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Scutellarin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Scutellarin
Allgemeines
Name Scutellarin
Andere Namen
  • Breviscapin
  • Scutellarein-7-O-β-D-glucuronid
  • 7-(β-D-Glucopyranuronosyloxy)-5,6-dihydroxy-2-(4-hydroxyphenyl)-4H-1-benzopyran-4-on
Summenformel C21H18O12
Kurzbeschreibung

gelbe Nadeln<ref name="shook"/>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 185617
ChemSpider 161366
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 462,36 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Löslichkeit

löslich in Ethanol und Diethylether<ref name="shook"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Toxikologische Daten

1314 mg·kg−1 (LD50Mausi.v.)<ref>Zhongcaoyao (1983): Chinese Traditional and Herbal Medicine. Bd. 14, S. 33.</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Scutellarin, auch Breviscapin, ist ein Glycosid des Flavonoids Scutellarein und ein natürliches Polyphenol. Es kommt im chinesischen Berufkraut Erigeron breviscapus und im Trompetenbaum (Jacaranda acutifolia) vor. Sein Name leitet sich von Helmkräutern (Scutellaria spec.) ab.

Scutellarin ist eine in gelben Nadeln kristallisierende, bitter schmeckende Substanz, die sich in Ethanol und Diethylether löst. Scutellarin wird, ähnlich wie Baldrian, als pflanzliches Beruhigungsmittel eingesetzt.<ref name="shook">E. E. Shook: Advanced Treatise on Herbology. Health Research Books, 1998, ISBN 0-7873-0789-0.</ref>

Einzelnachweise

<references/>