Simon Rösner
| Simon Rösner Vorlage:SportPicto | ||||||||||
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| Datei:Simon Roesner.jpg | ||||||||||
| Nationalität: | Datei:Flag of Germany.svg Deutschland | |||||||||
| Geburtstag: | 5. November 1987 | |||||||||
| Größe: | 190 cm | |||||||||
| Gewicht: | 87 kg | |||||||||
| 1. Profisaison: | 2004 | |||||||||
| Rücktritt: | 2020 | |||||||||
| Spielhand: | Rechts | |||||||||
| Trainer: | Thomas Prange | |||||||||
| Erfolge | ||||||||||
| Karrierebilanz: | 307:205 | |||||||||
| Karrieretitel: | 9 | |||||||||
| Karrierefinals: | 19 | |||||||||
| Beste Platzierung: | 3 (Dezember 2018) | |||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||
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| Quellen: offizielle Spielerprofile bei der PSA und Squashinfo (siehe Weblinks) | ||||||||||
Simon Rösner (* 5. November 1987 in Würzburg) ist ein deutscher Squashspieler, der bis Ende 2020 als Profi aktiv war.
Karriere
Rösner spielte bereits in der Jugend äußerst erfolgreich und gewann von der U15-Kategorie an sämtliche nationale Titel.<ref>Deutsche Jugend-Meister. In: squashnet.de. Abgerufen am 23. April 2019.</ref> Mit seinem damaligen Heimatverein SC Lengfeld kam er auch schon früh in der 1. Bundesliga zum Einsatz.<ref>Saisonauftakt Squash Bundesliga 2004/2005. In: paderborner-squash-club.de. Paderborner SC, abgerufen am 23. April 2019.</ref> Seinen ersten großen Erfolg errang er noch im Jugendbereich: Bei der U19-Europameisterschaft in Langnau am Albis gewann Rösner sowohl den Einzel- als auch den Mannschaftswettbewerb.<ref>Framboise Gommendy: Europe Junior Suisse 06. In: squash.me.uk. Abgerufen am 23. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bereits 2003 entschied er sich, im Alter von 16 Jahren, Profi zu werden. Mit Rang 19 in der Januar-Weltrangliste 2012 wurde Rösner der erste deutsche Top-20-Spieler in der Weltrangliste seit 16 Jahren.<ref>Rosner leaps an impressive five places to take up 19th place. In: psaworldtour.com. Professional Squash Association, 31. Dezember 2011, abgerufen am 26. Januar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seine bislang beste Platzierung erreichte er mit Rang drei im Dezember 2018. Nach dem Wechsel zum Paderborner SC folgten mehrere nationale und internationale Meistertitel mit der Mannschaft sowie die Berufung zur Nationalmannschaft.
Mit der deutschen Nationalmannschaft nahm er 2005, 2007, 2009, 2011, 2013, 2017, 2019, 2023 und 2024 an Weltmeisterschaften teil. Mit dem fünften Rang erreichte er mit ihr 2013 das beste Resultat einer deutschen Mannschaft bei einer Weltmeisterschaft.
In der Saison 2012 qualifizierte er sich als erster Deutscher erstmals für die World Series Finals, profitierte allerdings von der Absage Ramy Ashours.<ref>Einstimmung auf World Series Finals! In: squashnet.de. 26. Dezember 2012, abgerufen am 23. April 2019.</ref> Trotz eines Siegs über Karim Darwish kam er nicht über die Gruppenphase hinaus. Bei den World Games 2013 erreichte er an Position drei gesetzt das Finale, nachdem er im Halbfinale erstmals Peter Barker besiegte. Im Endspiel unterlag er Grégory Gaultier und gewann somit die Silbermedaille.<ref>David und Gaultier sind World-Games-Sieger! In: squashnet.de. 5. August 2013, abgerufen am 23. April 2019.</ref> Kurz darauf erreichte er auch bei der Europameisterschaft im Einzel erstmals das Endspiel, in dem er ebenfalls auf Grégory Gaultier traf. Rösner unterlag erneut in vier Sätzen und wurde damit Vizeeuropameister.<ref>Gaultier und Serme Europameister! In: squashnet.de. 8. September 2013, abgerufen am 23. April 2019.</ref> Seinen zunächst größten Erfolg auf der PSA World Tour erzielte er im Dezember 2013 in Kuwait bei einem Turnier der Kategorie International 50. Im Endspiel setzte er sich gegen Borja Golán glatt in drei Sätzen durch und gewann damit seinen siebten Karrieretitel. Gleichzeitig war dies sein erster Sieg bei einem Turnier dieser Kategorie.<ref>Simon Rösner gewinnt Paderborner Endspiel in Kuwait-City. In: paderborner-squash-club.de. Paderborner SC, 23. Dezember 2013, abgerufen am 26. Januar 2018.</ref> Bei den World Games 2017 ging Rösner als topgesetzter Spieler ins Turnier und gewann am Ende, nach einem 3:1-Sieg gegen Grégoire Marche, die Goldmedaille. Dafür wurde er von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, als erster deutscher Squashspieler, mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.<ref name="lorbeer">Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. In: bundespraesident.de. Bundespräsidialamt, 13. Oktober 2017, abgerufen am 20. Oktober 2017.</ref> Im Januar 2018 gewann Rösner nach einem Finalsieg über Tarek Momen das Tournament of Champions und damit als erster Deutscher ein Turnier der PSA World Series.