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Räuchlisberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Räuchlisberg
Datei:Rauchlis.jpg
Wappen von Räuchlisberg
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Arbon
Politische Gemeinde: Amriswili2
Postleitzahl: 8580
frühere BFS-Nr.: 4464
Koordinaten: 739521 / 266866Koordinaten: 47° 32′ 16″ N, 9° 17′ 30″ O; CH1903: 739521 / 266866
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  }}
Höhe: 501 m ü. M.
Fläche: 5,00 km²<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau.</ref>
Einwohner: 66 (31. Dezember 2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Siedlungen TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 13 Einw. pro km²
Datei:Räuchlisberg (2).jpg
Räuchlisberg
Räuchlisberg
Karte
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Räuchlisberg ist eine Siedlung der politischen Gemeinde Amriswil im Bezirk Arbon des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Die 1803 gebildete Ortsgemeinde Räuchlisberg gehörte bis 1978 zur Munizipalgemeinde Amriswil im damaligen Bezirk Bischofszell. Am 1. Januar 1979 fusionierte die Ortsgemeinde Räuchlisberg zur Einheitsgemeinde Amriswil.<ref name="HLS" />

Geographie

Der immer noch ländlich geprägte Gemeindeteil mit den Dörfern Hagenwil bei Amriswil und Räuchlisberg sowie den Weilern Bergermüli, Gizehus und Spitzerüti liegt auf einer Anhöhe südwestlich von Amriswil.<ref name="HLS" />

Geschichte

Datei:Karte Gemeinde Räuchlisberg 1978.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1979

Die Siedlung wurde 1413 als Roüchlisberg erstmals urkundlich erwähnt. Hagenwil und Räuchlisberg bildeten seit dem Mittelalter ein gerichtsherrliches Lehen der Abtei St. Gallen, die auch das Mannschafts- und Huldigungsrecht besass. 1684 bis 1798 übte die Abtei die Verwaltung und der thurgauische Landvogt die hohe Gerichtsbarkeit aus.<ref name="HLS" />

Kirchlich teilte Räuchlisberg wohl stets das Schicksal der Kirchgemeinde Sommeri. 1871 wurden die Katholiken der Pfarrei Hagenwil zugeteilt.<ref name="HLS" />

Im Hudelmoos besassen Korporationen 70 Jucharten Torfgebiet, sogenanntes Turbenland. Es dominierten Obst-, Wiesen- und Ackerbau sowie Forstwirtschaft, Ende des 19. Jahrhunderts kam Vieh- und Milchwirtschaft hinzu. Die 1593 erwähnte Mühle stellte 1911 den Betrieb ein. 1885 bis 1898 produzierten Jakob und Johann Laib in einem Betrieb in Räuchlisberg Trikot.<ref name="HLS" />

→ siehe auch Abschnitt Geschichte im Artikel Hagenwil bei Amriswil

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung der Ortsgemeinde<ref name="HLS" />
Jahr 1850 1900 1950 1970
Einwohner 424 414 415 451

Bilder

Sehenswürdigkeiten

→ siehe Abschnitt Sehenswürdigkeiten im Artikel Hagenwil bei Amriswil

Einzelnachweise

<references>

<ref name="HLS">Erich Trösch: Räuchlisberg. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref>

</references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende