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Schulamit König

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(Weitergeleitet von Shulamith Koenig)

Schulamit König ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) (* 1930 in Jerusalem in Palästina; † 30. Juli 2021<ref>In memoriam Shulamith Koenig. In: Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie. 4. August 2021, abgerufen am 2. September 2025.</ref>) war eine israelische Menschenrechtsaktivistin. Sie war Gründerin und Generaldirektorin der Vereinigung People’s Movement for Human Rights (PDHRE). 2003 erhielt sie den Menschenrechtspreis der Vereinten Nationen.

Leben

Schulamit König wurde 1930<ref name="Hindu">The people’s advocate. The Hindu, 13. Januar 2000, abgerufen am 7. Januar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> in Jerusalem geboren. Sie war mit Jerry Koenig verheiratet und hatte drei Söhne und vier Enkel. Sie studierte an der Columbia-Universität Ingenieurwissenschaften und Management. Sie arbeitete anfangs an der Entwicklung von Produkten zum Wassersparen. Sie war Arbeitsrichterin für die Arbeitsverhältnisse der Frauen, Geschäftsführerin der Freundschaftsliga Israel-Indien und gewählte Vorsitzende für die Bürgerrechtsbewegung in Israel. Von Premierminister Jitzchak Rabin wurde sie 1973–1977<ref name="Hindu" /> zum Mitglied des Nationalen Komitees für den Status der Frau nominiert. Koenig war Mitorganisatorin des New Outlook, Israel-Palästina Konferenz in Washington, D.C. (November 1980). Sie leitete das Ausbildungsprogramm für Menschenrechte in arabischen und jüdischen Schulen und war 1978 Mitbegründerin von Schalom Achschaw. Sie gründete 1978 Kol Koreh, ein Zentrum für Bürgerrechte und demokratische Führung (bis 1982)<ref name="Hindu" />. Sie gestaltete die israelisch-palästinensische Kunstausstellung It’s Possible, welche in Deutschland, Japan und den USA gezeigt wurde.

Ab 1988 war sie Gründerin und Generaldirektorin der People’s Movement (Decade) for Human Rights Education (PDHRE) in New York. Sie kämpfte für die UN-Dekade der Menschenrechte von 1995 bis 2004. Ihr Schwerpunkt war die Ausbildung in Menschenrechten. Ein weiteres Ziel war für sie die Einrichtung von Menschenrechtsstädten, d. h. Städten, die die Menschenrechte aktiv nach den Regeln der PDHRE umsetzen. Inzwischen sind 24 Städte<ref name="Renner">Leben für Gerechtigkeit. Menschenrechte. Umweltschutz. (PDF) Renner Institut, 30. Januar 2008, S. 3, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. Januar 2009.@1@2Vorlage:Toter Link/www.renner-institut.at (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> u. a. Rosario in Argentinien (1997)<ref name="University of Minnesota">Schulamith Koenig: The Beginning of an Historic Process: Sustainable Human Rights Communities to Claim and Secure Our Right to Be Human. University of Minnesota, 1997, abgerufen am 5. Januar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, Nagpur in Indien, Thiès im Senegal und Graz in Österreich (2001)<ref name="ETC">Auftaktveranstaltung Menschenrechtsstadt Graz. ETC – Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie, 2. Juni 2001, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. November 2007; abgerufen am 5. Januar 2009 (deutsch, englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.etc-graz.at</ref> dabei.

Definition eines Ausbilders für Menschenrechte

Nach der Vorstellung von Frau König gilt folgende Definition:

„Ein Ausbilder für Menschenrechte ist eine Person, Frau oder Mann, der in der Lage ist, mit den Schülern kritisches Denken und systematische Analyse aus Sicht der Geschlechter über politische, bürgerliche, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Standpunkte im Rahmen der Menschenrechte zu erwecken und zu Aktionen und zu sozialer und wirtschaftlicher Umwandlung zu führen.“<ref name="shulaCV">A narrative CV. (DOC; 29 kB) PDHRE, 19. November 2003, abgerufen am 5. Januar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auszeichnungen

Schriften

  • Schulamit König, Mado Spiegler, Ispahan Merali: Passport to dignity. PDHRE, Oktober 2002.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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