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Shahrisabz

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(Weitergeleitet von Schahr-i Sabs)
Shahrisabz
Шаҳрисабз
Datei:Shahrisabz.JPG
Stadtpanorama von Shahrisabz

Stadtpanorama von Shahrisabz

Basisdaten
Staat: UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Usbekistan
Viloyat: Qashqadaryo
Koordinaten: 39° 3′ N, 66° 50′ OKoordinaten: 39° 3′ 28″ N, 66° 50′ 3″ O
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Shahrisabz (Usbekistan)
Shahrisabz (Usbekistan)
Shahrisabz
Höhe: 622 m
Einwohner: 100.300 (2014)
Telefonvorwahl: (+998) 7552

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Shahrisabz oder Schahrisabz (kyrillisch Шаҳрисабз, auch Шахрисабз Shaxrisabz; persisch شهرسبز {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), ‚grüne Stadt‘; früher Kesch oder teilweise Kisch; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine kreisfreie Stadt in der Viloyat Qashqadaryo in Usbekistan und zudem Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks Shahrisabz. Die Stadt liegt 80 km südlich von Samarkand auf 622 m Seehöhe.

Geschichte

Shahrisabz, im Altertum Kesch genannt, wurde vermutlich im 3. Jahrhundert v. Chr. gegründet. Timur, der spätere Herrscher Transoxaniens wurde hier 1336 geboren. Er plante, Kesch anstelle von Samarqand zur Hauptstadt seines Reiches auszubauen, und ließ Bauwerke von teilweise monumentalen Abmessungen errichten.<ref>Pander: Zentralasien, 2004, S. 235</ref> Seit 1373 ist die Stadt ein bedeutender Wallfahrtsort. Ab 1500 begann die Zeit unter den Usbeken (benannt nach Usbek (1312–1340)).

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das Khanat Buchara, zu dem Shahrisabz gehörte, schwächer und die lokale Herrschaft der Keneges trat hervor – sie dauerte, bis sich 1856 das Emirat Buchara die Stadt wieder einverleibte<ref>Jürgen Paul: Zentralasien. Frankfurt am Main 2012 (Neue Fischer Weltgeschichte, Band 10), S. 357</ref>. Ab 1884 begann die Zugehörigkeit zum Zarenreich<ref>Peltz: Usbekistan entdecken, Trescher-Verlag, Berlin, 2010</ref>.

Bevölkerung

Gemäß der Bevölkerungszählung 1989 hatte die Stadt 52.976 Einwohner,<ref>Всесоюзная перепись населения 1989 г. (Volkszählung 1989). In: Демоскоп Weekly. Abgerufen am 11. November 2016.</ref> einer Berechnung für 2014 zufolge betrug die Einwohnerzahl 100.300.

Stadtbild und Architektur

Das historische Zentrum von Shahrisabz mit mehreren Monumenten aus der Timuridenzeit wurde im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.<ref>UNESCO World Heritage Centre: Historic Centre of Shakhrisyabz. In: whc.unesco.org. Abgerufen am 2. Dezember 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 2016 steht es auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes.<ref>Historic Centre of Shakhrisyabz, Uzbekistan, added to List of World Heritage in Danger. UNESCO World Heritage Centre, 13. Juli 2016, abgerufen am 17. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zu den historischen Bauwerken von Shahrisabz zählen unter anderem:<ref>Pander: Zentralasien, 2004, S. 236</ref>

Infrastruktur

  • Die Stadt ist an das neue Hochgeschwindigkeitsnetz der Usbekischen Staatsbahn angeschlossen; die Hauptstadt ist mit dem Afrosiyob in 4:25 Stunden erreichbar.

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

  • Klaus Pander: Schar-e Sabs. In: Zentralasien. 5. aktualisierte Auflage. DuMont Reiseverlag, 2004, ISBN 3-7701-3680-2, S. 235–239 (DuMont Kunstreiseführer).

Weblinks

Commons: Shahrisabz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Bezirksfreie Städte: Qarshi | Shahrisabz

Bezirke: Bahoriston | Chiroqchi | Dehqonobod | Gʻuzor | Kasbi | Kitob | Koson | Muborak | Nishon | Qamashi | Qarshi | Shahrisabz | Usmon Yusupov | Yakkabogʻ Vorlage:Klappleiste/Ende