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Rüpingsbach

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Grotenbach / Rüpingsbach
Datei:Dortmund Ruepingsbach Ostenberg 20190816 1655.jpg
Der Rüpingsbach in Barop

Der Rüpingsbach in Barop

Daten
Gewässerkennzahl DE: 277216
Lage Deutschland

Ruhrgebiet

Flusssystem Rhein
Abfluss über Emscher → Rhein → Nordsee
Quelle in Witten
51° 27′ 9″ N, 7° 22′ 55″ O
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Quellhöhe 102 m ü. NHN<ref name="DGK5">Deutsche Grundkarte 1:5000</ref>
Mündung in Schönau in die EmscherKoordinaten: 51° 29′ 36″ N, 7° 26′ 18″ O
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Mündungshöhe 77 m ü. NHN<ref name=DGK5 />
Höhenunterschied 25 m
Sohlgefälle 3,1 ‰
Länge 8 km<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>
Einzugsgebiet 36,718 km²<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>
Abfluss<ref>Modellierte Abflusswerte nach dem <ref name="DE-NW_ELWAS">ELWAS-WEB - Wasserdaten NRW des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW (Hinweise)</ref></ref>
AEo: 36,691 km²
an der Mündung
MQ
Mq
431 l/s
11,7 l/(s km²)
Großstädte Dortmund

Vorlage:Maplink

Datei:Sanierung-Ruepingsbach.jpg
Erste Maßnahmen zur Renaturierung des Rüpingsbachs

Erste Maßnahmen zur Renaturierung des Rüpingsbachs

Datei:NSG An der Panne 1.jpg
Renaturierter Rüpingsbach im Bereich des Naturschutzgebietes An der Panne

Renaturierter Rüpingsbach im Bereich des Naturschutzgebietes An der Panne

Der Rüpingsbach und dessen wichtigster Zufluss Grotenbach bilden ein Fließgewässer im Dortmunder Süden und haben zusammen eine Länge von acht Kilometern.

Geographie

Grotenbach

Die historische Quelle des Grotenbachs liegt im heutigen Wittener Ortsteil Annen im Bonnermannsfeld. Dort fließt heute noch ein Rinnsal entlang des gleichnamigen Wegs, heute beginnt der Grotenbach jedoch einige hundert Meter weiter am Rohrauslass des ehemaligen Annener Gussstahlwerks. Noch in Annen nahm er den Heiligen Bach und den Steinbach auf. Während erster auf Grund von Bergsenken versiegt ist, so entspringt der Steinbach bis heute im Herrenholz im Ardey, verschwindet jedoch südlich von Annen im Kanal.

Von Annen aus durchquert der Grotenbach anschließend Rüdinghausen sowie die Dortmunder Stadtteile Persebeck und Großholthausen. Hier mündet der Kruckeler Bach, der seinerseits im Wittener Ortsteil Schnee entspringt, in den Grotenbach.

Holthauser Bach

Etwas weiter nördlich vereinigen sich Grotenbach und Kirchhörder Bach. Ab hier waren dem Bach früher andere Namen gegeben. So hieß er um 1919 Holthauser Bach und im Unterlauf Mühlenbach.

Rüpingsbach

Heute beginnt ab hier der Rüpingsbach, der seinen Weg weiter durch Barop nach Schönau fortsetzt, wo er in die Emscher mündet.

Nebenbäche

Im Folgenden werden die Nebenflüsse des Rüpingsbachs in der Reihenfolge von der Quelle zur Mündung genannt. Angegeben wird jeweils die orografische Lage, die Mündungsposition mit Angabe des Stationierungskilometers<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>, die Länge<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>, die Größe des Einzugsgebietes<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>, die Mündungshöhe<ref name="DGK5" /> und die Gewässerkennzahl<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> (Anmerkung: Für die bessere Sortierbarkeit wurde ein Leerzeichen eingefügt).

Name Lage Länge
[km]
Einzugs­gebiet
[km²]
Mündungs­höhe
[m ü. NHN]
DGKZ
Salinger Bach links 96
Höfelbach links 3,5 93 27721612
Kruckeler Bach rechts 3,6 90 2772164
Kirchhörder Bach rechts 5,2 7,640 87 2772162
Baroper Bach links 80 277216??
Breddegraben links 1,4 80 2772166
Rahmkebach links 1,6 80 27721692

Renaturierung

Der Rüpingsbach ist Teil des Emschersystems und diente jahrzehntelang, wie auch die anderen genannten Bäche, der Abwasserentsorgung. Der Bach floss kanalisiert in einem Betonbett. Mit dem Umbau des Emschersystems durch die Emschergenossenschaft wurde das Gewässer renaturiert. Sogar ein Mitmach-Weinberg ist in diesem Zusammenhang entstanden, wo Cabaret Noir angebaut wird.<ref>Heike Zielasko: Winzerglück am Dortmunder Rüpingsbach, 25. Juli 2020, abgerufen am 23. September 2021</ref> Am Rüpingsbach wurde im Zuge der Renaturierung ein Uferweg in Höhe des Naturschutzgebietes An der Panne eingerichtet, der unter anderem entlang der früheren Rüpingsmühle und des ehemaligen Bahndamms der Zeche Henriette zum Baroper Bahnhof führt. Dabei wird auf diese frühen Zeugen der Industrialisierung im Dortmunder Süden mit Schildern hingewiesen.<ref name="rüpingsbachweg">Rüpingsbach-Weg, Bürgerinitiative Rüpingsweg</ref>

Der Grotenbach soll, mitsamt des Kirchhörder Baches bis 2028 durch die Emschergenossenschaft renaturiert werden. Seit dem Umbau des Emschersystems führen beide Bäche nur noch sauberes Wasser, jedoch nach wie vor im Betonbett. Ergänzend zu den Maßnahmen soll der Witten-Annen-Kanal auf etwa 1,3 km Länge saniert werden. Hierzu sollen insgesamt 14 Millionen Euro investiert werden. Die Fertigstellung ist für Sommer 2028 geplant.<ref>Natürlich wie die Emscher: Neue Idylle an zwei Dortmunder Bächen. dortmund.de, 6. August 2025, abgerufen am 19. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Rüpingsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />