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Universität Leiden

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Universiteit Leiden
Universität Leiden
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Motto Libertatis Praesidium
(„Ein Bollwerk der Freiheit“)
Gründung 8. Februar 1575
Ort Leiden & Den Haag, Niederlande
Rektor Hester Bijl
Studierende 34.165 (2021/2022)
Mitarbeiter 5500 (31. Dez. 2015)
Jahresetat rund 777 Mio. Euro (2021)
Netzwerke CG, IAU,<ref name="IAU" /> LERU
Website www.universiteitleiden.nl

Die Universität Leiden (niederländisch Universiteit Leiden, vormals Rijksuniversiteit Leiden) wurde im Jahre 1575 in Leiden gegründet. Sie ist die älteste Universität der Niederlande<ref>Annéus Marinus Brouwer: Art. Niederlande, Teil III: Universitäten der Niederlande. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, erste Auflage, Bd. 4: Maaßen bis Rogge. 1913, Sp. 788–791, hier 791.</ref> und gehört zu den besten 100 Universitäten weltweit.<ref>Leiden University. 19. Oktober 2021, abgerufen am 27. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Weltruf genießen die Geisteswissenschaftliche Fakultät<ref>Leiden University’s humanities in top 30 of Times Higher Education Rankings. 17. November 2022, abgerufen am 19. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und die Juristische Fakultät.<ref>World University Rankings 2021 by subject: law. 26. Oktober 2020, abgerufen am 27. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Datei:Leiden - Rapenburg met Academiegebouw en Nonnenbrug.jpg
Akademiegebäude Leiden

Die Universität Leiden wurde durch Wilhelm I. von Nassau-Oranien am 8. Februar 1575 gegründet, wenige Monate nach dem Ende der Belagerung der Stadt durch spanische Truppen im Achtzigjährigen Krieg. Sie wurde damit die erste Universität der wenige Jahre später gegründeten Republik der Sieben Vereinigten Provinzen. Zusammen mit der Universitätsbibliothek Leiden entwickelte sie sich schnell zum wissenschaftlichen Zentrum des Landes. Bedeutende Gelehrte wie Justus Lipsius, Joseph Scaliger, Franciscus Gomarus, Hugo Grotius, Jacobus Arminius, Daniel Heinsius und Gerhard Johann Vossius steigerten die Bekanntheit der Universität und die Grundlage für die Forschungsfreiheit an der Universität, gemäß ihrem Motto: Praesidium Libertatis (Bollwerk der Freiheit). Sie wurde in der Frühen Neuzeit – nach den Niederländern – vor allem von Studenten aus Deutschland besucht, die zeitweise mehr als ein Viertel aller Studenten ausmachten; allein für die Zeit von ihrer Gründung bis 1750 sind rund 11.000 deutsche Studenten nachgewiesen.<ref>Barbara Beuys: Der große Kurfürst. Der Mann, der Preußen schuf. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1979, ISBN 3-498-00456-5, S. 48.</ref>

1633 wurde die Sternwarte Leiden eröffnet, eine der ältesten Universitätssternwarten der Welt. Im 18. Jahrhundert wirkten Jacobus Gronovius, Herman Boerhaave, Tiberius Hemsterhuis und David Ruhnken an der Universität. Der spätere Nobelpreisträger Heike Kamerlingh Onnes wurde 1882 als Professor der experimentellen Physik an die Universität Leiden berufen, entwickelte die Helium-Verflüssigung und entdeckte die Supraleitung. Weitere Nobelpreisträger der Universität waren Hendrik Antoon Lorentz, Pieter Zeeman und Willem Einthoven. An der Universität wirkten in den 1920er und 1930er Jahren auch die Physiker Albert Einstein, Enrico Fermi und Paul Ehrenfest, der Arabist Christiaan Snouck Hurgronje, der Rechtswissenschaftler Cornelis van Vollenhoven und der Historiker Johan Huizinga.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Universität von den deutschen Besatzern am 27. November 1940 geschlossen, nachdem tags zuvor Rudolph Cleveringa, der Dekan der Juristischen Fakultät, im Groot Auditorium des Academiegebouw eine flammende Rede gegen die Entlassung seiner Lehrers Eduard Meijers und anderer jüdischer Wissenschaftler der Universität Leiden gehalten hatte.

Den Spinoza-Preis, die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der Niederlande, erhielten bislang 18 Professoren der Universität Leiden, nämlich Frits van Oostrom (niederländische Literatur), Frederik Kortlandt und Pieter Muysken (Linguistik), Hendrik Lenstra (Mathematik), Carlo Beenakker, Jan Zaanen und Dirk Bouwmeester (Physik), Ewine van Dishoeck (molekulare Astrophysik), Marijn Franx (Astronomie), Alexander Tielens (Astrophysik und Astrochemie), Els Goulmy (Biologie), Frits Rosendaal (klinische Epidemiologie), Rien van IJzendoorn (Pädagogik), Wil Roebroeks (Archäologie), Corinne Hofman (Archäologie der Karibik), Michel Ferrari (Neurologie), Ineke Sluiter (Griechische Sprache und Literatur) und Naomi Ellemers (Sozialpsychologie).

Die Universität Leiden ist die traditionelle Ausbildungsstätte der niederländischen Königsfamilie und Mitglied von Europaeum, der Liga europäischer Forschungsuniversitäten LERU und der Coimbra-Gruppe.

Fakultäten

Datei:Leiden University - Kamerlingh Onnes Laboratorium 7007.jpg
Kamerlingh Onnes Gebäude
Datei:Faculteit der Sociale Wetenschappen Leiden.jpg
Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Leiden
Datei:LipsiusLeiden2.JPG
Fakultät Literatur und Sprachen

An der Universität Leiden gibt es derzeit sieben Fakultäten:

Im September 2008 wurden die vormaligen Fakultäten für Theologie, Philosophie, Kunst, Literatur und Linguistik zu der neuen Fakultät der Geisteswissenschaften vereint.

Rankings

Im QS World University Ranking 2023 belegt die Leiden Universität den 130. Platz. Im Bereich der Politikwissenschaft erreicht die Uni den 14. Platz weltweit und den 3. Platz in Kontinentaleuropa.<ref>QS World University Rankings for Politics 2023. Abgerufen am 11. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Bereich der Geschichtswissenschaft ist die Uni im aktuellen Ranking die Nr. 1 in Kontinentaleuropa.<ref>QS World University Rankings for History 2023. 23. Mai 2024, abgerufen am 1. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten

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Literatur

  • Willem Otterspeer: The Bastion of Liberty: Leiden University Today and Yesterday. Leiden University Press, Leiden 2008, ISBN 978-90-8728-030-7.
  • Willem Otterspeer: Good, gratifying and renowned. A concise history of Leiden University. Transl. by John R.J. Eyck. Leiden, 2015, ISBN 978-90-8728-235-6
  • Th.H. Lunsingh Scheurleer, G.H.M. Posthumus Meyjes (eds): Leiden University in the Seventeenth Century. An Exchange of Learning (Leiden, 1975), ISBN 90-04-04267-9
  • Heinz Schneppen: Niederländische Universitäten und deutsches Geistesleben. Von der Gründung der Universität Leiden bis ins späte 18. Jahrhundert, Münster 1960. Neue Münstersche Beiträge zur Geschichtsforschung Bd. 6.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Leiden University – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="IAU">

List of IAU Members. In: iau-aiu.net. International Association of Universities, abgerufen am 8. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

</references>

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