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Ribe Å

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ribe Å
Datei:Ribe - udsigt fra Borgertårnet i retning af Ringvejsbroen over Ribe Vesterå.jpg
Ribe Å bei Ribe

Ribe Å bei Ribe

Daten
Lage Südjütland, Dänemark
Flusssystem Ribe Å
Flussgebietseinheit Jylland og Fyn
Ursprung beim Zusammenfluss von Fladså/Gram Å und Gels Å
55° 19′ 14″ N, 8° 53′ 51″ O
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Mündung dänisches WattenmeerKoordinaten: 55° 20′ 32″ N, 8° 39′ 50″ O
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Länge 17 – 20 km<ref name="Danmarks søer og åer" /><ref name="DSD" />
Einzugsgebiet 925 – 977 km²<ref name="DSD" /><ref name="Danmarks søer og åer" />
Datei:Ribe aa1.jpg
Blick in Richtung Kammerschleuse vom Dom zu Ribe

Blick in Richtung Kammerschleuse vom Dom zu Ribe

Die Ribe Å ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein 17<ref name="Danmarks søer og åer" /> bis 20 Kilometer<ref name="DSD" /> langer Wasserlauf im dänischen Südjütland, der beim Zusammenfluss der Flüsschen Fladså und Gram Å sowie Gels Å beginnt, durch Ribe verläuft und westlich der Stadt im dänischen Wattenmeer hinter einer Kammerschleuse mündet.

Zudem steht Ribe Å für ein weitverzweigtes Auensystem mit einem Einzugsgebiet von 925<ref name="DSD" /> bis 977 km²<ref name="Danmarks søer og åer" />, in dem der längste Lauf eine Länge von 67 km misst und damit zu den längsten Wasserläufen Dänemarks zählt.<ref name="Danmarks Natur" /> Einheimische unterscheiden zwischen Ribe Vesterå und Ribe Østerå, je nach Lage der Au westlich oder östlich der Stadt.<ref name="Danmarks søer og åer" />

Ribe Østerå

Die zwischen Flussinseln, Sümpfen und Wiesen verlaufende Ribe Østerå zeichnet sich durch üppige Vegetation aus, in der Rohrglanzgras und Schilfrohr gedeihen. Davon zeugt das etwa 91 Hektar große artenreiche Naturschutzgebiet Ribe Å Vildtreservat, ein sumpfiges Gebiet, das sich südlich und südöstlich von Ribe befindet und insbesondere wegen dessen zahlreichen Vorkommen an Wasservögeln unter Schutz gestellt wurde. Durch eine alte Aufstauung der Au bildete sich dort ein Inlandsdelta und das hiesige Auental füllte sich im Laufe der Zeit mit Sedimenten. In einem Versuch, den Bestand an Lachsen und Nordseeschnäpeln zu retten, wird dort das natürliche Auensystem wieder hergerichtet.<ref name="DSD" /><ref name="Danmarks søer og åer" />

Ribe Vesterå

Der untere, westliche Lauf, die Ribe Vesterå, verläuft durch flaches Marschland. Der Abschnitt wurde von 1855 bis 1856 kanalisiert, so dass die Au dort für Motor- und Segelboote befahrbar ist. Kanutouren sind hingegen im gesamten Auenverlauf ganzjährig möglich.<ref name="Danmarks søer og åer" /> In der Nähe der Mündung wurde von 1911 bis 1915 ein Seedeich mit einer Kammerschleuse errichtet, weil vor dem Bau des Deiches das gesamte Auental bei Sturmfluten immer wieder überschwemmt wurde.<ref name="DSD" />

Siehe auch

Weblinks

Commons: Ribe Å – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Danmarks søer og åer"></ref> <ref name="DSD">Den Store Danske Encyklopædi: Ribe Å, abgerufen am 16. September 2010 (dänisch)</ref> <ref name="Danmarks Natur"></ref> </references>