Wurzelfüßer
Die Einteilung der Lebewesen in Systematiken ist kontinuierlicher Gegenstand der Forschung. So existieren neben- und nacheinander verschiedene systematische Klassifikationen. Das hier behandelte Taxon ist durch neue Forschungen obsolet geworden oder ist aus anderen Gründen nicht Teil der in der deutschsprachigen Wikipedia dargestellten Systematik.
Als Wurzelfüßer (Rhizopoda) bezeichnete man eine heterotrophe Klasse innerhalb der einzelligen Protozoen. Als Bodenlebewesen zählen alle Vertreter aufgrund ihrer geringen Größe zur Mikrofauna.<ref name = SPE>Lexikon der Geowissenschaften. Rhizopoden. Spektrum der Wissenschaft, abgerufen am 20. Mai 2025</ref><ref name = BIO>Lexikon der Biologie. Rhizopoden. Spektrum der Wissenschaft, abgerufen am 20. Mai 2025</ref><ref>Lexikon der Geowissenschaften. Mikrofauna. Spektrum der Wissenschaft, abgerufen am 20. Mai 2025</ref>
Die Benennung wird nicht mehr verwendet.<ref name = BIO/><ref name="wort">Rudolf Röttger: Wörterbuch der Protozoologie, in: Protozoological Monographs, Bd. 2 (2001), S. 189, ISBN 3-8265-8599-2</ref>
Merkmale
Wurzelfüßer sind Einzeller deren Leib mindestens einen Zellkern enthält und von einer Zellwand umschlossen ist. Sie verfügen über die Fähigkeit sogenannte Pseudopodien (Scheinfüßchen) aus Protoplasma auszustülpen, die ihnen zur Nahrungsaufnahme, Fortbewegung und Verankerung im Substrat dienen. Diese cytoplasmatischen können ihre Form verändern und je nach Bedarf ausgefahren oder eingezogen werden.<ref name = SPE/><ref name="wort"/>
Lebensraum und Lebensweise
Rhizopoden leben entweder aquatisch, bewohnen feuchte Böden, oder leben in kommensalistischen Gemeinschaften mit anderen Lebewesen. Einige Formen leben als Parasiten in anderen Tieren.<ref name = BIO/>
Für ihre Ernährung sind sie auf organisches Material angewiesen.<ref name = SPE/>
Die Fortpflanzung von Wurzelfüßer erfolgt oft als ungeschlechtliche Zwei- oder Vielfachteilung. Ausnahmen bilden hier ein Teil der Sonnentierchen und Foraminifera, die sich nicht durch Teilung vermehren.<ref name = BIO/>
Taxonomische Entwicklung
Aufgrund von ihren Pseudopodien erhielten sie von Carl von Siebold den Namen Rhizopoden. Als er das Taxon im Jahr 1845 als Erster beschrieb, umfasste es weitere Lebewesen und enthielten unter anderem die (unbeschalten) Amöben, die Thecamoeben (beschalte oder Testate Amöben), die Foraminiferen, die Sonnentierchen (Heliozoa) und die Strahlentierchen (Radiolaria). In phylogenetischer Sicht ist das Taxon als polyphyletisch und damit nicht mehr haltbar aufgegeben worden.<ref name=wort />
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
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| = – Artikel der 4. Auflage von Meyers Konversations-Lexikon
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- Alternatives Taxon (Protist)