Schwalbenmühle
Schwalbenmühle Stadt Windsbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5)&title=Schwalbenm%C3%BChle 49° 15′ N, 10° 51′ O
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dim=10000 | globe= | name=Schwalbenmühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 396 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91575 | |||||
| Vorwahl: | 09871 | |||||
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Schwalbenmühle (fränkisch: Schwalm-mil<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 172. Dort folgendermaßen transkribiert: „schwalmmíl“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Windsbach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Schwalbenmühle liegt in der Gemarkung Windsbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Durch die Einöde fließt der Schwalbenbach, ein linker Zufluss der Fränkischen Rezat. Südöstlich beginnt das Waldgebiet Steinmauern. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 2220 (0,3 km südlich) zwischen Windsbach (0,7 km westlich) und Wolfsau (1 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1531 als „Schwalbenmül“ erstmals urkundlich erwähnt. Obwohl die Mühle nur an einem Bächlein liegt, konnte sie als Wassermühle betrieben werden, indem das Wasser des dünnen Rinnsals angestaut wurde. So erklärt sich auch der Name, der in keinem Zusammenhang mit der Schwalbe steht, sondern sich von Schwellen (Anstauen) ableitet.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 172.</ref>
Im 16-Punkte-Bericht des Oberamts Windsbach aus dem Jahr 1608 wurde für die Schwalbenmühle eine Mannschaft verzeichnet, die dem brandenburg-ansbachischen Kastenamt Windsbach unterstand. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Kasten- und Stadtvogteiamt Windsbach aus.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 43/1, 10. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 732.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Schwalbenmühle zu Windsbach. Sie hatte das Kastenamt Windsbach als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Schwalbenmühle bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 175 der Stadt Windsbach.<ref name="J930">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 930.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Schwalbenmühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 408 (Digitalisat).</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Windsbach.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 1016.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Schwalbenmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Windsbach und der 1810 gegründeten Munizipalgemeinde Windsbach zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 963.</ref><ref>Windsbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. Februar 2025.</ref>
Bodendenkmäler
- Etwas östlich von der Schwalbenmühle gibt es Grabhügel vorgeschichtlicher Zeitstellung.
- Südlich der Mühle gab es eine Wallanlage, die genaue Zeitstellung ist nicht bekannt.
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Margareta (Windsbach) gepfarrt.<ref name="J930"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Bonifatius (Windsbach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Wolframs-Eschenbach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 13. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Schwalbenmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 227 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 172.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Schwalbenmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Schwalbenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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