Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen
| Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen — MSB NRW — | |
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| colspan="2" class="notheme" style="padding: 1em 0; text-align: center; background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Logo | |
| Staatliche Ebene | Nordrhein-Westfalen |
| Stellung | Oberste Landesbehörde |
| Gründung | 1946 (als Kultusministerium Nordrhein-Westfalen) |
| Hauptsitz | Völklinger Straße 49, 40221 Düsseldorf |
| Behördenleitung | Dorothee Feller (CDU), Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen |
| Netzauftritt | https://www.schulministerium.nrw/ |
Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Kurzform: MSB NRW) ist eines von zwölf Landesministerien der nordrhein-westfälischen Landesregierung.<ref>Ministerien und Vertretungen. In: Land.NRW. Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 11. April 2022.</ref> Es wird auch als Schulministerium NRW bezeichnet und übernimmt als oberste Schulaufsichtsbehörde die Aufsicht über das gesamte nordrhein-westfälische Schulwesen.<ref name=":0">Organisation. Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 11. April 2022.</ref>
Das Ministerium wird seit dem 29. Juni 2022 durch Dorothee Feller (CDU) geleitet.<ref>Ministerin Yvonne Gebauer. Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 11. April 2022.</ref> Zuständiger Staatssekretär ist Urban Mauer (ebenfalls CDU).
Aufgaben des Ministeriums
Die Aufgaben des Ministeriums sind im 2005 erlassenen Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen geregelt. Hauptaufgabe ist die oberste Schulaufsicht über 5.428 Schulen, 206.934 Lehrer sowie 2.449.466 Schüler in Nordrhein-Westfalen (Stand der amtlichen Schulstatistik zum Schuljahr 2020/2021).<ref>Das Schulwesen in Nordrhein-Westfalen aus quantitativer Sicht – Statistische Übersicht Nr. 413. Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, 1. Juli 2021, abgerufen am 11. April 2022.</ref> Angestrebt wird dabei eine „moderne und effiziente Organisation und Wahrnehmung von Schulaufsicht“<ref name=":0" />. Daneben gehört zu den Aufgaben die Qualitätssicherung und -weiterentwicklung des schulischen Bildungsangebots. Dieses solle sich als „qualitativ hochwertig, zukunftsgerichtet, international konkurrenzfähigen“<ref name=":0" /> darstellen. Die dem Ministerium unterstehenden Einrichtungen, darunter auch die Schulen, sollen größere Selbstständigkeit erhalten und dadurch gestärkt werden.<ref name=":0" />
Das Ministerium koordiniert eine Reihe von Förderprogrammen wie beispielsweise Talentschulen<ref>Talentschulen. In: Bildungsportal NRW. Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, 2024, abgerufen am 16. Juli 2024.</ref>, die Eigenverantwortliche Schule<ref>Eigenverantwortliche Schule. In: Bildungsportal NRW. Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, 2024, abgerufen am 16. Juli 2024.</ref> oder das Netzwerk Zukunftsschulen NRW – Netzwerk Lernkultur Individuelle Förderung<ref>Zukunftsschulen NRW. In: Bildungsportal NRW. Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, 2024, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref>.
Behörden und Einrichtungen im Geschäftsbereich des Ministeriums
In den Geschäftsbereich des Schulministeriums fallen verschiedene Behörden und Einrichtungen.
Zu den Behörden gehören die fünf Bezirksregierungen der nordrhein-westfälischen Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster. Die Bezirksregierungen übernehmen als obere Schulaufsichtsbehörde die Fach- und Dienstaufsicht über die Realschulen, Gesamtschulen, Gymnasien, Sekundarschulen, Berufskollegs, Weiterbildungskollegs und solche Förderschulen, die sich im Bildungsbereich der zuvor genannten Schulformen befinden. Über Hauptschulen und dem Schulamt zugeordnete Förderschulen übernehmen die Bezirksregierungen lediglich die Dienstaufsicht. Die Bezirksregierung Arnsberg übernimmt zusätzlich die Dienstaufsicht über das Landesamt für Qualitätssicherung und Informationstechnologie der Lehrerausbildung, die Bezirksregierung Köln hat die Dienst- und Fachaufsicht über die Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und das Haus für Lehrerfortbildung Kronenburg inne.<ref>Bezirksregierungen. Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 12. April 2022.</ref>
Neben den Bezirksregierungen fallen unter die Behörden die staatlichen Schulämter, die jeweils den insgesamt 53 kreisfreien Städten oder Kreisen zugeordnet sind. Als untere Schulaufsichtsbehörden übernehmen die Schulämter die Fach- und Dienstaufsicht über die Grundschulen. Über Hauptschulen und diejenigen Förderschulen, für die die Bezirksregierungen nicht die Fachaufsicht übernehmen, haben die Schulämter die Fachaufsicht inne.<ref>Staatliche Schulämter. Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 12. April 2022.</ref>
Im Geschäftsbereich des Ministeriums befinden sich überdies die folgenden Einrichtungen:<ref>Geschäftsbereich. Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 12. April 2022.</ref>
- Qualitäts- und Unterstützungsagentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW)<ref>QUA-LiS - Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule. Abgerufen am 12. April 2022.</ref>
- Landesamt für Qualitätssicherung und Informationstechnologie der Lehrerausbildung (LAQUILA)<ref>Landesprüfungsamt für Lehrämter an Schulen. Abgerufen am 12. April 2022.</ref> (bis 30. Juni 2023 Landesprüfungsamt für Lehrämter an Schulen, LPA<ref>Landesamt für Qualitätssicherung und Informationstechnologie der Lehrerausbildung (LAQUILA) - Neufassung des Errichtungserlasses zur Übertragung von Aufgaben an das bisherige Landesprüfungsamt für Lehrämter an Schulen und Neubezeichnung der Einrichtung. In: Bereinigte Amtliche Sammlung der Schulvorschriften NRW. Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, 1. Juni 2023, abgerufen am 17. Juni 2023.</ref>)
- 33 Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL)<ref>Standorte der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) in NRW. In: Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung Nordrhein-Westfalen. Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 17. Juni 2023.</ref>
- Haus für Lehrerfortbildung Kronenburg<ref>Haus für Lehrerfortbildung Kronenburg. Abgerufen am 12. April 2022.</ref>
Geschichte
Das Ministerium besteht seit der ersten Legislaturperiode 1946. Zwischen 1998 und 2002 war es mit dem heutigen Ministerium für Kultur und Wissenschaft zusammengefasst.
Die folgende Tabelle zeigt die zuständigen Minister seit 1946: Liste der Kultusminister von Nordrhein-Westfalen
Einzelnachweise
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Staatskanzlei | Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien
Inneres | Finanzen | Justiz | Arbeit, Gesundheit und Soziales | Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration | Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung | Schule und Bildung | Landwirtschaft und Verbraucherschutz | Umwelt, Naturschutz und Verkehr | Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie | Kultur und Wissenschaft
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Wilhelm Hamacher (1946) | Rudolf Amelunxen (1946) | Heinrich Konen (1946–1947) | Christine Teusch (1947–1954) | Werner Schütz (1954–1956, 1958–1962) | Paul Luchtenberg (1956–1958) | Paul Mikat (1962–1966) | Fritz Holthoff (1966–1970) | Jürgen Girgensohn (1970–1983) | Hans Schwier (1983–1995) | Gabriele Behler (1995–2002) | Ute Schäfer (2002–2005) | Barbara Sommer (2005–2010) | Sylvia Löhrmann (2010–2017) | Yvonne Gebauer (2017–2022) | Dorothee Feller (seit 2022)
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