Schönhaide
Schönhaide Gemeinde Thonhausen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(63)&title=Sch%C3%B6nhaide 50° 51′ N, 12° 20′ O
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| Höhe: | 303–313 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 52,1 ha<ref name="Gindex">Gemarkung Schönhaide, Gemeinde Thonhausen. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 63 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 121 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Postleitzahl: | 04626 | |||||
| Vorwahl: | 034496 | |||||
Lage von Schönhaide in Thüringen
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Schönhaide ist ein Ortsteil der Gemeinde Thonhausen im thüringischen Landkreis Altenburger Land. Der Ort wurde am 1. Juli 1950 nach Thonhausen eingemeindet.
Geographische Lage
Schönhaide liegt direkt an der A4-Anschlussstelle Schmölln. Der Ort befindet sich im Übergang des Altenburg-Zeitzer-Lösshügelland zu den Vorgebirgslagen zum Thüringer Schiefergebirge und Erzgebirge.
Geschichte
Im Jahr 1656 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt,<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 256</ref> wodurch Schönhaide eine späte Gründung im Altenburger Land ist. Im Jahr 1690 wurde der Gasthof „Zur schönen Haide“ an der Gabelung der Straße Crimmitschau–Schmölln nach Zeitz (Selka, Weißbach, Nöbdenitz) mit Anbindung an die Landstraße Gera -Altenburg errichtet. Danach wurden eine Schmiede und weitere Häuser dazu.<ref>Schönhaide auf der Website der Gemeinde Thonhausen</ref> Schönhaide gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Schönhaide bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam Schönhaide zum Landkreis Altenburg.
Am 1. Juli 1950 wurde Schönhaide nach Thonhausen eingemeindet.<ref>Schönhaide im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Schönhaide als Ortsteil von Thonhausen mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen gehörte und bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging. Im Ortsteil wohnen ungefähr 80 Personen.
Persönlichkeiten
- Christian Anton Goering (* 18. September 1836 in Schönhaide; † 7. Dezember 1905 in Leipzig), Naturwissenschaftler, Ornithologe, Zoologe, Maler, Tierpräparator
Weblinks
Einzelnachweise
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