Robert Knüppel
Gustav-Robert Knüppel (* 27. März 1931 in Kiel; † 28. Februar 2025<ref name="Trauer">Trauer um Lübecks früheren Bürgermeister Dr. Robert Knüppel, Lübecker Nachrichten vom 5. März 2025, abgerufen am 5. März 2025</ref><ref>Traueranzeigen von Robert Knüppel. In: trauer-anzeigen.de. 16. März 2025, abgerufen am 21. September 2025.</ref>) war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1976 bis 1988 Bürgermeister der Hansestadt Lübeck und bis Ende 2008 Generalsekretär der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, danach war er Mitglied des Vorstands der Stiftung, aus dem er Anfang 2011 als stellvertretender Vorsitzender ins Kuratorium wechselte.
Leben
Robert Knüppel wurde in Kiel geboren. Nach dem Abitur an der Kieler Gelehrtenschule studierte er Wirtschaftswissenschaften und wurde bereits im Alter von 25 Jahren promoviert. Er war zunächst beim Statistischen Landesamt in Kiel tätig und ging dann nach Lübeck, wo er 1960 die Leitung des Amtes für Wahlen und Statistik übernahm. 1968 wurde er Finanzsenator der Hansestadt. 1976 löste er als Kandidat der CDU Werner Kock (SPD) als Lübecker Bürgermeister ab und wurde damit Leiter der Stadtverwaltung.<ref name="Trauer" /> In seiner Amtszeit wurde Lübeck 1987 in das Weltkulturerbe-Verzeichnis der UNESCO aufgenommen, woran er wesentlichen Anteil hatte.<ref name="Trauer" /> Seine Nachfolge als Bürgermeister trat 1988 Michael Bouteiller (SPD) an. 1992 wurde Robert Knüppel Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, später deren Generalsekretär. Von 1994 bis 1999 war er außerdem Vorsitzender der Possehl-Stiftung, deren Vorstand er 26 Jahre lang angehörte.<ref name="stadtnachrichten"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dr. Knüppel erhält Bene Merenti. In: Lübecker Stadtzeitung, 26. November 2002 ( vom 29. September 2007 im Internet Archive).</ref>
2002 verlieh ihm die Stadt Lübeck ihre höchste Auszeichnung, die Medaille Bene Merenti.<ref name="stadtnachrichten" /> 2006 erhielt er das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.<ref>Dr. Robert Knüppel aus Lübeck Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. In: Hier - Online Magazin für Lübeck, 12. Juli 2006.</ref>
Veröffentlichungen
- Lübeck – wo Steine Geschichten erzählen, Schmidt-Römhild, Lübeck 1991, ISBN 3-7950-3205-9
- Lübeck – Stadt der Hanse, Ed. Braus, Heidelberg 1989, ISBN 3-925835-31-8
- Lübeck, Wohnen in der Altstadt, Althaus-Sanierer-Gemeinschaft, Schmidt-Römhild, Lübeck 1980, ISBN 3-7950-0072-6 (als Herausgeber)
Literatur
- Karl-Ernst Sinner: Tradition und Fortschritt. Senat und Bürgermeister der Hansestadt Lübeck 1918-2007, Band 46 der Reihe B der Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck herausgegeben vom Archiv der Hansestadt Lübeck, Lübeck 2008, S. 136 ff.
- Jürgen Sarnowsky: Nachruf auf Robert Knüppel (1931–2025). In: Hansische Geschichtsblaetter. Bd. 143 (2025), S. VII–IX.
Weblinks
- Literatur von und über Robert Knüppel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Rede von Bürgermeister Bernd Saxe am 26. November 2002 zur Verleihung der Ehrengedenkmedaille Bene Merenti
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Knüppel, Robert |
| ALTERNATIVNAMEN | Knüppel, Gustav-Robert (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU) |
| GEBURTSDATUM | 27. März 1931 |
| GEBURTSORT | Kiel |
| STERBEDATUM | 28. Februar 2025 |
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