaten: 30° 15′ 43″ N, 79° 43′ 55″ O
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Höhe über Meeresspiegel 5029 m

Der Roopkund Lake ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), auch Skeleton Lake ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), „Skelettsee“) oder Mystery Lake genannt, ist ein flacher kleiner Gebirgssee im Himalaya. Er liegt auf 5029 m im Distrikt Chamoli des indischen Bundesstaates Uttarakhand. Der See liegt im Einzugsgebiet des Nandakini.

Skelettfunde

Datei:Human Skeletons in Roopkund Lake.jpg

Im See wurden hunderte Skelette von Männern und Frauen entdeckt. Der See ist fast das gesamte Jahr über zugefroren und mit Schnee bedeckt, so dass die Skelette nur nach der Schneeschmelze im Sommer zutage treten. Die Skelette wurden 1942 von einem Forstaufseher entdeckt und geben der Wissenschaft Rätsel auf. Ersten Spekulationen zufolge handelte es sich bei den Toten um Soldaten, Pilger oder eine chinesische Karawane, die von einem Schneesturm oder einem Erdrutsch überrascht oder aber von einer Seuche dahingerafft wurden.

Im Jahr 2003 gab die amerikanische National Geographic Society eine Untersuchung in Auftrag. Mit der Radiokohlenstoffmethode wurde das Alter einiger Skelette bestimmt; sie stammen aus dem 9. Jahrhundert; damit glaubte man, auch deren Todesursache geklärt zu haben: Die Menschen seien vermutlich in einem gewaltigen Hagelsturm mit Cricketball-großen Objekten umgekommen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: India Today, 31. Mai 2013. Abgerufen am 23. August 2013 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Dies deckte sich auch mit lokalen Legenden: Diese beschreiben eine Göttin, die so wütend auf Fremde war, die ihr Bergheiligtum entweihten, dass sie sie mit eisenharten Hagelkörnern zum Tode verurteilte.<ref>Dylan Thuras: Skeletons of Roopkund Lake. Atlas Oscura, 6. Oktober 2016, abgerufen am 6. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Jahr 2019 jedoch ergaben detaillierte DNA-Analysen, Isotopenmessungen und Radiokohlenstoff-Datierungen des Instituts für Zell- und Molekularbiologie in Hyderabad (CCMB) an den Resten von 71 Skeletten, dass 23 der Toten aus verschiedenen Regionen Indiens stammten, verstorben im 7. bis 10. Jahrhundert. Eine andere Gruppe von 14 Skeletten jedoch stammte aus dem Mittelmeerraum und war deutlich jünger, verstorben im 17. bis 20. Jahrhundert, eines der untersuchten Skelette habe seinen Ursprung in Südostasien. Daraus folgt, dass die Menschen bei mindestens zwei rund 1.000 Jahre auseinanderliegenden Ereignissen gestorben sein müssen.<ref></ref> Radiokarbondatierungen legen außerdem nahe, dass die älteren, südasiatischen Überreste über einen längeren Zeitraum abgelagert wurden, während die jüngeren, ostmediterranen und südostasiatischen Überreste bei einem einzigen Ereignis abgelagert wurden.<ref name="Ancient DNA">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Der Fundort ist seither unter großer Gefahr der Zerstörung durch Besucher. Der regelmäßige Verlust von Skeletten gibt Anlass zur Sorge und es wird befürchtet, dass die Skelette zunehmend verschwinden könnten, wenn keine Schritte zu ihrer Erhaltung unternommen werden.<ref name="vanish">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Skeletons:AWOL.] In: Statesman. uttarakhand.org (Govt. website), , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Mai 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Berichten zufolge entwenden Touristen, die das Gebiet besuchen, die Knochen häufig in großer Zahl.<ref name="protect">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: The Indian Express, 12. November 2007 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Der Bezirksrichter des Bezirks Chamoli hat berichtet, dass Touristen, Wanderer und Forscher die Skelette auf Maultieren transportieren und empfohlen, das Gebiet unter Schutz zu stellen.<ref name="eco">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: The Tribune, 5. Februar 2009. Abgerufen am 30. Mai 2013 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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