Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Tåkern – Wikipedia Zum Inhalt springen

Tåkern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Ramsar-Gebiet Tåkern)
Tåkern
Datei:Cohrs Tåkern 1928.jpg
Karte des Gebietes um den Tåkern aus dem Jahr 1928
Geographische Lage Schweden, Östergötland
Zuflüsse Disevidån, Lorbybäcken, Tåkerns kanal
Abfluss MjölnaånVättern
Daten
Koordinaten 58° 21′ 0″ N, 14° 49′ 0″ OKoordinaten: 58° 21′ 0″ N, 14° 49′ 0″ O
 {{#coordinates:58,35|14,816666666667|primary
dim=7489 globe= name=Tåkern region=SE-E type=waterbody
  }}
Höhe über Meeresspiegel 93,7 m ö.h.
Fläche 44,06 km²<ref>Sjöareal och sjöhöjd (3,32 MB; PDF), Svenskt vattenarkiv (SVAR), Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut (schwedisch)</ref>
Volumen 29 Mio. m³<ref name="SMHI">Sjödjup och sjövolym (712,6 kB; PDF), Svenskt vattenarkiv (SVAR), Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut (schwedisch)</ref>
Maximale Tiefe 1,9 m<ref name="SMHI" />
Mittlere Tiefe 0,6 m<ref name="SMHI" />
Einzugsgebiet 389 km²<ref>VattenWeb, Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut (schwedisch)</ref>

Besonderheiten

Geringe Wassertiefe, Vogelparadies

Der See Tåkern gehört zu den bekanntesten Vogelseen Schwedens. Er liegt in der Provinz Östergötlands län bzw. der historischen Provinz Östergötland, etwa zehn Kilometer südlich der Stadt Vadstena. Er zählt zu den schwedischen Ramsargebieten.

Geschichte

Seine jetzige Erscheinung mit dem geringen Wasserstand und den moorigen Ufern erhielt der See erst nachdem in den Jahren 1842 bis 1844 durch Maßnahmen der Landgewinnung versucht wurde, den See vollständig trockenzulegen und so fruchtbares Acker- und Weideland zu gewinnen. Der durchschnittliche Wasserstand es Sees wurde damals von 2,50 Meter auf 0,80 Meter abgesenkt und an seinen Ufern entstanden hierdurch ca. 1.600 Hektar Acker- und Weideland, sowie rund 500 Hektar Sumpfland.

Vogelparadies

Der heute rund 44 Quadratkilometer große See ist von ausgedehnten Feuchtgebieten umgeben. Auffällig ist vor allem die geringe Wassertiefe, im Schnitt 0,6 m. In Jahren mit trockenen Sommern verringert sich seine Größe und die Wassertiefe nimmt ab. Ebenso friert er in kalten Wintern komplett durch. Er ist ein Vogelparadies, das heute Naturschutzgebiet auch im Rahmen des Natura 2000-Projektes ist. Am See wurden ungefähr 260 Vogelarten beobachtet, was ihn zum artenreichsten Vogelgebiet Schwedens macht.

Vogelstationen mit Aussichtstürmen gibt es in Hov, Svälinge, Väversunda und Glänås. Eine Ausstellung zum See gibt es in der Stadt Vadstena.

Sonstiges

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein