Schaumlöffel
Ein Schaumlöffel oder eine Schaumkelle ist ein Küchenwerkzeug, mit dem der sich beim ersten Aufkochen bildende Abschaum aus Eiweiß und Schwebstoffen bei Brühen, Suppen und Saucen abgeschöpft wird. Er hat die Form einer flachen Suppenkelle, deren Boden regelmäßig gelocht oder einem Sieb vergleichbar mit Drahtgewebe versehen ist (dann wird er auch Sieb- oder Drahtlöffel genannt).
Abgesehen vom namengebenden Verwendungszweck werden Schaumlöffel allgemein benutzt, um feste Bestandteile aus einer Garflüssigkeit zu entnehmen, wie z. B. Klöße, blanchiertes Gemüse oder frittiertes Gebäck.
Sieblöffel
Zu den sakralen Gerätschaften zählten Sieblöffel – auch Colatorium<ref>Fritz Witte: Die liturgischen Geräte und andere Werke der Metallkunst in der Sammlung Schnütgen in Cöln zugleich mit einer Geschichte des liturgischen Gerätes. Berlin 1913, Abb. S. 36.</ref> genannt – bereits im 6. Jahrhundert<ref>Grabungsfunde von Oberhausen [1]</ref> und werden auch heute noch verwendet<ref>Handreichung für den Küsterdienst [2]</ref>, um in den Abendmahlskelch gefallene Fremdkörper (z. B. Korkreste) zu entfernen (vgl. auch die Kelchlöffel).
Weblinks
Einzelnachweise
<references />