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Santo-Antônio-Talsperre

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Santo-Antônio-Talsperre
Baustelle der Santo-Antônio-Talsperre (2009)
Baustelle der Santo-Antônio-Talsperre (2009)
Baustelle der Santo-Antônio-Talsperre (2009)
Lage Rondônia, Brasilien
Zuflüsse Rio Madeira
Abfluss Rio Madeira
Größere Städte in der Nähe Porto Velho
Koordinaten 8° 48′ 6″ S, 63° 57′ 3″ WKoordinaten: 8° 48′ 6″ S, 63° 57′ 3″ W
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Daten zum Bauwerk

Sperrentyp Gewichtsstaumauer
Bauzeit 2008–2016, Betrieb ab 30. März 2012
Höhe des Absperrbauwerks Vorlage:FormatNumDef
Kronenlänge Vorlage:FormatNumDef
Kraftwerksleistung Vorlage:FormatNumDef
Betreiber Santo Antônio Energia, Eletronorte
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) Vorlage:Höhe/Fmt m
Wasseroberfläche Skriptfehler: Ein solches Modul „Measure“ ist nicht vorhanden.
Bemessungshochwasser Vorlage:FormatNumDef

Die Santo-Antônio-Talsperre (Usina Hidrelétrica Santo Antônio) ist eine Talsperre mit einem Wasserkraftwerk am Rio Madeira etwa 6 km südwestlich von Porto Velho im brasilianischen Bundesstaat Rondônia.

Diese Talsperre ist die in Fließrichtung letzte einer 2016 fertiggestellten Kette von vier Wasserkraftwerken am Fluss Madeira. Diese Folge beginnt oben mit zwei kleineren Kraftwerken die 2011 noch in der Planungsphase waren, das erste in Bolivien, das zweite an der Grenze von Bolivien zu Brasilien. Die Jirau-Talsperre mit 3750 MW ist Nummer 3 etwa 100 km oberhalb der Nummer 4, der Santo-Antonio-Talsperre mit 3580 MW bei Porto Velho, beide in Brasilien und 2011 schon in Bau gewesen. Nach Stromausfällen in Brasilien von 2001 bis 2002 wurde ihr Bau beschleunigt.<ref>Portal Brasil: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Baukosten für Santo Antônio werden auf 7 Milliarden US-$ geschätzt, dazu gehören auch Schleusen, Übertragungsleitungen und Umweltwiederherstellungsmaßnahmen.<ref>Brazil to Build $15.6 Billion in Dams in Amazon Region, Water World - PennWell Corporation, aufgerufen am 2. April 2011, nicht abrufbar am 3. Oktober 2023.</ref>

Planung und Bau

Die Santo-Antônio-Talsperre wurde als Laufwasserkraftwerk entworfen. Das Absperrbauwerk der Talsperre ist eine 13,9 m hohe und 3100 m lange Gewichtsstaumauer, die einen knapp 100 km langen Stausee mit einer Fläche von 271 km² erzeugt, 164 km² davon sind das ursprüngliche Flussbett. Das Kraftwerk hat vier Sätze von Kaplan-Rohrturbinen mit insgesamt 50 Stück, jede mit einer Nennleistung von 71,6 MW, das sind insgesamt 3.580 MW.

Die Turbinen – eingebaut mit horizontal liegender Achse – erlauben insgesamt einen maximalen Durchfluss von 24.684 m³/s. Zwei Hochwasserentlastungen, eine Hauptentlastung und eine Hilfsentlastung am südlichen Widerlager. Zusammen schaffen eine Abflusskapazität von 84.000 m³/s, um den Aufstau zu beherrschen. An der Talsperre waren (2011) zwei Fischleitern und eine Schleuse für Schiffe geplant. (Stand 2011, im Bau)<ref>Casa de força, CONSÓRCIO CONSTRUTOR SANTO ANTÔNIO, aufgerufen am 2. April 2011 (portugiesisch), nicht abrufbar am 3. Oktober 2023.</ref>

Betrieb

  • Wegen eines massiven Hochwassers in der zweiten Märzhälfte 2014 wurde die Stromproduktion erstmals eingestellt. Das Kraftwerk wurde verpflichtet an der Steuerung des Hochwassers durch die Wehre mitzuwirken. Es wurde der höchste Wasserstand seit Beginn der Messungen im Jahr 1967 gemessen.<ref>Rio Madeira sorgt für massive Überschwemmungen in Rondônia amazonasportal.de, 25. März 2014, abgerufen am 3. Oktober 2023.</ref>
  • Wegen anhaltender Dürre und Rückgang des Wasserangebots auf 2800 m³/s wurde am 2. Oktober 2023 die Stromproduktion ausgesetzt.<ref>Vazão do Rio Madeira santoantonioenergia.com.br, abgerufen am 3. Oktober 2023. – "2.800 m³/s Previsão de vazão para o dia 02/10/2023".</ref><ref>Wasserkraftwerk in Brasilien stellt wegen Dürre Betrieb ein orf.at, 2. Oktober 2023, abgerufen am 3. Oktober 2023.</ref>

Quellen

<references />

Siehe auch

Weblinks