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Burg Neu-Thierstein

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(Weitergeleitet von Schloss Thierstein)
Burg Neu-Thierstein
Datei:Burg Neu-Thierstein 2.jpeg
Ansicht von Süden

Ansicht von Süden

Alternativname(n) Schloss Thierstein
Staat Schweiz
Ort Büsserach
Entstehungszeit um 1180/1190
Burgentyp Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand Ruine
Geographische Lage 47° 23′ N, 7° 32′ OKoordinaten: 47° 23′ 5,8″ N, 7° 32′ 17,6″ O; CH1903: 607521 / 248239
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Burg Neu-Thierstein (Kanton Solothurn)
Burg Neu-Thierstein (Kanton Solothurn)

Die Burg Neu-Thierstein, auch als Schloss Thierstein bezeichnet,<ref name="myswitzerland">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Burg Neu-Thierstein.] In: myswitzerland.com. Schweiz Tourismus, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Mai 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> ist die Ruine einer Spornburg zwischen Büsserach und Erschwil im Bezirk Thierstein, Kanton Solothurn, Schweiz. Sie gilt als Wahrzeichen des Lüsseltals und des Schwarzbubenlands.<ref name="myswitzerland" /> Die Burg steht auf einem Felssporn auf dem Boden der Gemeinde Büsserach.

Geschichte

Die Burg wurde um 1100 durch die Grafen von Saugern-Pfeffingen als Kastvogteisitz zusammen mit dem Kloster Beinwil gegründet und trug anfänglich den Namen Bello.<ref name="hls">Werner Meyer: Neu-Thierstein. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref> Nach der schriftlichen Überlieferung ging man früher von einer Entstehung um 1180/1190 aus, als Graf Rudolf von Thierstein das Erbe der Grafen von Saugern im mittleren und unteren Birstal antrat.<ref name="meyer1">Werner Meyer: Burgen von A bis Z. Burgenlexikon der Regio. Hrsg.: Burgenfreunde beider Basel. Druckerei Klingental, Basel 1981, S. 214.</ref> Jedenfalls übernahmen die Grafen von Thierstein die Burg zusammen mit der Kastvogtei.<ref name="hls" /> Um 1294/95 entstand ein Neubau.<ref name="hls" />

Die Grafen von Thierstein teilten sich nach 1350 in zwei Linien, wobei eine die Farnsburg, die andere Pfeffingen übernahm. Neu-Thierstein fiel an die Pfeffinger, die meistens auf Pfeffingen lebten und Neu-Thierstein (der Name Thierstein ist 1400 belegt)<ref name="hls" /> mehrfach verpfändeten.<ref name="meyer1" /> Die Solothurner besetzten Neu-Thierstein 1445 nach der Schlacht bei St. Jakob, 1467 und im Schwabenkrieg 1499. Nachdem mit dem Tod Heinrichs die Grafen von Thierstein ausgestorben waren, erwarben sie 1522 die Burg.<ref name="hls" /><ref name="meyer2">Werner Meyer: Burgen von A bis Z. Burgenlexikon der Regio. Hrsg.: Burgenfreunde beider Basel. Druckerei Klingental, Basel 1981, S. 215.</ref>

Neu-Thierstein war von da an Sitz der solothurnischen Vogtei Thierstein. Nach dem Ausruf der Helvetischen Republik 1798 wurde die Burg zum Abbruch versteigert, jedoch im 19. Jahrhundert durch Private vor weiterer Zerstörung bewahrt.<ref name="hls" /> Seit 1894 befand sie sich im Besitz der Sektion Basel des SAC, der darin ein Clubhaus einrichtete.<ref name="meyer2" /> 1985 wurden Bauuntersuchungen und Sondierungen vorgenommen.<ref name="hls" />

Sanierung

Am 2. März 1997 stürzte ein Teil der Ruine überraschend ein, wobei die Passwangstrasse von rund 20 m3 Gestein verschüttet wurde.<ref name="baufach">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Abbruch oder Wiederaufbau? Zum Teileinsturz der Burgruine Neu-Thierstein in Büsserach SO [Abstract].] baufachinformation.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. April 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="ta1">Ag.: Kurz notiert: Schloss rutschte ab. In: Tages-Anzeiger. 3. März 1997.</ref> Nach dem Einsturz kaufte die Gemeinde Büsserach dem SAC die Ruine für 25'000 Schweizer Franken ab.<ref name="schule">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 150 Jahre Kreisschule Thierstein-West: Büsserach.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. April 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die eingestürzte Südwestecke wurde danach in Beton neu aufgebaut.<ref name="baufach" /> Insgesamt beliefen sich die Sanierungskosten auf gut 2 Millionen Franken, woran sich die Eidgenossenschaft und der Kanton Solothurn mit 884'000 Fr. beteiligten. Ein Anteil von 330'000 Fr. konnte durch Spenden abgedeckt werden.<ref name="gembuesserach">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Gemeindenachrichten und Fotos - Archiv.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. August 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Literatur

  • Werner Meyer: Burgen von A bis Z – Burgenlexikon der Regio. Herausgegeben von den Burgenfreunden beider Basel aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens. Druckerei Klingental, Basel 1981, S. 213–215.

Bilder

Siehe auch

Weblinks

Commons: Burg Neu-Thierstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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