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Eparchie für Wien und Österreich

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Datei:Wien - russisch-orthodoxe Kathedrale.JPG
Russisch-Orthodoxe Kathedrale Hl. Nikolaus

Die Eparchie für Wien und Österreich, Wiener und Österreichische Diözese ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Diözese (Eparchie) der Russisch-orthodoxen Kirche.

Ihre Kathedrale ist die Kirche Hl. Nikolaus in Wien-Landstraße.

Der aktuelle Bischof der Eparchie ist Vladyka Aleksij (Sanotschkin).

Sie untersteht dem Patriarchat für Moskau und ganz Russland, derzeit unter Patriarch Kyrill I., mit Mark, Erzbischof von Jegorjewsk als zuständigem kommissarischem Sekretär am Amt für ausländische Institutionen (Außenamt), der das Amt des Bischofs ausübt, und auch für Budapest und Ungarn zuständig ist.<ref >Orthodoxes Christentum →Patriarch und Klerus →Erzbischof. Russisch-orthodoxe Kirchengemeinde zu Mariä Schutz in Graz (Moskauer Patriarchat)</ref>

Kirchengemeinden

  • Russisch-orthodoxe Kirchengemeinde der Kathedrale Hl. Nikolaus in Wien
  • Russisch-orthodoxe Kirchengemeinde zu Mariä Schutz in Graz – Gottesdienst in der Schatzkammerkapelle der Minoriten
  • Gemeinde zu den hl. Neomärtyrern und Bekennern Russlands in Linz – Gottesdienst in St. Paul zu Pichling

Geschichte

Am 7. Juni 1946 wurde Erzbischof Sergius (Koroljow) zum Erzbischof von Wien ernannt, als Vikar des patriarchalen Exarchen in Westeuropa mit Sitz in Wien. Am 21. Oktober desselben Jahres wurde Erzbischof Sergius als Exarch von Mitteleuropa bestätigt und zugleich Diözesanbischof von Wien. 1948 wurde er nach Berlin versetzt, und die Diözese Wien wurde aufgehoben.

1951 wurde in Wien ein Dekanat eingerichtet, das 1962 in eine Diözese umgewandelt wurde. Bischof Herman (Timofejew) (1970–1974) erlaubte die Verwendung deutscher Sprache für Teile der Göttlichen Liturgie und für Predigten.

Durch Beschluss des Heiligen Synods vom 11. Juni 1993 wurde die Gemeinde in Graz, die aus der Jurisdiktion der Russischen Auslandskirche übergetreten war, der Diözese eingegliedert.

Während der Amtszeit von Bischof Pawel (Ponomarjow) (1999–2003) kam auch das orthodoxe Dekanat in Ungarn unter seine Jurisdiktion. Dieses wurde am 20. April 2000 in eine eigenständige Diözese Budapest umgewandelt, wobei Bischof Pawel den Titel „Wien und Budapest“ erhielt und beide Diözesen leitete.

Der nächste Bischof, Hilarion (Alfejew), trägt wieder den Titel „Bischof von Wien und Österreich“ und ist zugleich vorübergehender Verwalter der Diözese Budapest. Die Ausweitung der diözesanen Aktivitäten auf neue Gemeinden fällt in die 2000er Jahre: Seit Mai 2004 erhält die Schutzengelgemeinde in Graz eine ständige seelsorgerische Betreuung, seit Juni desselben Jahres die Gemeinde in Linz; 2005 war die Wiederaufnahme regelmäßiger Gottesdienste in der Lazaruskirche auf dem Friedhof geplant.

Seit den 2000er Jahren gehören die Gemeindemitglieder der Diözese verschiedenen Nationalitäten an — darunter Russen, Ukrainer, Belarussen, Moldauer, gebürtige Österreicher sowie Georgier. Die Göttlichen Liturgien in den Gemeinden der Diözese werden überwiegend auf Kirchenslawisch und gelegentlich auf Deutsch gefeiert.

Am 7. März 2012 erkannten die österreichischen Behörden den rechtlichen Status der Diözese offiziell an.

Bischöfe von Wien und Österreich

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />