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Rüdiger Selig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Rüdiger Selig (2016)
Rüdiger Selig (2016)
Zur Person
Geburtsdatum 19. Februar 1989
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Disziplin Straße
Fahrertyp Sprinter
Körpergröße 188 cm
Renngewicht 80 kg
Karriereende 2024
Verein(e) / Renngemeinschaft(en)
bis 2007
2008–2011
SC DHfK Leipzig
Jenatec Cycling
Internationale Team(s)
2011
2012–2015
2016–2021
2022–2023
2024
Leopard Trek (Stagiaire)
Team Katusha
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Lotto Soudal / Lotto Dstny
Astana Qazaqstan Team
Letzte Aktualisierung: 20. Januar 2025

Rüdiger Selig (* 19. Februar 1989 in Zwenkau) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn

Bei den Deutschen Straßenmeisterschaften 2011 in Cottbus belegte Rüdiger Selig den dritten Platz in der Klasse U23. Anfang Juli gewann er die Internationale Oder-Rundfahrt. Wenige Tage später wurde er im Berliner Velodrom deutscher Meister im Punktefahren. Ende Juli belegte er bei der polnischen Mazovia-Tour in der Gesamtwertung Platz zwei mit einer Sekunde Rückstand auf den Sieger Robert Radosz.<ref name="radsport-70930">Selig um eine Sekunde am Gesamtsieg vorbei. In: radsport-news.com. 30. Juli 2011, abgerufen am 15. September 2018.</ref> Nach diesen Erfolgen wurde er für die zweite Hälfte der Saison 2011 vom luxemburgischen ProTeam Leopard Trek als Stagiaire unter Vertrag genommen. In dieser Zeit konnte er überraschend das Memorial Frank Vandenbroucke, ein belgisches Eintagesrennen der UCI-Kategorie 1.1, im Massensprint gewinnen.<ref name="radsport-72119">Selig gewinnt Memorial Vandenbroucke, Kluge Fünfter. In: radsport-news.com. 4. Oktober 2011, abgerufen am 15. September 2018.</ref>

Von 2012 bis 2015 fuhr Selig beim ProTeam Katusha und gewann in dieser Zeit mit der Volta Limburg Classic 2013 ein weiteres Eintagesrennen der ersten Kategorie. Zur Saison 2016 wechselte er zum Team Bora-Argon 18, mit dem er auch zum ersten Mal an einer Grand Tour, der Vuelta á España, teilnahm. Dabei war seine beste Etappenplatzierung ein zweiter Rang in einem Massensprint. Ebenso Zweiter in einem Massensprint wurde Selig bei seiner zweiten Grand Tour, dem Giro d’Italia 2017, die er allerdings nicht beenden konnte. Anschließend wurde Selig vornehmlich als Anfahrer für Peter Sagan und Sam Bennett und ab 2018 auch für Pascal Ackermann eingesetzt.<ref>Zum Weltklasse-Anfahrer gereift. In: radsport-news.com. 5. Dezember 2017, abgerufen am 22. November 2018.</ref><ref>Zu einem der besten Anfahrer der Welt entwickelt. In: radsport-news.com. 22. November 2018, abgerufen am 22. November 2018.</ref> Im Sprint einer kleineren Gruppe auf der 2. Etappe der Slowakei-Rundfahrt 2018 gelang ihm ein weiterer individueller Erfolg.<ref name="radsport-111816">Diesmal vollendet Selig selbst, Alaphilippe bleibt Spitzenreiter. In: radsport-news.com. 14. September 2018, abgerufen am 15. September 2018.</ref>

Abseits seiner sportlichen Leistungen wurde Selig auch bekannt für sein im Straßenradsport hilfsbereites Verhalten bei Stürzen von Kollegen: Beim Dwars door Vlaanderen 2015 stürzte er in einen Graben und kümmerte sich anschließend um den regungslos auf der Straße liegenden Marcel Aregger. Nachdem August Jensen während des Sprintfinals des Scheldeprijses 2020 schwer gestürzt war, fuhr Selig zurück, um ihm zu helfen.<ref name= hum>Jermey Wittle: Tod am Nachmittag. In: Procycling, Deutsche Ausgabe. Dezember, 2020, S. 73.</ref>

Selig wechselte im Januar 2022 zum belgischen UCI WorldTeam Lotto Soudal, um den Sprintzug von Caleb Ewan zu verstärken.<ref name="radsport-126226">Selig will künftig Ewan perfekt absetzen. In: radsport-news.com. 4. August 2021, abgerufen am 5. August 2021.</ref> Seine letzte Saison bestritt er im Jahr 2024 für das kasachische Astana Qazaqstan Team.

Ehrungen

Seit 2019 ist Rüdiger Selig Namenspate für das „Rüdiger Selig Future Team“ in der Abteilung Radsport des SC DHfK Leipzig.<ref>Radprofi Rüdiger Selig wird Namenspate für Nachwuchsteam beim SC DHfK. In: scdhfk.de. 6. Juni 2019, abgerufen am 14. Februar 2021.</ref>

Erfolge

2010

2011

2013

2015

2018

Wichtige Platzierungen

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Weblinks

Commons: Rüdiger Selig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Rüdiger Selig in der Datenbank von Radsportseiten.com
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=140494 Rüdiger Selig] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
  • Rüdiger Selig in der Datenbank von rad-net.de

Einzelnachweise

<references />

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1977–78 Christian Bock | 1979 Volker Sprenger | 1980 Bernhard Maiss | 1981 Knut Binting | 1982 Axel Bokeloh | 1983 Manfred Donike | 1984 Günter Kobek | 1985 Matthias Lange | 1989 Stefan Steinweg | 1990 Hans-Joachim Pohl | 1991 Andreas Walzer | 1992, 1995, 2004 Guido Fulst | 1993, 1996 Andreas Beikirch | 1994 Erik Weispfennig | 1997 Andreas Kappes (wegen Dopings aberkannt) | 1998 Christian Lademann | 1999, 2000, 2005 Andreas Kappes | 2001, 2002 Andreas Müller | 2003 Marc Altmann | 2006 Sebastian Frey | 2007, 2016 Roger Kluge | 2008 Robert Bartko | 2009 Olaf Pollack (wegen Dopings aberkannt) | 2010 Franz Schiewer | 2011 Rüdiger Selig | 2012 Robert Bengsch | 2013, 2015 Marcel Kalz | 2014 Leon Rohde | 2017 Henning Bommel | 2018 Erik Schubert | 2019 Theo Reinhardt | 2022 Tim Torn Teutenberg | 2023 Moritz Augenstein <references />

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