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Rolf Müller (Designer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Rolf Mueller.jpg
Rolf Müller (2001)

Rolf Müller (* 15. Dezember 1940 in Dortmund; † 18. Februar 2015 in München<ref>Nachruf des Design-Kollegen und Freundes Wolfgang Beinert auf Rolf Müller auf Facebook</ref>) war ein deutscher Gestalter. Er war Mitglied in der Alliance Graphique International AGI. Er gehörte seit vielen Jahren zu den führenden, international hochgeachteten Designerpersönlichkeiten in München. Besonders durch seine visuelle Gestaltung der Olympischen Spiele 1972 ist er hier auch weit über Fachgrenzen hinaus bekannt geworden.<ref>Olympiamaskottchen Freakshow der Fabelwesen Spiegel.de</ref> Zentrale Themen seines gestalterischen Werkes waren Corporate Design, Entwicklung von Informations- und Orientierungssystemen, Plakate, Publikationen und Ausstellungen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Begründung der Jury anlässlich der Vergabe des Designpreis 2008 der Stadt München (Memento vom 18. Juli 2014 im Internet Archive)</ref>

Leben

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Rolf Müller auf der Retrospektive seiner Arbeiten, organisiert von der Typografischen Gesellschaft München, anlässlich der Verleihung des Designpreises der Stadt München (Februar 2009)

Müller studierte von 1960 bis 1965 an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm<ref>Müller, Rolf (1940–2015). In: hfgulmarchiv.de. (Profil auf der Website des Archivs der HfG Ulm, mit Foto und Details zum Studium).</ref> und arbeitete im Anschluss bei dem Schweizer Grafikdesigner Josef Müller-Brockmann. Von 1967 bis 1972 entwickelte er u. a. mit Otl Aicher das visuelle Erscheinungsbild der Olympischen Sommerspiele 1972 von München und war stellvertretender Gestaltungsbeauftragter des Organisationskomitees. Danach gründete er in München das Büro Rolf Müller für visuelle Kommunikation, welches in den folgenden 40 Jahren zu den führenden deutschen Designbüros gehörte.<ref>Müller, J., Hrsg. (2013): Rolf Müller: Geschichten, Systeme, Zeichen. Lars Müller Publishers, S. 2.</ref>

Rolf Müller konzipierte und realisierte visuelle Erscheinungsbilder, entwickelte Informations- und Orientierungssysteme, gestaltete Publikationen und Plakate. Für die Heidelberger Druckmaschinen AG entwickelte er die Zeitschrift HQ (High Quality), die seinerzeit Maßstäbe in der Drucktechnik sowie der Gestaltung setzte.

Er lebte seit 1967 in München und hat eine Tochter, die Gestalterin Anna Lena von Helldorff. Seit Ende der 1990er Jahre nahm er einen Lehraufträge, u. a. an der Schule für Gestaltung Ravensburg wahr. 2008 erhielt er den Designpreis der Landeshauptstadt München, 2009 fand eine Retrospektive zu seinem Werk statt. 2014 erschien die von ihm mit bearbeitete Monographie Rolf Müller: Geschichten, Systeme, Zeichen.

Arbeiten

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Diverse Titel der Zeitschrift High-Quality
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Erscheinungsbild der Stadt Leverkusen

Literatur

  • Jens Müller (Hrsg.): Rolf Müller – Geschichten, Systeme, Zeichen – Stories, Systems, Marks. Band 7 der Buchreihe A5, Lars Müller Publishers, Zürich 2014, ISBN 978-3-03778-414-3.

Preise

  • Goldmedaille des Art Directors Club of New York 1989
  • Deutscher Preis für Kommunikationsdesign 1993: Auszeichnung für höchste Designqualität,
  • Die 100 besten Plakate des Jahres 1997 des Verbandes der Grafik-Designer e. V. für das Plakat Glückskinder
  • Stiftung Buchkunst: Die schönsten Bücher 1995 und 1998.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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