Šešupė
| Šešupė Scheschuppe, Scheschupe Szeszuppe, Szeszupa, Suppe, Шешупе | ||||||||||||
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Badestelle an der Šešupė bei Timofejewo (Wedereitischken/ Sandkirchen) | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | RU: 01010000112104300007771 | |||||||||||
| Lage | Datei:Flag of Poland.svg Polen
Datei:Flag of Lithuania.svg Litauen
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| Flusssystem | Memel | |||||||||||
| Quelle | 14 km nordnordwestlich von Suwałki 54° 13′ 16″ N, 22° 48′ 57″ O {{#coordinates:54,2211842|22,815954|
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| Quellhöhe | ca. 190 m | |||||||||||
| Mündung | östlich Neman (Ragnit) in die MemelKoordinaten: 55° 3′ 16″ N, 22° 11′ 50″ O
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| Mündungshöhe | ca. 5 m | |||||||||||
| Höhenunterschied | ca. 185 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | ca. 0,62 ‰ | |||||||||||
| Länge | 297,6 km<ref name="gse" /><ref name="gvr" /> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 6.104,8 km²<ref name="gse">Artikel Šešupė in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)</ref><ref name="gvr">Šešupė im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)</ref> | |||||||||||
| Abfluss Lage: 43 km oberhalb der Mündung |
MQ |
34,2 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Širvinta | |||||||||||
| Mittelstädte | Marijampolė | |||||||||||
| Kleinstädte | Kalvarija, Kudirkos Naumiestis, Krasnosnamensk | |||||||||||
Die Šešupė (), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (oder Szeszuppe, kurzzeitig „Ostfluss“, vereinzelt auch Scheschupe, früher auch Suppe; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), ist ein linker Nebenfluss der Memel.
Flusslauf
Die Šešupė entspringt 14 km nordnordwestlich von Suwałki im äußersten Nordosten Polens. Die Šešupė durchfließt in einem 158 km langen Bogen Litauen und markiert nach ihrer Vereinigung mit der Širvinta nördlich fließend für 51 km die Grenze Litauens mit der zu Russland gehörenden Oblast Kaliningrad. Kurz vor dem Zusammentreffen mit der Memel wendet sie sich jedoch erneut westlich, um letztlich nach weiteren 62 km kurz vor der Jūramündung und ca. 10 km östlich der Stadt Neman (Ragnit) in diese zu münden.<ref name=":0">Ambrassat, August: Die Provinz Ostpreußen, ein Handbuch der Heimatkunde, 1912, Nachdruck Weidlich, Frankfurt a. M. 1978, S. 144</ref>
Name
Der Name bedeutet sinngemäß „dunkler Fluss“. Die Ableitung von „šeši“: sechs (Sechs-Fluss) ist eine Fehlinterpretation.
vgl. litauisch:
- „šeže“ = Schwarzdrossel, Amsel
- „šešuolė“ = Schatten
Geschichte
Die Scheschuppe war zu Ordenszeiten ein strategisch wichtiger Wasserweg, der oft in Ordensberichten erwähnt wurde.
Seit dem 15. Jahrhundert markiert die Šešupė zusammen mit den Nebenflüssen Širvinta und Liepona einen der stabilsten Grenzverläufe Europas – wobei allerdings trotz des stabilen Verlaufs die Anrainerstaaten wechselten: Festgelegt wurde der Grenzverlauf zwischen Preußen bzw. dem Deutschen Orden im Westen und Litauen im Osten (siehe Friede von Melnosee) – später grenzten hier Preußen bzw. das Deutsche Reich an seinen östlichen Nachbarn Russland<ref name=":0" />, heute befindet sich Russland auf der westlichen und Litauen auf der östlichen Seite.
Im Zuge der nationalsozialistischen Maßnahmen gegen geografische Bezeichnungen, die in den Ohren der Machthaber nicht deutsch genug klangen, wurden vor allem in den östlichen Distrikten der damaligen Provinz Ostpreußen 1938 zahlreiche Ortsnamen mit altpreußischen, litauischen oder polnisch-masurischen Wurzeln durch in den meisten Fällen willkürlich gewählte oder übersetzte deutsche Bezeichnungen ersetzt. Bei der Umbenennung von Orten in Ostpreußen im Jahr 1938 erhielt die Šešupė den Namen Ostfluss. Auch die meisten Orte entlang des Flusses, darunter der Flecken Lasdehnen, welchen die Nationalsozialisten nach Haselberg (nach litauisch: lazdynas „Haselstrauch“) übersetzten, erhielten seinerzeit andere Namen, so russisch Krasnosnamensk (Bedeutung in etwa „Rotbannerstadt“) nach 1945.
Galerie
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Die Šešupė bei Krasnosnamensk (Lasdehnen/ Haselberg)
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Einzugsgebiet der Šešupė
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Flusssystem Memel
- Wikipedia:Qualitätssicherung Geographie:Nachweise fehlen
- Fluss in Europa
- Fluss in Polen
- Fluss in der Oblast Kaliningrad
- Suvalkija
- Fluss in Litauen
- Geographie (Ostpreußen)
- Grenzfluss
- Gewässer in der Rajongemeinde Vilkaviškis
- Geographie (Gemeinde Marijampolė)
- Geographie (Gemeinde Kalvarija)
- Geographie (Rajongemeinde Šakiai)