<ref>Rösner and El Sherbini Lift 2018 Tournament of Champions Titles. In: psaworldtour.com. Professional Squash Association, 26. Januar 2018, abgerufen am 26. Januar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Saison 2018/19 erreichte er sowohl bei den US Open als auch bei den Qatar Classic jeweils das Finale.<ref>Rösner erst im Finale gestoppt. In: westfalen-blatt.de. Westfalen-Blatt, 14. Oktober 2018, abgerufen am 23. April 2019.</ref><ref>Farag is the Champion. In: qatarsquash.org. Qatar Squash Federation, 2. November 2018, abgerufen am 23. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2018/19 überstand Rösner nicht nur erstmals in seiner Karriere das Achtelfinale, sondern zog auch ins Halbfinale ein, in dem er dem späteren Weltmeister Ali Farag unterlag.<ref>Frank Beineke: Squash: Rösners WM-Traum platzt im Halbfinale. In: nw.de. Neue Westfälische, 2. März 2019, abgerufen am 23. April 2019.</ref> In der Saison darauf wiederholte er diesen Erfolg mit einem erneuten Halbfinaleinzug. Gegen Tarek Momen schied er in vier Sätzen aus.<ref>Frank Beineke: Simon Rösner vom Paderborner Squash Club verpasst das WM-Finale. In: nw.de. Neue Westfälische, 14. November 2019, abgerufen am 16. November 2019.</ref> Im Dezember 2020 gab Rösner, auf Position acht der Weltrangliste stehend, seinen sofortigen Rücktritt von der World Tour bekannt. Er werde aber weiterhin in Ligen und für die deutsche Nationalmannschaft spielen.<ref>Alan Thatcher: Rösner retires: German “Tree Chopper” calls time on PSA career. In: squashmad.com. Squash Mad, 21. Dezember 2020, abgerufen am 21. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Dezember 2021 wurde Rösner Trainer der deutschen Junioren-Nationalmannschaft.<ref>Deutscher Squash Verband intensiviert Zusammenarbeit mit Simon Rösner und Bart Wijnhoven. In: dsqv.de. Deutscher Squash Verband, 19. Dezember 2021, abgerufen am 19. Dezember 2021.</ref>
Auf nationaler Ebene gewann er von 2007 bis 2017 elfmal in Folge die Deutsche Meisterschaft.<ref>Franziska Hennes und Simon Rösner Deutsche Meister 2017. In: paderborner-squash-club.de. Paderborner SC, 19. Februar 2017, abgerufen am 23. April 2019.</ref> Er ist seit August 2018 verheiratet<ref>Frank Beineke: Paderborner Squash-Ass hat geheiratet. In: nw.de. Neue Westfälische, 1. September 2018, abgerufen am 23. April 2019.</ref>, im Dezember 2018 bekamen er und seine Frau einen Sohn.<ref>Squash-Nachwuchs gesichert: Liam Rösner ist da! In: squashnet.de. 29. Dezember 2018, abgerufen am 29. Dezember 2018.</ref>
Erfolge
als Einzelspieler:
- Vizeeuropameister: 2013
- Gewonnene PSA-Titel: 9
- World Games: 1 × Gold (2017), 1 × Silber (2013)
- U19-Europameister im Einzel und mit der Mannschaft 2006
- Deutscher Einzelmeister: 11 Titel (2007–2017)
- Deutscher Doppelmeister: 2006 (mit Stefan Leifels)
mit seinen Vereinen:
- Mehrfacher Deutscher Mannschaftsmeister mit dem Paderborner SC
- Mehrfacher Schweizer Mannschaftsmeister mit dem SC Wohlen
- Englischer Mannschaftsmeister mit Integrity Surrey H&R
- Niederländischer Mannschaftsmeister mit Squash Zwolle
- Mehrfacher Europapokalsieger mit dem Paderborner SC
PSA World Tour
| Legende (Anzahl der Titel) |
| Weltmeisterschaft |
| PSA World Tour Finals |
| PSA World Tour Platinum PSA World Series (1) |
| PSA World Tour PSA International (3) |
| PSA Star Series (3) |
| PSA Challenger Tour PSA (Super) Satellite (2) |
Turniersiege
Finalteilnahmen
Familie
Sein Bruder Benjamin war zeitweise in der 2. Tischtennis-Bundesliga aktiv.<ref>dts 1026/4 region 1, S. 3</ref>
Auszeichnungen
- Silbernes Lorbeerblatt 2017<ref name="lorbeer" />
- Sportler des Jahres in Paderborn: 2007, 2009, 2012, 2013, 2017, 2018<ref>Sportler des Jahres. In: stadtsportverband-paderborn.de. Stadtsportverband Paderborn e. V., abgerufen am 23. April 2019.</ref>
- Sportler des Jahres in Würzburg: 2011, 2014, 2017<ref>Simon Rösner ist Sportler des Jahres 2017 in Würzburg. In: dsqv.de. Deutscher Squash Verband, 30. November 2018, abgerufen am 23. April 2019.</ref>
Weblinks
- Offizieller Blog
- Spielerprofil bei psaworldtour.com (englisch)
- Spielerprofil bei squashinfo.com (englisch)
Einzelnachweise
<references responsive />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rösner, Simon |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Squashspieler |
| GEBURTSDATUM | 5. November 1987 |
| GEBURTSORT | Würzburg, Deutschland |
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- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Squashspieler (Deutschland)
- Deutscher Meister (Squash)
- Sieger bei den World Games (Squash)
- Teilnehmer an den World Games (Deutschland)
- Sportler (Paderborn)
- Sportler (Würzburg)
- Sportsoldat (Bundeswehr)
- Träger des Silbernen Lorbeerblattes
- Geboren 1987
- Deutscher
- Mann