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SS-Brigadeführer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:WegeKurt.jpg
Kurt Wege: Dienstältester SS-Brigadeführer. (Aufnahme von 1933).
Datei:Bundesarchiv Bild 101III-Adendorf-122-28, Hermann Prieß.jpg
Hermann Prieß im Rang eines SS-Brigadeführers und Generalmajors der Waffen-SS.

SS-Brigadeführer (kurz: Brif; Ansprache: Brigadeführer) war im Deutschen Reich ein Führer-Rang der Schutzstaffel (SS). Der SS-Dienstgrad wurde im Mai 1933 eingeführt.

Rangfolge und Insignien

Dieser SS-Rang entsprach in der Waffen-SS dem damaligen Generalmajor der Wehrmacht<ref>„Dienstränge der SS und ihre Entsprechung in der Wehrmacht“, In: Gordon Williamson: Die SS. Hitlers Instrument der Macht. Neuer Kaiser Verlag, Klagenfurt 1994, S. 250.</ref> bzw. dem SA-Brigadeführer. Die Unterlage der Schulterstücke war in der für alle Generalsränge der Waffen-SS üblichen Waffenfarbe „Silber-Grau“ gehalten. Im Zuge der Dienstgradangleichung wurde der Rang den Generalmajoren der Ordnungspolizei, Ministerialdirigenten und Ministerialräten in Sonderstellung der Polizeiverwaltung und Polizeipräsidenten verliehen.<ref>Hans Buchheim: Die Aufnahme von Polizeibeamten in die SS und die Angleichung ihrer SS-Dienstgrade an ihrer Beamtenränge (Dienstgradangleichung) in der Zeit des Dritten Reiches. Gutachten vom September 1960. In: Institut für Zeitgeschichte (Hrsg.): Gutachten des Instituts für Zeitgeschichte. Band 2. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1966, S. 172–181.</ref><ref>Dieter Deuster: Deutsche Polizei-Uniformen. 1936-1945. Motorbuch-Verlag, 2009, ISBN 978-3-613-03105-0, S. 33–35.</ref>

Dienstgrad
niedriger:
SS-Oberführer

SS-Brigadeführer
(Brif)
höher:
SS-Gruppenführer

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Rangabzeichen SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS
Kragenspiegel 1942–1945
(Allgemeine SS / Waffen-SS)
Ärmelabzeichen Tarnanzug
(Wehrmacht / Waffen-SS)
Uniformfarbe: Feldgrau

Bei den Abbildungen werden die Rangabzeichen oder Dienstgradabzeichen gezeigt, die als Schulterstücke und Kragenspiegel, aber auch als Ärmelabzeichen ab 1942 für Tarn- oder Spezialanzüge,<ref>Reinhard Brühl (Hrsg.): Wörterbuch zur deutschen Militärgeschichte. In zwei Bänden. 1. Auflage. In: Schriften des Militärgeschichtlichen Instituts der Deutschen Demokratischen Republik. Militärverlag der DDR, Berlin 1985, ISBN 3-327-00239-8, S. 145. (Dienstgradabzeichen 29/30.) 2. Auflage, Berlin 1987. Vgl. im Grundsatz: DNB 551154950</ref> getragen wurden. Die spiegelgleichen Kragenspiegel mit dem Rangabzeichen wurden an der feldgrauen Uniformjacke der Waffen-SS oder der grauen Feldbluse getragen.

Bekannte SS-Brigadeführer

(Nach Rangdienstalter. Stand November 1944. Spätere Beförderungen/Degradierungen vorbehalten.)<ref>SS-Personalamt (Hrsg.): Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP. (SS-Oberst-Gruppenführer - SS-Standartenführer). Stand vom 9. November 1944. Reichsdruckerei, Berlin 1944, S. 33 ff. Reprint: Priv. Institut für Deutsche Phaleristik und Militärgeschichte, Osnabrück 2016. ISBN 978-3-95868-060-9. Vgl. DNB 982986459</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Rangabzeichen SS-Brigadeführer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: SS-Brigadeführer – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />