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Fariborz Sahba

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Fariborz Sahba
Datei:Lotus Temple in New Delhi 03-2016.jpg
Das von Fariborz Sahba entworfene Haus der Andacht in Delhi, Indien

Fariborz Sahba (persisch فریبرز صهبا‎, * 21. März 1948 in Maschhad) ist ein iranisch-kanadischer Architekt und Anhänger der Bahai-Religion. Er entwarf die Terrassen der Bahaʾi-Gärten am Schrein des Bab und das Besucherzentrum im Bahai-Weltzentrum in Haifa, das Haus der Andacht in Delhi, das als Lotustempel bekannt ist, sowie die iranische Botschaft in Peking, Volksrepublik China.<ref>Bahá'í community of Canada: Fariborz Sahba. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Oktober 2004; abgerufen am 13. Juni 2010.</ref>

Nach seinem Abschluss in Architektur an der Universität Teheran 1972 war er an einer Reihe von Projekten beteiligt, darunter das Kulturhaus und die Akademie der Bildenden Künste in Sanandadsch in der westiranischen Provinz Kordestān. Das Bahai-Weltzentrum beauftragte Fariborz Sahba 1976 mit dem Bau des Lotustempels.<ref name="Gardens of Worship 2006">NN, “Gardens of Worship”, Jg. 3, Nr. 30 (2006), auf: Recreating Eden; abgerufen am 25. November 2025.</ref>

Als sich nach der Islamischen Revolution von 1979 die Verfolgung der Bahai verschärfte, musste er sein Heimatland verlassen und siedelte nach Vancouver in Kanada um. Er ist mit seinem Kollegen Hossein Amanat befreundet, der ebenfalls in Vancouver lebt.

Die Bahāʾī-Weltleitung beauftragte Fariborz Sahba 1987 die Bahaʾi-Gärten nach Süden hangaufwärts zu erweitern und die so verlängerte Längsachse neu zu gestalten, wozu er umgehend begann Pläne zu entwickeln.<ref name="Zurich Gardens Carmel 2001 p14" /> Im Jahr darauf zog er mit Familie nach Haifa, Israel, wo seine Frau an der Neugestaltung mitwirkte und die Sahbas die nächsten 13 Jahre wohnen blieben.<ref name="Gardens of Worship 2006" /> Sahba holte sich die Ingenieure, Vater und Sohn, Jaʿaqov und Michaʾel Qarban aus Haifa mit ins Team.<ref>Jaʿaqov Qarban ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auch Ḳarban; gestorben 2009) gründete 1967 in Haifa die Ingenieurfirma Qarban weSchotafim ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), sein Sohn Michaʾel Qarban ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) trat später in die Firma ein.</ref> Die Bauarbeiten, die Sahba leitete, begannen 1990.<ref name="Zurich Gardens Carmel 2001 p14">Moscheh Zur Zurich ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), מקדש הבהאים והגנים על הר הכרמל, חיפה, ישראל: סיור חזותי / Bahá’í Shrine and Gardens on Mount Carmel, Haifa, Israel: A visiual journey, Stadt Haifa / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Hrsg.), Jerusalem: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), 2001, S. 14. ISBN 965-05-1105-9.</ref>

Datei:Shrine of the Báb and Bahá'í Gardens 6.JPG
Das sogenannte Orientalische Pilgerhospiz im Gartenteil am Schrein des Bab diente Sahba ab 1988 als Baubüro, wie seit 1974 schon Hossein Amanat, 2012

Die Eheleute Sahba experimentierten fünf Jahre lang mit in Israel heimischen Blumen und anderen Pflanzen, wann sie blühen, welche Pflanzen sich miteinander vertragen und dem Betrachter als harmonische Paarung erscheinen. Der Hang ist stark mineralisiert mit Kalken und Kreiden, was bestimmte Pflanzen ausschließt.<ref name="Gardens of Worship 2006" /> Jede Terrasse verfügt über drei Arten parallel liegender Pflanzzonen. Die mittige Zone ist in strengen Formen angelegt und mit hitzeresistenten Zoysia-Gras, einjährigen Blumenbeeten, Heiligenkraut- und Duranta-Hecken, Sträuchern und sorgfältig beschnittene Bäume (Pflaumen) besetzt, die flankierenden Zonen sind freier gestaltet bepflanzt mit blühenden Bäumen und mehrjährigen Sträuchern, heimisch in Israel, wie trockenbeständige, pflegeleichte Sukkulenten, Oleander, Rosmarin, Wandelröschen, Ölbäume, Jacaranda, Korallensträucher und Frangipani. In dieser Vielfalt der Pflanzen liegt ein Teil des Charmes der Bahāʾī-Gärten.<ref name="Hammerman Bahá’í Holy Places">Yaʿel Hammerman ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), “Bahá’í Holy Places in Haifa and the Western Galilee” (Auszug aus ‹Distinctive Design of the Bahai Gardens›), auf: Welcome to the Bahá’í Holy Places and Gardens; abgerufen am 25. November 2025.</ref>

Einzelnachweise

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Weblinks

Commons: Fariborz Sahba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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