Röllfeld
Röllfeld Stadt Klingenberg am Main
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2049)&title=R%C3%B6llfeld 49° 46′ N, 9° 11′ O
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| Höhe: | 129 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 9,08 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 2049 (1. Jan. 2023)<ref>Klingenberg a.Main – Rotweinstadt am Untermain. Abgerufen am 27. April 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 226 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1976 | |||||
| Postleitzahl: | 63911 | |||||
| Vorwahl: | 09372 | |||||
Röllfeld ist ein Stadtteil der Stadt Klingenberg am Main im unterfränkischen Landkreis Miltenberg in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>
Geographie
Lage
Der Stadtteil Röllfeld liegt am Main am Rande des Spessarts auf etwa 229 m ü. NHN<ref>Höhenlinienbild auf dem <ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref>.</ref> an der Staatsstraße 2309 zwischen Klingenberg und Großheubach. In Röllfeld mündet der namensgebende Röllbach in den Main. Röllfeld und Klingenberg sind baulich zusammengewachsen.
Die Gemarkungsgrenze verläuft in der Nähe der Hochkreuzkapelle, die aber seit 2005 nicht mehr an dieser Stelle steht. Zur Orientierung kann hier das südliche Ende des Klingenberger Sportplatzes dienen. Seit April 2024 kann dieses Merkmal allerdings auch nur noch bedingt dienen, denn der Fußballplatz ist inzwischen aufgegeben, es entsteht dort über den Sommer ein Einkaufsmarkt und Wohnbebauung.
Inzwischen (Stand 2025/2026) ist der Einkaufsmarkt fertiggestellt und in Betrieb, die geplante Wohnbebauung ist noch in Bau. Der ehemalige Fußballplatz ist ansatzweise noch zu erahnen, denn hinter dem Markt finden sich noch Reste der Bandenwerbung und das frühere Vereinsheim.
Gemarkung
Die Gemarkung Röllfeld hat eine Fläche von 9,077 km². Sie ist in 3646 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2489,62 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Röllfeld (090446). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 24. März 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. März 2026.</ref>
Folgende Gemarkungen grenzen an das Ortsgebiet von Röllfeld:<ref name="Gemarkung"/>
| Klingenberg am Main | Schmachtenberg | |
| Trennfurt | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Röllbach |
| Laudenbach | Großheubach |
Geschichte
Röllfeld wurde in einer Evangelienhandschrift der Abtei Seligenstadt im 10. Jahrhundert als Rochivelt erstmals schriftlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert war Röllfeld im Besitz der Herren von Breuberg. Mit deren Aussterben kam der Ort an die Herren von Eppstein und die Grafen von Wertheim.
Im Jahr 1505 war das Dorf im Besitz des Mainzer Kurstaats. Als Teil des Erzstifts fiel Röllfeld im Reichsdeputationshauptschluss 1806 an das neu gebildete Fürstentum Aschaffenburg, das 1814 dem Königreich Bayern zugeschlagen wurde. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Röllfeld.
Im Jahr 1862 wurde das Bezirksamt Obernburg gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Röllfeld lag. Wie überall im Deutschen Reich wurde 1939 die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Röllfeld war nun eine Gemeinde im Landkreis Obernburg am Main (Kfz-Kennzeichen OBB). Mit Auflösung des Landkreises Obernburg kam Röllfeld 1972 in den neu gebildeten Landkreis Miltenberg (Kfz-Kennzeichen MIL).<mapframe latitude="49.808745" longitude="9.249115" zoom="9" width="347" height="279" align="right"> {
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} </mapframe>Am 1. Januar 1976 wurde die selbständige Gemeinde Röllfeld nach Klingenberg am Main eingemeindet.
Grubingen
Auf dem heutigen Ortsgebiet liegt der Friedhof und das ehemalige Ortsgebiet der ca. 1630 wegen einer Pest-Epidemie aufgegebenen Ortschaft Grubingen mit der 1778 abgerissenen Kirche St. Michaelis.<ref name="Feineis-Röllfeld">Dieter Michael Feineis: Röllfeld. Kath. Pfarramt Röllfeld, Röllfeld 1980, S. 1–32 (stadt-klingenberg.de [PDF; 1,8 MB; abgerufen am 25. Februar 2023]).</ref><ref name="Schaub-Spessartwanderungen">Franz Schaub: Spessart-Wanderungen. Süddeutscher Verlag, München 1982, ISBN 3-7991-6165-1, S. 49.</ref><ref name="Berninger-Grubingen">Gudrun Berninger: Grubingen – Dokumentation anläßlich der Restaurierung des alten Friedhofes 1976–1979. Hrsg.: Förderkreis Grubingen. Heinrich Bingemer Buchdruck, Obernburg / Klingenberg 1979.</ref>
Baudenkmäler
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Literatur
- Dieter Michael Feineis: Röllfeld. Kath. Pfarramt Röllfeld, Röllfeld 1980, S. 1–32 (stadt-klingenberg.de [PDF; 1,8 MB; abgerufen am 25. Februar 2023]).
- Dieter Michael Feineis: Katholische Kirchen in Klingenberg – Ein Gang durch die Geschichte der katholischen Pfarreien Sankt Pankratius – Klingenberg, Sankt Mariä Himmelfahrt - Röllfeld und Sankt Maria Magdalena – Trennfurt. 1994, S. 235–298 (stadt-klingenberg.de [PDF; 1,8 MB; abgerufen am 25. Februar 2023]).
- Dieter Michael Feineis: Grubingen. In: Würzburger Diözesan Geschichtsblätter. 55. Band, Sonderdruck. Bistum Würzburg, Würzburg 1993, S. 53–84 (stadt-klingenberg.de [PDF; 913 kB; abgerufen am 25. Februar 2023]).
Weblinks
- Röllfeld in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische StaatsbibliothekVorlage:Abrufdatum
- Röllfeld auf der Homepage der Stadt
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Klingenberg am Main Vorlage:Hinweisbaustein