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Renault Venezolana

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(Weitergeleitet von Renault Venezuela)

Renault Venezolana, C.A. war ein Automobilhersteller aus Venezuela.

Geschichte

Im Jahr 1956 wurde in Venezuela die Vertriebsgesellschaft Automóvil de Francia C.A. (AdF) gegründet.<ref name="guiamoto-6718" /><ref name="renve"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Renault Venezuela (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. September 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/renault.com.ve auf der Homepage von Renault Venezuela.</ref><ref name="flores">Karla L. Flores / Ana C. González / Eliana A. Medina, Motivación de los trabajadores de la dirección comercial y su incidencia en el desempeño laboral en la empresa Renault Venezuela C.A., Bárbula 2008.</ref>

Durch die politischen Rahmenbedingungen wurde Anfang der 1960er Jahre die Einführung einer lokalen Montage verlangt.<ref name="flores" /> Daher wurde 1962 das Joint Venture CVV (Constructora Venezolana de Vehículos) gegründet, an dem anfangs Covenal zu 70 %, Renault zu 15 % und AMC zu 15 % beteiligt waren.<ref name="guiamoto-6718" /><ref name="arh" /> Das Werk ging 1971 eine Partnerschaft mit General Motors ein.<ref name="arh">Association Renault Histoire: Venezuela: Mariara. Abgerufen am 24. Juli 2017.</ref>

Im Jahr 1977 erfolgte eine Umbenennung von AdF in Renault Venezolana, C.A.<ref name="guiamoto-6718" /><ref name="flores" />

Drei Jahre später wurde der Name der CVV in CAVPR (C.A. Venezolana Producción Renault) geändert, wobei dieses Unternehmen nun zu jeweils 50 % der Grupo Covenal und Renault Venezolana C.A. gehörte.<ref name="guiamoto-6718" /><ref name="renve" /><ref name="flores" />

Die CAVPR wurde 1991 in Renault Venezolana, C.A. umbenannt.<ref name="flores" /> Von 1991 bis 1994 wurde Renault von der Grupo Mezerhane vertreten. Im Jahr 1998 wurde die Vertretung der Marke von Sofasa übernommen und in dessen Tochtergesellschaft Sofaven ausgegliedert.<ref name="guiamoto-6718">Renault cierra operaciones de su filial en Venezuela. In: guiamotor.com. Abgerufen am 24. Juli 2017.</ref>

Im Jahr 1993 verkaufte Renault seine Tochtergesellschaft an Inversiones Cremerca.<ref name="renve" /><ref name="flores" /><ref name="nytimes-930130">Company News; Renault agrees to sell Venezuelan Subsidiary. In: nytimes.com. 30. Januar 1993, abgerufen am 24. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Andere Quellen weisen darauf hin, dass Renault seine Beteiligung an Sofasa 1994 an die Grupo Santo Domingo verkaufte.<ref name="dinero-19210">La colonización francesa. In: dinero.com. 6. Januar 1995, abgerufen am 24. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Produktion von Automobilen wurde vor dem Hintergrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und Problemen der Geschäftspartner 1995 beendet.<ref name="arh" />

Gleichzeitig erfolgte die Gründung des Unternehmens Renault Venezuela, C.A., das den Vertrieb dieser Marke in Venezuela übernahm.<ref name="flores" /> Laut einer anderen Quelle wurde erst mit der Übernahme der Sofaven (Sociedad de Fabricación y Venta de Automóviles) im Jahr 2004 dieser Vertrieb wieder einer 100%igen Tochtergesellschaft übertragen, die nun in Renault Venezuela umbenannt wurde.<ref name="eltiempo-583934">Renault se quedó con Sofaven. In: eltiempo.com. 29. Juni 2004, abgerufen am 24. Juli 2017.</ref>

Im Jahr 2009 unterzeichnete Renault Venezuela zusammen mit Great Wall und einem venezolanischen Konsortium eine Absichtserklärung zum Bau eines Automobilwerks.<ref name="com-Detalle">Jesús Hurtado: Empresa extranjera que quiera entrar al país tendrá las puertas abiertas. In: elmundo.com.ve. 2. August 2012, abgerufen am 24. Juli 2017.</ref> Ende 2012 unterzeichnete Renault Venezuela eine weitere entsprechende Absichtserklärung.<ref name="lemonde-753234">Après la Chine, Renault envisage de construire une usine au Venezuela. In: lemonde.fr. 27. November 2012, abgerufen am 24. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gleichzeitig wurde ein Schulungszentrum in Caracas eröffnet.<ref name="latribun-733365">Alain-Gabriel Verdevoye: Renault pourrait installer une usine au Venezuela. In: latribune.fr. 26. November 2012, abgerufen am 24. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Modelle

Die Produktion in Venezuela begann 1963 mit dem Renault 8 und wurde in den folgenden Jahren um den Renault 10 (1966), den Renault 16 (1967–1978), den Renault 4 (1971–1977) und den Renault 12 (1978–1982) erweitert.<ref name="flores" /><ref name="arh" /><ref>Historia del Renault 16, in: Carros y Clásicos vom 28. November 2016. </ref>

Der Renault 30 wurde in Mariara von 1977 bis 1982 (oder 1983) montiert.<ref name="guiamoto-10716">A cuatro décadas del revolucionario Renault 30. In: guiamotor.com. Abgerufen am 24. Juli 2017.</ref><ref name="arh" />

In den 1980er und 1990er Jahren wurde das Portfolio um die Modelle Renault 18, Renault 5, Fuego, Renault 19 und Renault 21 ergänzt.<ref name="flores" /><ref name="arh" />

Insgesamt wurden von 1963 bis 1994 rund 132.000 Fahrzeuge der Marke Renault produziert.<ref name="renve" /><ref name="flores" /><ref name="arh" />

Auch Fahrzeuge der Marke Rambler wurden 1964 hergestellt.<ref name="arh" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />