Schelingen
Schelingen Stadt Vogtsburg im Kaiserstuhl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(357)&title=Schelingen 48° 6′ N, 7° 41′ O
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| Höhe: | 310 m | |||||
| Fläche: | 4,1 km² | |||||
| Einwohner: | 357 (1. Nov. 2022)<ref>Website Vogtsburg: Zahlen, Daten, Fakten</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 87 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1975 | |||||
| Postleitzahl: | 79235 | |||||
| Vorwahl: | 07662 | |||||
Lage von Schelingen
in der Stadt Vogtsburg am Kaiserstuhl | ||||||
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Schelingen ist ein Winzerdorf im Kaiserstuhl im Südwesten Deutschlands. In Schelingen wohnen etwa 340 Einwohner.
Erstmals erwähnt wurde Schelingen im Jahre 990 als Kaiser Otto III. das Gut namens Scaleia (zu Schel = Hengst), das zum königlichen Fiskus gehörte, dem Hochstift Worms schenkte.
Am 1. Januar 1975 wurde Schelingen in die Stadt Oberrotweil eingegliedert, deren Name am 15. April 1977 in Vogtsburg im Kaiserstuhl geändert wurde.<ref></ref>
Schelingen ist die östlichste Ortschaft von Vogtsburg im Zentrum des Kaiserstuhls. Westlich liegt Oberbergen, das über Schelingen auf einer Kreisstraße mit dem fünf Kilometer östlich gelegenen Bahlingen im Landkreis Emmendingen verbunden ist.
Das landwirtschaftlich geprägte Dorf lebt hauptsächlich vom Weinbau. Die Rebfläche beträgt etwa 61 ha.
Die katholische Kirche St. Gangolf wurde 1825 im Weinbrenner-Stil erbaut; der Architekt war Christoph Arnold, ein Schüler Friedrich Weinbrenners. Die Kirche wurde im Jahr 1995 außen renoviert, das Orgelgehäuse stammt aus dem Jahr 1864 von Orgelbauer Eduard Stadtmüller.<ref>Vogtsburg im Kaiserstuhl / Schelingen – St. Gangolf – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt. Abgerufen am 19. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Ersten Weltkrieg waren die Menschen in der Kommune trotz ihrer Möglichkeiten als Selbstversorger mit Mangel und Hunger konfrontiert. Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse im Ort wurden zur Versorgung der Stadt Freiburg herangezogen.<ref>Vgl. Daniel Schneider: Umkirch und der Breisgau im Ersten Weltkrieg. Erfahrungen und Alltag zwischen Monarchie und Demokratie, Freiburg im Breisgau/Berlin/Wien 2022, S. 32–49, 82–104.</ref>
Südlich des Dorfes liegt der 435 m hohe, völlig mit Magerrasen bedeckte rundkuppige Badberg. Im diesem Naturschutzgebiet von 42 ha Größe findet man eine in Deutschland äußerst seltene Flora und Fauna.
Einzelnachweise
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