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Rönsahl

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Rönsahl
Stadt Kierspe
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=R%C3%B6nsahl 51° 7′ N, 7° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 6′ 40″ N, 7° 30′ 38″ O
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Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 58566
Vorwahl: 02269
Lage von Rönsahl in Nordrhein-Westfalen
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Die Ortschaft Rönsahl ist ein ländlich geprägter Stadtteil von Kierspe im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen. Bis 1968 bildete Rönsahl eine Gemeinde im damaligen Landkreis Altena.

Geographie

Die Ortschaft Rönsahl liegt geographisch in den Bergischen Hochflächen.<ref>Naturräumliche Gliederung Deutschlands, Blatt 110 Arnsberg</ref> Das Dorf Rönsahl liegt etwa fünf Kilometer westlich der Kiersper Kernstadt. Zur Ortschaft Rönsahl gehören außer dem namensgebenden Dorf auch die kleinen Ansiedlungen Becke, Bürhausen, Dörscheln, Glietenberg, Haarbecke, Haarhausen, Meienborn, Mittelheukelbach, Nott, Oberheukelbach, Rönsahler Löh, Rönsahler Wöste und Ufer.<ref name="lexi"/> Im Norden grenzt die Ortschaft an den Stausee der Kerspetalsperre. Bis 1815 bildete der südöstliche Grenzpunkt in der Nähe der Hofstelle Dorn das Dreiländereck mit der Grafschaft Gimborn und dem Herzogtum Berg.<ref>Rönsahl im GenWiki</ref>

Datei:Kerspetalsperre FFSW 3332.jpg
Die Kerspetalsperre (15 Mill. m³ Trinkwasser)

Geschichte

Das 1395 erstmals urkundlich erwähnte Rönsahl gehörte ursprünglich zum Amt Altena der Grafschaft Mark und seit 1817 zum Kreis Altena in der preußischen Provinz Westfalen. Von 1565 bis 1753 bestand in Rönsahl ein Gericht. Später wurde Rönsahl ein bedeutender Standort der Pulverfabrikation.<ref>Die Geschichte der Rönsahler Pulverindustrie</ref>

Am 1. Januar 1969 wurde die Gemeinde durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Altena und der kreisfreien Stadt Lüdenscheid in die Stadt Kierspe eingegliedert. Durch das Köln-Gesetz kam am 1. Januar 1975 der bis dahin oberbergische Ort Meienborn zu Rönsahl. Im Gegenzug wechselten einige Rönsahler Gebietsteile in die oberbergische Gemeinde Marienheide.

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen der ehemaligen Gemeinde Rönsahl, Kreis Altena]] Blasonierung: „Geteilt von Gold (Gelb) und Silber (Weiß) durch einen erniedrigten dreireihigen von Rot und Silber (Weiß) geschachten Balken, wachsend die Halbfigur eines hl. Bischofs in blauem Ornat, silbernem (weißem) Nimbus, Pallium und Ärmeln; in der Rechten einen aufrechten (weißen) silbernen Schlüssel, in der Linken ein rotes, golden (gelb) verziertes Buch haltend.“<ref name="Wappen">Wappen von Rönsahl</ref>
Wappenbegründung: Das Wappen wurde am 17. Oktober 1935 vom Oberpräsidenten der Provinz Westfalen genehmigt. Der Schachbalken entstammt dem Wappen der Grafschaft Mark, der Löwe dem Wappen des Herzogtums Berg, frühere Landesherren über das Gemeindegebiet. Der hl. Servatius ist Schutzpatron der Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1832 749 <ref name="wlex">Westfalenlexikon 1832-1835. In: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Nachdrucke zur westfälischen Archivpflege. Band 3. Münster 1978 (Nachdruck des Originals von 1834).</ref>
1871 850 <ref>Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871</ref>
1885 794 <ref name="lexi">Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885</ref>
1910 755 <ref>Landkreis Altena. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Dezember 2024; abgerufen am 4. März 2026.</ref>
1925 702 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 923 <ref name="demand"/>
1950 1221 <ref>Volkszählung 1950</ref>

Baudenkmäler

Im Verhältnis zur Ortsgröße sind erstaunlich zahlreiche Baudenkmäler in Rönsahl vorhanden:

Datei:Kierspe Rönsahl - Hauptstraße10 + Grenszstein 01 ies.jpg
Hauptstraße 10 mit hist. Grenzstein zwischen Westfalen und Rheinland

Sport

Der lokale Sportverein ist der TSV Rönsahl 1886.

Verkehr

Rönsahl liegt an der Bundesstraße 237, die von Kierspe nach Remscheid führt, und ist durch eine Buslinie der Märkischen Verkehrsgesellschaft mit der Kernstadt Kierspe verbunden. Außerdem besteht eine Busverbindung der Oberbergischen Verkehrsgesellschaft nach Wipperfürth.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein