Zum Inhalt springen

Schönlind (Wunsiedel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schönlind
Kreisstadt Wunsiedel
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(24)&title=Sch%C3%B6nlind 50° 4′ N, 12° 2′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(24) 50° 4′ 0″ N, 12° 1′ 34″ O
 {{#coordinates:50,06675|12,026173|primary
dim=10000 globe= name=Schönlind region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 585 m ü. NHN
Einwohner: 24 (2000)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wanderungsmotivuntersuchung Wunsiedel (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Mai 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.innenministerium.bayern.de Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, 2012, S. 7. Abgerufen am 27. Mai 2015.</ref>

Schönlind ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Wunsiedel im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Der Weiler liegt vier Kilometer nordöstlich von Wunsiedel. Im Jahr 2000 lebten in Schönlind 24 Personen. Das Dorf wurde mehrfach ausgezeichnet im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.

Geschichte

Datei:Schönlind Wunsiedel Monuments 2025 03.jpg
Ortsmitte von Schönlind
Datei:Schönlind Wunsiedel Monuments 2025 04.jpg
Steinkreuz beim Dorfteich

Schönlind lag an einer Fernstraße von Gefrees zum Schirndinger Pass. Urkundlich wurde es erstmals in einer Rechnung des markgräflichen Amtes Wunsiedel 1421/22 genannt, als die Bewohner Eier an den Amtmann zu Hohenberg abgeben mussten. 1499 bestand es aus vier Höfen. 1677 wurde ein Hirtenhaus genannt, das noch besteht. 1818 kam das Dorf zur damaligen Gemeinde Bernstein. Am 1. Januar 1978 wurde die Gemeinde Bernstein nach Wunsiedel eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 701.</ref>

Besonderheiten

Nördliches des Dorfteiches steht ein 1,75 Meter großes Steinkreuz. Es ist das einzige Baudenkmal innerhalb des Ortes. Es trägt auf der Rückseite in einer Umrandung gekreuzte Beile. Eine Sage berichtet, dass sich dort zwei Metzger gegenseitig erschlagen hätten. Drei Egerer Patrizierfamilien tragen vergleichbare Wappen.

Südlich des Dorfteiches befindet sich ein Pechstein aus Granit, der um 1880 von einem Bauern zur Herstellung von Wagenschmiere bearbeitet und verwendet wurde.

Die Bürg auf dem 700 Meter entfernten Schloßberg ist der Standort einer ehemaligen Turmhügelanlage, die noch in Geländespuren sichtbar ist.

Unter Denkmalschutz steht noch ein Durchlass der Bahnstrecke Weiden–Oberkotzau zwischen Bibersbach und Schönlind. Er ist aus Granitsteinquadern aus der Zeit um 1877 gefertigt.

Literatur

Weblinks

Commons: Schönlind – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein